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Olympia-Traum für deutsche Ski-Hoffnung geplatzt

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Von: Marius Epp

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Stefan Luitz muss den Traum von einer Olympia-Medaille aufgeben.
Stefan Luitz muss den Traum von einer Olympia-Medaille aufgeben. © JOHANN GRODER/AFP

Riesenslalom-Ass Stefan Luitz muss seine Hoffnungen auf eine Olympia-Teilnahme begraben. Eine nicht aufschiebbare Operation kommt ihm in die Quere.

München - Aus der Traum! Stefan Luitz wird nicht an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen können. Der 29 Jahre alte Riesenslalom-Spezialist musste sich am Donnerstag in München einer Bandscheibenoperation unterziehen und fällt nach Angaben des Deutschen Skiverbandes (DSV) etwa acht Wochen aus.

Notwendig geworden war der Eingriff aufgrund akuter Rückenschmerzen, ausgelöst durch einen Bandscheibenvorfall. „Leider konnte ich den Zeitpunkt für die Operation nicht selbst bestimmen. Mein Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking ist damit geplatzt“, sagte Luitz dem SID.

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Derweil hatte das Jahr für Luitz so gut begonnen: Erst heiratete er seine schwangere Frau, dann wurde er Vater von Leano.

Auf Instagram wandte sich der Allgäuer an seine Fans: „Leider ein erneuter Rückschlag für mich. Nachdem meine Rückenprobleme, die ich seit Anfang Oktober mit mir rum schleppe, trotz Skipause und Reha-Therapie nicht besser werden und ich dadurch nicht schmerzfrei trainieren, geschweige denn konkurrenzfähig Skirennen fahren kann, muss ich mich leider einer OP unterziehen.“ Diese sei gut verlaufen, bestätigte Oberarzt Dr. Raimund Trabold.

In den letzten Jahren wurde Luitz immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Zwischendurch ließ er sein Talent vor allem in seiner Spezialdisziplin Riesenslalom immer wieder aufblitzen und bewies, dass er eigentlich zu den Topfahrern gehört. „Der Ausfall ist natürlich bitter“, sagte Männer-Cheftrainer Christian Schwaiger.

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In sechs bis acht Wochen könnte Luitz im Idealfall wieder ins Training einsteigen. Zu spät für Peking. Doch die Operation war nicht zu vermeiden, bereits im Oktober klagte er über Rückenprobleme. Die Hoffnungen der deutschen Ski-Alpin-Mannschaft ruhen nun unter anderem auf Slalom-Ass Lena Dürr, der ein toller Saisonstart gelang. (epp/SID)

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