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Bittere Nachricht für Vierschanzentournee-Fans: Omikron sorgt für „Geisterspringen“

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Von: Patrick Huljina

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Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Bischofshofen: die Vierschanzentournee ist für Wintersport-Fans ein Highlight. Corona dämpft die Freude allerdings.

Oberstdorf/Garmisch-Partenkirchen - Für viele Sport-Fans ist sie eines der absoluten Highlights im Winter: die Vierschanzentournee. Doch die aktuelle Corona-Lage macht den Zuschauern des Skisprung-Events bereits zum zweiten Mal in Folge einen Strich durch die Rechnung. Der Wettbewerb muss, wie schon im vergangenen Winter, komplett vor leeren Rängen stattfinden.

Vierschanzentournee 2021: Erneut keine Zuschauer zugelassen – „Geisterspringen“

Für die Springen in Oberstdorf (29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) war bereits bekannt, dass sie aufgrund der Corona-Regeln in Bayern ohne Zuschauer stattfinden müssen. Wie der Österreichische Skiverband am Donnerstag (23. Dezember) mitteilte, müssen nun auch die Wettbewerbe in Innsbruck am 4. Januar und Bischofshofen am 6. Januar als „Geisterspringen“ steigen.

Grund dafür sei die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante. „Wir bedauern diese Entscheidung für die Fans und Aktiven, wollen aber die Regierung bei ihren Bemühungen bestmöglich unterstützen“, schrieben die Veranstalter.

Pappfiguren als Zuschauer bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf.
Auch in diesem Jahr werden bei der Vierschanzentournee maximal Pappaufsteller auf der Zuschauertribüne zu sehen sein. (Archivbild) © MIS/IMAGO

Keine Zuschauer bei der Vierschanzentournee – weitere Events in Österreich betroffen

Eine bittere Wende für die Fans. Zunächst war mit 4000 (Innsbruck) beziehungsweise 3500 (Bischofshofen) Zuschauern geplant worden. Doch die Vierschanzentournee ist nicht das einzige Wintersport-Event, das von den neuen Auflagen in Österreich betroffen ist.

Weitere Wettbewerbe im Ski Alpin und Snowboard, die in Flachau, Zauchensee, Bad Gastein und auf der Simonhöhe stattfinden, sind ebenfalls betroffen. Man sei „zuversichtlich, auch alle weiteren Weltcupveranstaltungen in Österreich wie geplant als Sport- und Medien-Events durchführen zu können“, hieß es weiter. (ph mit dpa)

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