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„600 Euro im Monat versoffen“: Peer Kusmagk spricht offen über seine Alkoholsucht

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Peer Kusmagk
Peer Kusmagk litt lange an seiner Alkoholsucht © IMAGO / nicepix.world & Instagram: peerkusmagk

Mit seiner schweren Alkoholsucht setzte TV-Star Peer Kusmagk einst sein Leben aufs Spiel. Mittlerweile ist er seit acht Jahren nüchtern - und glücklicher als je zuvor.

Wirft man heute einen Blick auf den Instagram-Account von Peer Kusmagk (47), dann sieht man einen liebevollen Familienvater, der mit seiner Ehefrau Janni Hönscheid (31) das große Glück gefunden hat. Das Paar hat sich mit seinen drei gemeinsamen Kindern auf Mallorca ein neues Leben aufgebaut und genießt das sonnige Inselleben. Doch die unbeschwerte Fassade trügt: Denn Peer hat eine dunkle Vergangenheit hinter sich.

Wie der frühere GZSZ-Schauspieler letztes Jahr gegenüber Gala enthüllte, konsumierte er früher bis zu drei Flaschen Wein pro Tag. „In diesem Zustand war ich kaum noch handlungsfähig. Ich war in akuter Lebensgefahr“, packte er aus. Doch auch in finanzieller Hinsicht hatte seine Sucht dramatische Folgen. „Ich habe circa 600 Euro im Monat versoffen“, gestand der TV-Star. Schon beim Aufwachen hätten seine Gedanken nur „um den nächsten Tropfen Alkohol“ gekreist.

Ein Entzug und seine Frau Janni halfen Peer schließlich dabei, seine Alkoholsucht in den Griff zu bekommen. „Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich wie jetzt ohne Alkohol“, verrät der Ex-Dschungelkönig im Interview mit der Bild-Zeitung. „Wenn ich abends auf einer Veranstaltung war, kann ich mich am nächsten Morgen noch an alles erinnern.“

Peer Kusmagk „braucht“ keinen Alkohol mehr

Seit acht Jahren geht er mittlerweile nüchtern durchs Leben. Für Peer steht ohne Zweifel fest: „Nüchtern betrachtet ist alles Gewohnheit und viel schöner.“ Doch wie verhält sich der Moderator eigentlich, wenn er auf Partys ist, bei denen getrunken wird? „Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich die Leute ab einem gewissen Punkt nicht mehr verstehe. Dann gehe ich nach Hause“, erzählt er. Dennoch würde Peer niemanden dazu drängen, es ihm gleichzutun. „Jeder soll so viel trinken, wie er mag“, betont er. „Aber ich brauche keinen Alkohol mehr.“

Als Alkoholiker würde sich der ehemalige Restaurantbesitzer heute nicht mehr bezeichnen, da er sich „ohne Alkohol eine neue Gewohnheit aufgebaut“ habe. „Auch kann ich persönlich mit diesen Treffen der Anonymen Alkoholiker nichts anfangen“, fügt er hinzu.

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