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Prag wirbt um den Coach

Trainer Krupp vor Abschied aus Berlin - Vehanen tritt zurück

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Uwe Krupp verlor mit den Eisbären Berlin das entscheidende Spiel gegen München - jetzt steht sein Abschied bevor.

Uwe Krupp steht nach dem verlorenen Finale um die Deutsche Meisterschaft vor einem Abschied von den Eisbären Berlin. Es ruft der HC Sparta Prag.

Berlin - Coach Uwe Krupp steht vor einem möglichen Abschied bei den Eisbären Berlin. Seine Vertragssituation sei „ungelöst“, sagte der frühere Bundestrainer nach der 3:6-Niederlage im letzten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei EHC Red Bull München am Donnerstag. „Ursprünglich wollte ich in Berlin bleiben, aber es ist eine lange Saison gewesen. Wir werden jetzt schauen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt.“ Er denke, dass es in der Frage zu seiner Zukunft jetzt „relativ schnell“ gehe, erklärte der 52-Jährige.

Die Eisbären wollen eine Entscheidung bei der Saisonabschlussfeier des Hauptstadtclubs am Samstag bekanntgeben. „Genau das wird passieren“, bekräftigte Geschäftsführer Peter John Lee.

Der tschechische Verein HC Sparta Prag wirbt unterdessen bereits um Krupp. Der Club stehe mit Krupps Agenten in Kontakt, sagte ein Sprecher der Prager am Freitag der Onlineausgabe der Zeitung „MF Dnes“. „Wir sind an seinen Diensten interessiert, aber bisher ist noch nichts entschieden“, fügte er hinzu. Der Verein hat eine eher erfolglose Saison hinter sich und rutschte fast ans Tabellenende.

Der in seiner Zeit als Spieler zweimalige Stanley-Cup-Gewinner Krupp ist seit Dezember 2014 Cheftrainer bei den Eisbären. Er führte die Berliner in ihr erstes DEL-Finale seit fünf Jahren. Sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus.

Ein Abschied steht indessen fest: Torwart Petri Vehanen hätte seine erste Meisterschaft in Deutschland feiern und die Karriere damit perfekt beenden können. Nach der Niederlage erklärte der 40 Jahre alte Finne seinen Rücktritt vom Profisport. „Alles fing Mitte der 80er Jahre an und irgendwann wurde aus meinem Hobby mein Beruf. Jetzt ist es Zeit, das Kapitel zu beenden“, schrieb der Ex-Weltmeister bei Twitter.

dpa

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