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Er gab Baldwin die scharfe Waffe: Jetzt äußert sich Regieassistent erstmals zur tödlichen Set-Tragödie

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Von: Patrick Huljina

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Nach dem tödlichen Schuss von Alec Baldwin auf die Kamerafrau Halyna Hutchins am Set des Westernfilms „Rust“, äußerte sich nun erstmals der Regieassistent.

Santa Fe - Rund zwei Wochen ist es her, dass Hollywood-Star Alec Baldwin die 42 Jahre alte Kamerafrau Halyna Hutchins offenbar versehentlich erschoss. Während der Dreharbeiten für den Westernfilm „Rust“ im US-Bundesstaat New Mexico feuerte er eine Requisitenwaffe ab – in dem Glauben, es sei keine scharfe Munition geladen. Hutchins verstarb kurz nach dem Vorfall im Krankenhaus. Regisseur Joel Souza wurde an der Schulter getroffen und verletzt.

Tödlicher Schuss von Alec Baldwin: Regieassistent äußert sich erstmals – „Erschüttert und traurig“

Der Regieassistent Dave Halls war in den Tagen nach dem tödlichen Set-Unfall immer mehr in den Fokus der Ermittlungen gerückt. Er hatte Baldwin die Waffe übergeben, mit der der Filmstar die Kamerafrau erschoss. Berichten zufolge sagte er dabei die Worte: „cold gun“. Üblicherweise ein Hinweis, dass die Waffe sicher ist und nicht scharf. Nun äußerte sich Halls erstmals öffentlich zu dem tödlichen Vorfall. Zu seiner eigene Rolle beim Unfall schwieg er jedoch.

In einer am Montag (Ortszeit) von der New York Times veröffentlichten Erklärung schrieb Halls, er sei „erschüttert und traurig“ über den Tod der Kamerafrau bei dem Unglück. „Halyna Hutchins war nicht nur eine der talentiertesten Personen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sondern auch eine Freundin“, teilte der Regieassistent mit. Er hoffe, dass die „Tragödie“ die Filmindustrie dazu bewege, „ihre Werte und Praktiken zu überarbeiten um sicherzustellen, dass nicht erneut jemand beim kreativen Prozess zu Schaden kommt“.

Tödlicher Schuss von Alec Baldwin: Regieassistent im Fokus

Halls soll bereits 2019 wegen eines Schusswaffen-Unfalls aus der Produktion zu dem Film „Freedom‘s Path“ geflogen sein. Das erklärte ein Produzent des Films der Nachrichtenagentur AFP. Nach dem tödlichen Baldwin-Schuss hatte der Regieassistent gegenüber der Polizei eingeräumt, nicht alle Kugeln in der Trommel des Colts überprüft zu haben, bevor er ihn dem Schauspieler mit der Versicherung überreichte, die Waffe sei sicher.

Hollywood-Star Baldwin sprach am Samstag (30. Oktober) erstmals vor Journalisten über den tödlichen Vorfall. „Sie war meine Familie“, sagte er mit Blick auf die verstorbene Kamerafrau. Die Wahrscheinlichkeit für einen derartigen Unfall liege bei „eins zu einer Billion“, so der Schauspieler. (ph/afp)

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