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Trotz Dopingskandal um Kamila Walijewa: Moskau fordert Medaillenzeremonie

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Kamila Walijewa
Alle Augen auf sie: Die 15-Jährige steht unter Dopingverdacht © Daniel A. Anderson / IMAGO

Ungeachtet des Dopingskandals um die junge russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa pocht Moskau auf eine Medaillenzeremonie im olympischen Eiskunstlauf-Teamwettbewerb.

Moskau/Peking - Ungeachtet des Dopingskandals um die junge russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa pocht Moskau auf eine Medaillenzeremonie im olympischen Eiskunstlauf-Teamwettbewerb. Das Russische Olympische Komitee (ROC) habe bereits eine entsprechende Anfrage an das Internationale Olympische Komitee (IOC) gestellt, sagte Russlands Sportminister Oleg Matyzin am Donnerstag im Staatsfernsehen. «Solange die Schuld und die Umstände nicht festgestellt wurden, sollte die Zeremonie abgehalten werden», sagte der Politiker.

Die Medaillenzeremonie für die Mannschaften war im Zusammenhang mit dem positiven Doping-Test der 15-jährigen Walijewa abgesagt worden. Das Ergebnis der im Dezember entnommenen Probe war erst nach dem Team-Finale bekannt geworden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte der Europameisterin in einem Eilverfahren danach erlaubt, auch am Damen-Einzel teilzunehmen.

Das IOC beschloss, dass es auch für den Fall eines weiteren Medaillengewinns von Walijewa keine Siegerehrung geben wird. Das sorgte für Verärgerung - auch beim Olympischen Komitee der USA. (dpa)

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