Hollywoodstar im Interview 

Ben Affleck: Das pikante Geheimnis seines Batman-Kostüms

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Ben Affleck bei der New-York-Premiere von  „Batman v Superman: Dawn of Justice“.

Los Angeles - Er wollte keine Superhelden mehr spielen, doch jetzt tritt Ben Affleck als Batman gegen Superman an. Im Interview erklärt der Hollywood-Star die Rolle und verrät, welche pikante Kostüm-Änderung notwendig war . 

Er nahm die Rolle hauptsächlich wegen seiner drei Kinder an. Denn Ben Afflecks Töchter Violet (10) und Seraphina (7) sowie Sohn Samuel (4) sind Riesenfans von Batman. Doch sein Jüngster muss sich noch ein paar Jahre gedulden, bis er „Batman v Superman: Dawn of Justice“ sehen darf. Der Daddy entschied, dass Samuel noch zu jung für die Action ist: „Ich will nicht, dass er Albträume bekommt.“

War er denn sehr traurig, als er es erfahren hat?

Ben Affleck: Nicht wirklich. Ich habe ihn den Werbe-Trailer und ein paar Ausschnitte vom Film schauen lassen. Seine Aufmerksamkeitsspanne beträgt eh nur 2 Minuten. Außerdem ist Batman persönlich zu seiner Geburtstagsparty erschienen. Besser geht‘s nicht.

Was hat Sie daran gereizt, sich auch mal als Batman zu probieren?

Affleck: Dass die Rolle eine Herausforderung ist. Mein Batman lebt in einer moralischen Grauzone. Er ist eher ein kaputter Typ, der das Loch in einer Seele versucht, durch nächtliche Abenteuer zu vergessen. Er ist ein Kämpfer gegen das Verbrechen aber auch ein unverbesserlicher Playboy, der ungesunde Entscheidungen trifft.

Haben auch Sie eine ungesunde Seite im Leben?

Affleck: Natürlich. Ich stehe auf fettiges Essen. Ich kann Burger und Fastfood einfach schwer widerstehen. Obwohl ich weiß, dass es auf lange Sicht nicht gut für mein Herz ist.

Opa ist Afflecks Superheld

Gibt es eine Super-Power, die Sie gerne hätten?

Affleck: Ehrlicherweise hätte ich gerne die von Superman – fliegen zu können. Welcher Mensch würde das nicht gerne? Es wäre so cool.

In Superheld-Filmen geht es immer um Gut gegen Böse…

Affleck:…nicht nur im Film. Schauen Sie sich doch mal unsere aktuelle Politik an. Mit Angst wird Wahlkampf gemacht, Bösewichte werden kreiert, die an allem Schuld haben sollen. Das erzeugt ein „Wir gegen Sie“-Gefühl. Echt zum Fürchten

Sie haben Kratzer im Gesicht und an den Armen. Ist das von einer Rolle?

Affleck: Nein. Ich habe mit meinen Kindern gespielt und bin auf einen Baum geklettert. Dabei haben mich ein paar Äste erwischt. Ich bin halt kein Mann aus Stahl, aber ich werde es überleben (lacht)

Gibt es einen echten Superhelden in ihrem Leben?

Affleck: Für mich war das immer mein Opa. Leider ist er inzwischen verstorben. Er war immer meine Inspiration, ein Mensch, zu dem ich aufgesehen habe.

Haben Sie eigentlich auch eine Höhle wie Batman, in die sie sich zurückziehen können?

Affleck: Ja, mein Büro in meinem Haus. Da habe ich meine absolute Ruhe zu arbeiten oder zu meditieren. Dort habe ich auch die besten Ideen und kann meine Gedanken ordnen.

Auch Superhelden müssen mal

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Affleck: Ich habe hart trainiert, um in Form zu kommen. Ich wollte ein muskulöser Batman sein. Und ich habe mir einen wichtigen Tipp von Christian Bale geholt.

Der war?

Affleck: Sicher zu gehen, dass mein Batman-Kostüm einen Hosenstall hat. Weil man sich alles andere als wie ein Superheld fühlt, wenn man Hilfe braucht, um Pinkeln zu können. Und gut, dass er es gesagt hat. Man hat mir den Reißverschluss nachträglich eingenäht.

Sie sind vor 20 Jahren durch „Good Will Hunting“ berühmt geworden. Wie schwierig ist es, solange in Hollywood ganz oben zu bleiben?

Affleck: Das klingt ja so, als wäre ich von heute auf morgen zum Superstar aufgestiegen. Ich habe vor „Good Will Hunting“ 15 Jahre lang Filme gedreht und nebenher Pizzen ausgeliefert, um überleben zu können. Das vergisst du nie. Der Schlüssel ist es, dass man nicht anfängt, auf seinen Status zu achten. Man muss sich treu bleiben, gute Projekte suchen und keine große Erwartungshaltung haben. Das wichtigste ist es, seinen Drive nicht zu verlieren.

Promi mit dickem Fell

Ruhm hat auch eine Kehrseite. Die Trennung von ihrer Frau hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Wie verstehen Sie sich mit Jennifer?

Affleck: Jen ist eine tolle Frau und wir kommen gut miteinander aus. Sie ist eine wundervolle Mutter und wir sind und bleiben die Eltern von unseren drei Kindern. Ich war heute morgen noch mit ihr und den Kids zusammen. Das ist meine Realität.

Hat man es als Ehepaar in Hollywood besonders schwer, zusammen zu bleiben?

Affleck: Ich weiß es nicht. Ich bin kein Experte. Und mehr will zu dem ganzen Thema nicht mehr sagen.

Sind das Momente, wo man bereut, im Rampenlicht zu stehen?

Affleck: Ich habe mich damit abgefunden, dass ich als Promi damit rechnen muss, keine große Privatsphäre mehr zu haben.

Macht Sie das wütend?

Affleck: Ich habe mir ein dickes Fell zugelegt. Grundsätzlich wiege ich die negativen Dinge mit den positiven ab. Und unterm Strich muss ich sagen, dass ich es sehr, sehr gut in meinem Leben habe. Ich habe drei wundervolle Kinder und die Möglichkeit einen Beruf auszuüben, der mir alles gibt. Lamentieren bringt doch gar nichts. Man muss die Dinge mit Humor nehmen.

Kampf mit dem Lieferboten

Wann haben Sie das letzte Mal richtig lachen können?

Affleck: Als mein Sohn den Auslieferungsfahrer von Fed-Ex für den "Joker" gehalten hat. Er wollte, dass ich dem Bösewicht Saures geben

Und?

Affleck: Ich habe dem Mann ein paar Dollar bezahlt, damit er sich von mir mit Schatten-Kung Fu in die Flucht schlagen ließ.

BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE - Online Trailer Deutsch HD

D. Sindermann

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