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Baldwin zieht nach tödlichem Schuss auf Kamerafrau Konsequenzen - Augenzeuge schildert erschreckende Details

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Von: Maximilian Kettenbach

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Es müssen dramatische Sekunden am Set gewesen sein. Ein Augenzeuge berichtet über die Momente nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins. Und Alec Baldwin äußert sich schockiert.

Update vom 24. Oktober, 13.27 Uhr: Die Familie von Halyna Hutchins ringt nach dem tragischen Tod der 42-Jährigen um Fassung. Die Kamerafrau wurde durch einen Schuss getötet, den Alec Baldwin mit einer Requisitenwaffe am Set des Films „Rust“ abgegeben hatte. Ein Freund der Hutchins-Familie sagte gegenüber der Sun: „Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, muss er dafür bezahlen.“ Der Vater von Hutchins sieht die Schuld allerdings nicht bei Baldwin, wie er der Zeitung sagte. „Es ist die Verantwortung der Requisiteure, die mit den Waffen zu tun haben.“

Auch der österreichische Schauspieler Swen Temmel zeigte sich schockiert. Er war beim Dreh dabei und stand nur wenige Meter vom Unglücksort entfernt. „Ich war wie versteinert“ berichtet er im Interview mit der Kronenzeitung. „Es war wie ein Albtraum. Alec Baldwin war völlig geschockt und brach auf dem Set zusammen.“

Baldwin zieht nach tödlichem Schuss auf Kamerafrau Konsequenzen - Augenzeuge schildert erschreckende Details

Update vom 24. Oktober, 10.05 Uhr: Nach dem tödlichen Unfall am Set seines Films "Rust" zieht Schauspieler Alec Baldwin erste Konsequenzen. Der Hollywood-Star zieht sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurück. Das berichtet das amerikanische Magazin People unter Berufung auf eine interne Quelle.

Baldwin wolle sich nun Zeit für sich nehmen. Das Unglück, bei dem der 63-jährige mit einer scharfen Waffe schoss und die Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich traf, sei "ziemlich niederschmetternd." Der Insider berichtet weiter, dass Baldwin nach der Tragödie hysterisch reagiert habe, er sei über Stunden untröstlich gewesen. "Jeder weiß, dass es ein Unfall war, aber er ist absolut am Boden zerstört."

Baldwin äußert sich nach tödlichem Schuss auf Kamerafrau - Augenzeuge schildert erschreckende Details

Erstmeldung vom 24. Oktober, 9.17 Uhr: München - Es klingt so tragisch wie unwirklich und doch muss US-Schauspieler Alec Baldwin nun damit leben, einen Menschen und noch dazu eine geschätzte Kollegin erschossen zu haben. Der Hollywood Star hat nach Angaben der Polizei bei einem Filmdreh mit einer Requisitenwaffe geschossen und dabei auch den Regisseur getroffen.

Baldwin hat sich mittlerweile persönlich geäußert. „Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Traurigkeit auszudrücken über den tragischen Unfall, bei dem Halyna Hutchins, eine Ehefrau, Mutter und sehr geschätzte Kollegin von uns, ums Leben kam“, erklärte der Schauspieler auf Twitter. Er kooperiere vollumfänglich mit der Polizei, die aktuell ermittelt, wie es dazu kommen konnte.

Baldwin erschießt Kamerafrau Halyna Hutchins: Jetzt äußert er sich erstmals

Baldwin schreibt weiter: „Ich stehe in Kontakt mit ihrem Ehemann und biete ihm und seiner Familie meine Unterstützung an. Mein Herz ist gebrochen für ihren Mann, ihren Sohn und alle, die Halyna kannten und liebten.“

Kurz zuvor hatte ein Augenzeuge den erschreckenden Vorfall gegenüber dem US-Portal „showbiz411.com“ geschildert: Die Kugel, die sich aus der Waffe löste, habe sich demnach durch den Körper der Kamerafrau gebohrt und sei in das Schlüsselbein des Regisseurs eingedrungen. Die Kamerafrau und der Regisseur seien daraufhin ins Krankenhaus gebracht worden. Baldwin habe unter Schock gestanden, gleichzeitig habe er aber „gefasst“ gewirkt, sagte der nicht namentlich genannte Zeuge.

Der Augenzeuge schilderte gegenüber dem bekannten US-Journalisten Roger Friedman weiter: „Baldwin rief: ‚Warum habt ihr mir eine scharfe Waffe gegeben?‘“ Fassungslos habe der Schauspieler immer wieder gesagt: „In all den Jahren hat man mir noch nie eine scharfe Waffe gegeben.“

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