tz-Interview

Keppler: "Sonst ist bald Feierabend"

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„In Lake Louise muss ich ­anschreiben, sonst ist bald ­Feierabend“, sagt Stephan Keppler vor seinem Start

Lake Louise - In Lake Louise bekommt Stephan Keppler nach seinem Rauswurf wieder eine Bewährungsprobe, weil der DSV ohnehin einen Startplatz übrig hat. Die tz sprach mit ihm.

Mit anderen Athleten wären die Trainer wohl anders umgegangen. Stephan Keppler sagt das nicht genau so, aber wer mit ihm spricht, bekommt diesen Eindruck. Wenn Keppler am Samstag (20 Uhr) in Lake Louise in der Abfahrt an den Start geht, muss er seine Chance nutzen. Nach der vergangenen Saison warf ihn der Deutsche Skiverband (DSV) aus dem Leistungskader. Keppler bereite sich deshalb alleine, auf eigene Kosten, auf die Saison vor. In Lake Louise bekommt er seine Bewährungsprobe, weil der DSV ohnehin einen Startplatz übrig hat.

Herr Keppler, hat Sie der Rauswurf überrascht?

Keppler: Prinzipiell konnte ich es nachvollziehen. Meine letzte Saison war nichts, das weiß ich selbst. Aber ein bisschen überraschend kam die Entscheidung doch.

Es ging um schlechte Ergebnisse und fehlende Perspektiven, richtig?

Keppler: Ein 30-Jähriger muss in der Weltspitze fahren, das ist auch mein Anspruch. Ich war aber fast das ganze Jahr verletzt, das hätte man berücksichtigen können.

Gab es Rücktrittsgedanken?

Keppler: Ja, ich hatte überlegt, aufzuhören und habe mich erkundigt, wie meine berufliche Karriere weitergehen könnte. Allerdings war der Zeitpunkt ziemlich schlecht. Und dann ist in dieser Saison ja auch noch Olympia, das war ein Anreiz, es noch einmal zu versuchen. Ich weiß, dass ich es besser kann, als ich es vergangenes Jahr gezeigt habe.

Ist Lake Louise Ihre letzte Chance?

Keppler: Ich muss anschreiben, sonst ist bald Feierabend.

Außer ihnen starten fünf weitere Deutsche. Müssen Sie die hinter sich lassen?

Keppler: Ich will und muss ein gutes Ergebnis einfahren. Ich muss nicht immer der Schnellste sein, aber mein Anspruch ist, mich vorne einzureihen – auch mit weniger Training.

Wie lief die Vorbereitung ohne Verbandsunterstützung?

Keppler: Ich hatte nicht viele Schneetage. Aber an der Technik hat es bei mir nie gefehlt, die körperliche Fitness war das Problem, ich war oft verletzt.

Sind Sie jetzt fit?

Keppler: Ja, ich habe im Oktober einen Leistungstest mit dem DSV gemacht. Das rechte Bein ist noch ein paar Prozent hinterher gehängt, weil es im Frühjahr operiert wurde, ansonsten waren die Kraftwerte fast Bestwerte. Auf dem Fahrrad war ich noch nie ein Held, aber auch die Werte waren in Ordnung.

Mit wem haben Sie trainiert?

Keppler: Ich habe am Olympiastützpunkt in München mit Jochen Babock trainiert. Er ist ein Urgestein, ein Trainer der alten Schule. Er hat 1976 als Bobanschieber in Innsbruck Gold geholt. Bei ihm rennt man die Stufen im Olympiastadion hoch, bis es nicht mehr geht. Der ein oder andere hat sich sein Frühstück da noch mal durch den Kopf gehen lassen (lacht).

Und im Schnee?

Keppler: Ich bin immer auf die Gletscher gefahren, wenn das Wetter gut vorhergesagt war. Morgens um fünf Uhr ging’s los, um eine Übernachtung zu sparen. Dann habe ich den ganzen Tag trainiert, bis der Lift zugemacht hat. Einmal habe ich zufällig Felix Neureuther und die anderen Technik-Jungs getroffen. Da konnte ich mir viel abschauen. Wenn im Riesenslalom die Position stimmt, passt sie auch im Super-G und in der Abfahrt.

So eine Vorbereitung ist teuer. Wissen Sie wie viel sie investieren mussten?

Keppler: Ich schätze, der Trip nach Übersee wird mich viertausend Euro kosten. Die komplette Vorbereitung wohl auch ein paar Tausend, so genau wollte ich das bisher aber gar nicht wissen.

Interview: Mathias Müller

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Und weil's so schön ist: Hier sehen Sie noch Bilder vom Nacktrodel-Event in Braunlage (Harz) © dapd
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