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Nach tödlichem Schuss: Baldwin spricht erstmals öffentlich über Todesdrama

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US-Schauspieler Alec Baldwin auf einer Filmpremiere.
Nach seinem tödlichen Schuss auf seine Kamerafrau äußerte sich Hollywood-Star Alec Baldwin erstmals öffentlich. (Archivbild) © Angela Weiss / AFP

Nachdem er beim Dreh für den neuen Western „Rust“ auf eine Kamerafrau geschossen hatte, äußerte sich Hauptdarsteller und Schütze Alec Baldwin erstmals öffentlich zum Unglück.

Manchester - Alec Baldwin und seine Frau Hilaria sind deutlich angespannt: Am Samstag (30. Oktober) sprach der Hollywood-Star zum ersten Mal öffentlich über den Tod seiner Kollegin. Nach dem tragischen Unfall am Set des Films „Rust“, bei dem Baldwin seine Kamerafrau tödlich verletzte, tauchte die Familie mit den sechs Kindern in Manchester im US-Bundesstaat Vermont unter.

Baldwin-Drama: Getötete Kamerafrau war Freundin des Hollywood-Stars

In einem Video, das das amerikanische Boulevardmagazin TMZ veröffentlichte, zeigte sich Baldwin aufgelöst. Der 63-Jährige erklärte den Reportern, dass er keine Fragen zu den Ermittlungen beantworten könne. Die zuständige Polizeibehörde in Santa Fe erlaube ihm das nicht. Dafür fand er persönliche Worte über den tragischen Unfall: „Sie war meine Freundin.“

Bereits vom ersten Tag an verstanden sich Baldwin und Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins bestens, so Baldwin: „An dem Tag, an dem ich in Santa Fe ankam, um mit den Dreharbeiten zu beginnen, habe ich sie mit Joel, dem Regisseur, zum Abendessen eingeladen. Wir waren ein gut eingespieltes Team.“

Nach Todesschuss an Filmset: Baldwin für Beschränkung von Waffen

Von Zeit zu Zeit gäbe es zwar unbeabsichtigte Unfälle an Filmsets, doch „das ist ein einmaliges Ereignis unter Billionen“, beteuerte Baldwin. Zu Hutchins Witwer und Familie hielten Baldwin und seine Frau den Kontakt. „Er ist überwältigt von Trauer“, meinte der Schauspieler über Hutchins Ehemann. Wie der Vater der Verstorbenen der Zeitung the Sun erklärte, gebe die Familie Baldwin aber keine Schuld.

Baldwin sagte außerdem, dass er „sehr interessiert“ an der laufenden Kampagne für eine Beschränkung von Waffen an Filmsets sei. „Wie viele Kugeln wurden schon in den letzten 75 Jahren dort verschossen? Das ist Amerika.“ Auch, wenn es in den meisten Fällen keine Unfälle gäbe, so müsse man doch über Alternativen nachdenken, so der Schauspieler. Er schlug deshalb Plastik-Attrappen und Gummi-Geschosse vor.

Tödlicher Schuss am Set: Baldwin kündigt Ende von „Rust“ an

Auf die Frage, wie es mit den Dreharbeiten zu „Rust“ weitergehe, meinte Baldwin, dass die Produktion auch nach den Ermittlungen nicht fortgesetzt werde. Die Dreharbeiten des Low-Budget-Western „Rust“ auf einer Filmranch in Santa Fe wurden eingestellt, nachdem Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza an der Schulter getroffen wurden. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert.

Auch deutsche Stars sind von dem tragischen Vorfall geschockt. Schauspieler Til Schweiger äußerte zuletzt eine schlimme Vermutung über den Unfall. (sf)

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