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"Noch lange nicht über’n Berg"

Was Wagner, Wettberg & Co. ihren Löwen wünschen

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Karsten Wettberg wünscht "der Vereinsführung Ruhe und Gelassenheit und der Mannschaft den Spieler, den sie braucht, um auch Heimspiele erfolgreich gestalten zu können."

München - Die tz hörte sich unter treuen Begleitern der Löwen um, was sie ihrem Verein zu Weihnachten und fürs neue Jahr wünschen. Einer plädierte für die Radikallösung.

Das verdiente 1:1 in Leipzig durch Rubin Okoties späten Ausgleichstreffer ließ die Löwen mit einem „halbwegs guten Gefühl“ (Daniel Adlung) in die Weihnachtspause gehen. Am Dienstag früh nach der Rückkehr aus Sachsen verabschiedeten sich die Spieler in ihre Heimatorte. Sportchef Gerhard Poschner war zuvor schon direkt in sein Domizil nach Marbella geflogen, wo er die Feiertage im Kreise der Familie verbringen wird. Seine vorerst letzten Worte zum Thema 1860: „Wir werden mit Markus von Ahlen ab dem Rückrundenstart hart arbeiten, dass wir noch besser werden.“

Das wird bitter nötig sein, um möglichst schnell aus dem Tabellenkeller zu kommen. Die tz hörte sich unter treuen Begleitern der Löwen um, was sie ihrem Verein zu Weihnachten und fürs neue Jahr wünschen. Einer plädierte für die Radikallösung.

Manfred Wagner, Mitglied der Meistermannschaft von 1966: „Ich wünsche mir, dass Sechzig bald in ruhigeres Fahrwasser kommt – vereinspolitisch und sportlich. Die Leistung bei den beiden Unentschieden zum Abschluss war anständig, aber kein Grund zur Euphorie. Damit die Leute wieder gerne zu Sechzig kommen, müssen Heimsiege her. Ich hoffe, die Spieler haben verinnerlicht, wie du in der Zweiten Liga bestehen kannst. Es wird nicht leichter im neuen Jahr.“

Karsten Wettberg: König von Giesing: „Ich wünsche der Vereinsführung Ruhe und Gelassenheit und der Mannschaft den Spieler, den sie braucht, um auch Heimspiele erfolgreich gestalten zu können. Bei aller Erleichterung über die Punkte gegen Lautern und Leipzig darf niemand glauben, dass Sechzig schon über den Berg ist. Die Konkurrenz wird sich genauso intensiv auf die letzten 15 Spiele vorbereiten, niemand steigt freiwillig ab – das wird ein langer Kampf. Umso wichtiger ist es, dass keine neuen Nebenkriegsschauplätze mehr eröffnet werden. Es gibt nur noch ein gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt. Dazu gehört auch, dass Vergangenes abgehakt wird, auch bei der Kritik sollte ein Schlussstrich gezogen werden. Aus Schaden wird man klug, heißt es so schön. Das wünsche ich mir für meine Löwen.“

Franz Hell, Allesfahrer seit Jahrzehnten: „Ich wünsche mir, dass jetzt alle verstanden haben, dass man das Spielsystem nach den Spieler ausrichten muss. Gegen Kaiserslautern und in Leipzig hatte ich das Gefühl, dass alle verstanden haben, wie’s geht. Diesen Weg müssen der Trainer und die Mannschaft weitergehen, damit das gesicherte Mittelfeld möglichst schnell erreicht wird. Für die Psyche war es schon mal wichtig, dass am Ende des Jahres ein Unentschieden und Platz 15 stehen. Mit den Spielern, die aus ihren Verletzungspausen zurückkehren, den immer stabileren jungen Burschen und vielleicht noch dem einen oder anderen neuen Spieler habe ich keine große Angst, dass wir den Klassen-erhalt nicht schaffen könnten. Im Sommer müssen dann zwei, drei gezielte Verstärkungen her, ein rechter Verteidiger, ein Innenverteidiger und ein zentraler offensiver Mittelfeldspieler, damit wirklich angegriffen werden kann. Ich hoffe, dass dieses fürchterliche Jahr in mehrerlei Sicht heilsam war.“

1860 holt Punkt bei den Bullen - Note Zwei für Okotie

1860 holt Punkt bei den Bullen - Note Zwei für Okotie

Uli Niedermair, Buchautor und Blogger (loewenblues.de): „Am Ende einer schlimmen Halbserie lebt die Hoffnung, dass die Mannschaft so allmählich kapiert hat, welche Tugenden im Abstiegskampf der Liga 2 nötig sind. Es geht nicht – so hat der Trainer der Darmstädter Himmelsstürmer unlängst angemerkt – um Qualität, sondern um Mentalität.“

Achim „Sechzig“ Bogdahn, Radiomoderator bei Bayern 2: „Ich wünsche meinen Löwen: Poschner raus. Ismaik raus. Kagelmacher & Co. raus. Vollmann & Co. rein. Roman Beer zum Präsidenten. Grünwalder Stadion! Reset. Neustart. Sechzig!!“

lk

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