Video-Coach Mansi erklärt seinen neuen Job

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Maurizio Mansi ist Video-Coach beim DEB

München - Beim Deutschlandcup steht Maurizio Mansi unter Strom: Der Deutsche Eishockey-Bund hat den Co-Trainer des EHC München als Video-Coach ausgewählt. Uns erklärt Mansi seinen neuen Job.

„Das ist eine sehr große Ehre für mich“, betont der Italo-Kanadier. Die tz ließ sich erklären, wie eine Spielanalyse am Laptop funktioniert. Für den EHC sieht sich Mansi unter der Woche Spiele der nächsten Kontrahenten an und schneidet mithilfe des Videoschnittprogramms Steva Hockey Szenen zusammen, die ihm ins Auge fallen.

Die Analyse hilft sowohl den Spielern als auch dem Trainer. Mansi: „Wenn die Jungs es sehen, verstehen sie besser, was wir meinen. Und haben dann auch keine Ausreden mehr. Und der Trainer sieht in der Hitze des Gefechts manche Sachen nicht. Von der Tribüne aus hat man eine andere Perspektive als von der Bank.“

Beim Deutschlandcup wird Mansis Adlerauge besonders gefragt sein. „Alles geht zack-zack-zack“, sagt Mansi. Er wird mit einem speziell präparierten Laptop Videos schneiden. Mit dem Programm ist er vertraut, er kennt die Tastenkürzel für bestimme Befehle auswendig. Die wichtigsten Szenen überreicht er zu den Drittelpausen dem Bundestrainer, der in der Folge Verbesserungen vornehmen kann.

„Die Videoanalyse ist ein Fortschritt“, sagt Mansi. Im Endeffekt zählt’s aber ohnehin nur aufm Eis: „Dank der Videoanalyse sieht man, wie der Gegner üblicherweise agiert. Was nicht heißt, dass er das dann auch so gegen uns macht“, so Mansi.

wim

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