Schauspielerin

50 mit Aussicht: Caroline Peters bereit für ganz Neues

Caroline Peters
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Runder Geburtstag: Caroline Peters wird 50.

Die gebürtige Mainzerin hadert nicht mehr mit ihrem 50. Geburtstag. Sie findet das Alter „komplett cool irgendwie“ und erklärt, warum das so ist.

[Wien - ]Caroline Peters ist neugierig auf Rollen ganz abseits des Krimi-Faches. „Ich habe zunehmend Lust, etwas zu drehen, das in einer ganz anderen Zeit spielt“, sagte die deutsche Theater- und Filmschauspielerin, die am Dienstag ihren 50. Geburtstag feiert.

Historische Stoffe und Science Fiction interessierten sie ganz besonders, sagte Peters, die als Ermittlerin der erfolgreichen ARD-Reihe „Mord mit Aussicht“ einem breiten Publikum bekannt wurde.

Ihrem runden Geburtstag habe sie erst etwas skeptisch entgegengeblickt, aber das habe sich über den Sommer völlig geändert, erzählte sie der Deutschen Presse-Agentur: „Fünfzig ist doch komplett cool irgendwie. Besser wird man nicht“, sagte sie. „Man hat alle Kräfte zur Verfügung, man ist auf der Höhe seiner Möglichkeiten. Man ist kein Anfänger mehr, und man ist so mittendrin.“

Für das Theater wünscht sich die vielfach ausgezeichnete Bühnendarstellerin mehr zeitgenössische Stücke und ganz neu geschriebene Versionen alter Stoffe, anstatt der vielen Aufführungen von Klassikern, die modern inszeniert werden. Derzeit seien auf den Bühnen nur zehn Prozent der Stücke von zeitgenössischen Autorinnen und Autoren. „Da stimmt echt etwas nicht am Verhältnis,“ sagte sie.

Die gebürtige Mainzerin lebt als Ensemblemitglied des renommierten Burgtheaters in Wien, arbeitet aber auch an anderen Bühnen. Am Freitag spielte sie in der Uraufführung von Maja Zades „Ödipus“ im griechischen Amphitheater von Epidauros. Die Produktion von Thomas Ostermeier ist im September auch an der Berliner Schaubühne zu sehen.

Peters will aber nicht nur in vergangene oder zukünftige Welten eintauchen. Sie würde auch gerne noch eine intelligente Ensemble-Komödie wie die US-Serie „Modern Family“ drehen, sagte sie.

Dass ihr das liegt, hat sie schon 2018 in Sönke Wortmanns Film „Der Vorname“ bewiesen, in dem der Baby-Wunschname Adolf einen Familieneklat auslöst. Im Januar kommt Peters mit der Fortsetzung „Der Nachname“ in die Kinos. Kommendes Jahr soll auch die erste Folge der neuen ZDF-Krimireihe „Die Kolleginnen“ ausgestrahlt werden, bei der Peters und Natalia Belitski die Ermittlerinnen spielen. Das werde aber kein neuer Schmunzel-Krimi wie „Mord mit Aussicht“, sagte sie: „Das ist todernst“. Diesen Herbst wird der zweite Teil gedreht. [dpa]

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