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Trotz Omikron: Steigende Infektionszahlen in China sollen Spiele laut IOC nicht beeinflussen

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Logo für Olympische Winterspiele 2022 in Peking
In China steigen die Infektionszahlen dank der Omikron-Variante. Auf die Olympischen Spiele soll das sich ausbreitende Virus aber keine Auswirkung haben: Die Teilnehmer befinden sich in einer geschützten Blase © Mark Schiefelbein / dpa

Die steigende Zahl der Omikron-Fälle in China hat nach Ansicht des IOC keine Auswirkungen auf die Olympischen Winterspiele.

Peking - «Wir haben keine Sorge, dass dies die Spiele beeinflussen könnte», sagte Pierre Ducrey, beim Internationalen Olympischen Komitee zuständig für die organisatorischen Abläufe bei den Spielen, am Mittwoch. Er verwies auf die geschlossene Corona-Blase, in der sich alle Olympia-Teilnehmer für die Dauer ihres Aufenthalts in Peking bewegen.

Man sei «sehr gut geschützt innerhalb der Blase», sagte Ducrey. Es werde keinerlei Kontakt zwischen den Menschen innerhalb des geschlossenen Olympia-Zirkels und anderen in China geben. Innerhalb der Corona-Blase seien alle durchgeimpft und müssten sich täglichen Tests unterziehen.

Gut drei Wochen vor der Olympia-Eröffnung breitet sich Omikron in China weiter aus. In Pekings Nachbarstadt Tianjin stieg die Zahl der Infizierten bis Mittwoch auf 137. Die Millionenmetropole ordnete eine zweite Runde von Massentests an, bei der die gesamte Bevölkerung getestet werden sollte. Schulen und Universitäten wurden geschlossen.

Gesundheitsämter rechneten mit weiteren Infektionen. Omikron dürfte die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen. Am 4. Februar sollen in Peking die Winterspiele beginnen. (dpa)

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