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DSV-Jungs fotografieren beliebten Gletscher im Juli: Bild zeigt das pure Ski-Dilemma

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Von: Andreas Knobloch

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Auf dem rechten Bild: Dominik Schwaiger (links) und Manu Schmid (rechts). Sie fotografierten den schmelzenden Gletscher und sammelten Müll in der Liftspur. © Screenshot Instagram

Die deutschen Skifahrerinnen und Skifahrer waren auf dem Gletscher in Zermatt, der langsam wegschmilzt. Zwei sammelten sogar Müll von der Liftspur.

Zermatt - Für Wintersportler bedeutet der Sommer schwitzen für die Ski-Saison. Und zwar nicht an den Stränden mit einem Buch oder einem Drink in der Hand, sondern auf Gletschern mit Skiern an den Füßen. Das ist zumindest der Plan, wenn das Wetter den Profis kein Streich spielt. Im Schweizer Ort Zermatt gibt es für die Ski-Teams eigentlich die Möglichkeit auch im Hochsommer ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Eigentlich ...

Auf Instagram waren die deutschen Ski-Fans bei ihren Idolen immer live dabei, wenn es um die aktuellen Eindrücke beim Trainingslager in der Schweiz ging. Ob Josef Ferstl, Lena Dürr oder eben Dominik Schwaiger und Manu Schmid - die Kulisse war bei den meisten Bildern toll, aber nicht immer, wie Merkur.de berichtet.

Ski-Dilemma in der Schweiz: Wintersportler müssen teils ihr Trainingslager abbrechen

Schwaiger und Schmid sagten Zermatt „Bye Bye“, machten aber vorher sogar nochmal sauber. „Die armen Gletscher“ titulierte Schwaiger seine Aufnahme von den schmelzenden Schneebergen. Bei den Olympischen Spielen in Peking postete die Österreicherin Tamara Tippler ein ähnlich beeindruckendes, aber zugleich schockierendes Bild der Natur.

Ski DSV Schwaiger Schmid
Am letzten Skitag in Zermatt zeigten Schmid und Schwaiger Bilder vom Gletscher und der Piste. © Screenshot Instagram

Das Schweizer Ski-Team musste ihre Vorbereitung auf dem von ihnen angepeilten Gletscher sogar abbrechen, wie das Portal Blick berichtet. Die Hitze, die in Europa mit Waldbränden ihre Auswirkungen zeigt, ist auch für die Abreise der Schweizer verantwortlich. „Es war schon in der letzten Woche weit weg von dem, was wir für den Winter brauchen“, sagte Eidgenosse Justin Murisier dem Portal.

Skifahren selbst auf 4000 Metern im europäischen Hitze-Sommer nicht möglich

Wie das Portal berichtet, stieg die Temperatur erstmals seit den Aufzeichnungen bei 5184 Metern über die Null-Grad-Grenze. Auf knapp 4000 Metern war es durch Regen mit schlechten Bedingungen auch fragwürdig. Kein Wunder, dass Schwaiger und Schmid den Gletschern hinterhertrauern - und um gegen weitere Klima-Schäden anzukämpfen, sammelten sie sogar Müll aus der Liftspur. Das Ergebnis posteten sie auf Instagram. Die Deutschen brachten ihr Trainingslager planungsgemäß Ende Juli zu Ende.

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Diesen Müll sammelten die beiden Skifahrer aus der Liftspur. © Screenshot Instagram Manu Schmid

Für die europäischen Ski-Cracks geht es jetzt nach Südamerika. In Chile und Argentinien verbringt der DSV den August. Die Schweizer wollten erst Ende August einmal um die Welt reisen, und suchen jetzt nach Alternativen. (ank)

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