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Baldwin-Schuss am Set: Brisante Entwicklung – Verantwortlicher Regieassistent wohl kein Unbekannter

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Von: Yasina Hipp

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Die Katastrophe, die sich am Filmset von „Rust“ ereignete, sorgt für Unverständnis. Informationen über den Regieassistenten könnten zur Aufklärung beitragen.

Santa Fe - An Dramatik ist der Vorfall wohl kaum zu übertreffen. Er wirkt, wie einer fiktiven Filmszene entsprungen – und ist dennoch Realität: Am Set von „Rust“ tötete US-Schauspieler Alec Baldwin die Kamerafrau Halyna Hutchins mit dem Schuss aus einer Requisitenwaffe.

Alec Baldwin zeigte sich schockiert und gab bekannt, dass er sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurückziehen werde. Der Vater der getöteten Hutchins hält Baldwin nicht für schuldig. Gegenüber der Sun sagte er: „Es ist die Verantwortung der Requisiteure, die mit den Waffen zu tun haben.“

Tödlicher Unfall am Film-Set: Regieassistent Dave Halls arbeitete schon früher unsauber

Jetzt wurden neue Details zu dem Vorfall, und dem verantwortlichen Regieassistenten, Dave Halls bekannt. Gegenüber dem US-amerikanischen Sender CNN äußerten sich zwei Crew-Mitglieder, die schon bei früheren Produktionen mit Halls zusammen gearbeitet hatten. Deren Anschuldigungen sind drastisch – und reichen von der Missachtung von Sicherheitsprotokollen für den Einsatz von Waffen und Pyrotechnik, über blockierte Feuerschneisen und Ausgänge, bis hin zu Fällen von unangemessenem sexuellem Verhalten.

Oftmals habe Halls es versäumt, Sicherheitsbesprechungen abzuhalten und der Crew mitzuteilen, dass sich Schusswaffen am Set befänden. In einigen Fällen habe er zudem darauf bestanden, die Dreharbeiten fortzusetzen, obwohl nicht ausreichend für die Sicherheit der Crew gesorgt gewesen sei. Viele Crewmitglieder hätten sich außerdem angeblich durch seine Berührungen an Rücken, Taille und Schultern unwohl gefühlt.

Schon an einem früheren Film-Set löste sich ein Schuss

Auch die Produktionsfirma Rocket Soul Studios, mit Sitz im US-Bundesstaat Washington, berichtete gegenüber CNN von einem ähnlichen Vorfall im Jahr 2019. Bei der Produktion des Films „Freedom‘s Path“ habe sich ebenfalls ein Schuss aus einer Pistole gelöst - ein Crew-Mitglied wurde verletzt. Halls wäre demnach eigentlich verantwortlich gewesen für den sicheren Umgang mit der Waffe.

In dem Statement der Firma gegenüber CNN heißt es : „Die Dreharbeiten wurden erst wieder aufgenommen, als Dave nicht mehr vor Ort war.“ Ein Waffenexperte, wie es das Sicherheitsprotokoll verlangt, war damals nicht vor Ort. Laut CNN äußerte sich Dave Halls bisher nicht zu den Vorwürfen gegen ihn. (Yasina Hipp)

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