Sie gewinnen – aber sie müssen sich jetzt zusammenreißen

Aufwachen, EHC!

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Der nimmermüde Aktivposten hinter der Münchner Bande: EHC-Trainer Pat Cortina

München - Helmut Kohl wäre zufrieden. Weil zählt, was hinten rauskommt, also Ergebnisse. Der EHC München hat am vergangenen Wochenende sechs Punkte geholt, also beide Spiele gewonnen. Doch es gibt ein "Aber".

Der EHC-Trainer heißt nicht Helmut Kohl – und er ist auch nicht zufrieden…

Jedenfalls nicht völlig. Pat Cortina bemängelte nach dem jüngsten 5:3 gegen Hannover: „Wir beginnen wahnsinnig stark, sind uns unserer Überlegenheit bewusst – und das war’s dann. Es mag sein, dass die Spieler denken, dass es in den Dritteln Nummer zwei und drei von allein weiterläuft…“

Problem: Dieses Muster ist nicht neu. Vor einer Woche hatte der EHC mit 1:2 nach Penaltyschießen gegen Crimmitschau verloren. Die Münchner hatten ihre Gegner im ersten Drittel regelrecht an die Wand gespielt – und danach dann irgendwie mit dem Eishockeyspielen aufgehört. Spontaner Tiefschlaf oder so…

Klar: Das muss besser werden. Und zwar schnell! Denn schon am Freitag (20 Uhr, Olympia-Eishalle) kommt Bietigheim. Cortina sagt: „Das ist die stärkste Mannschaft der ganzen Liga. Sie spielen schon so lange zusammen – und sie sind der amtierende Meister. Sie wissen, dass sie jeden schlagen können, wenn sie wollen.“

Dazu kommt noch: Die Bietigheimer haben zuletzt daheim mit 1:4 gegen den SC Riessersee verloren und sind deswegen auf 180! Die werden sich jetzt in München sicherlich nicht die nächste Tracht Prügel abholen wollen…

Probleme gibt’s für den EHC weiterhin in Sachen Personal. Trainer Cortina muss auf die verletzten Andreas Raubal und Sven Gerbig verzichten. Allerdings: Verteidiger Patrik Vogl wird am Freitag möglicherweise wieder zur Verfügung stehen. Die Marschroute ist auf alle Fälle klar: den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen (aktuell fünf Punkte).

mw

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