Hochwasserkatastrophe

Amira Pocher spricht über die Flutschäden

Amira & Oliver Pocher
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Der Pochers fanden nach der Hochwasserkatastrophe Unterschlupf bei Pietro Lombardi.

Zerstörte Möbel, nasse Wände, Schlamm: „Es war eine absolute Katastrophe“, sagt Amira Pocher. Aber in der Not konnten sich die Pochers auf einen Freund verlassen.

Berlin/Köln - TV-Comedian Oliver Pocher und seine Frau Amira haben erstmals offen darüber gesprochen, wie ihr Haus bei der Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland im Juli überflutet wurde.

„Um ehrlich zu sein, wollten wir das nicht an die große Glocke hängen, denn wir sind gut versichert und niemand wurde verletzt. Aber wenn wir schon mal offen sprechen: Es war eine absolute Katastrophe“, schrieb Amira Pocher bei einer Fragerunde auf Instagram.

„Ab einem gewissen Zeitpunkt war es nicht mehr möglich, gegen das Wasser anzukämpfen und es strömte bis ins Erdgeschoss. Ich habe dann nur noch meine Kinder und ein paar Klamotten gepackt und lief barfuß die Straße lang, um uns ins Hotel zu retten.“ Neben den Worten postete die Podcasterin Bilder, auf denen zerstörte Möbel, nasse Wände und Schlamm zu sehen sind.

Zurzeit lebt die Familie bei Pietro Lombardi. Der Sänger hatte den Pochers nach der Hochwasserkatastrophe sein 400 Quadratmeter großes Haus in Köln überlassen. „Er hat uns wirklich in einer absoluten Notsituation geholfen“, sagte Oliver Pocher dem TV-Sender RTL.

Nachdem Lombardi bekannt gegeben hatte, vorübergehend in einem Hotel zu wohnen, kam die Geschichte an die Öffentlichkeit. „Natürlich hätten sie in ein Hotel gehen können. Aber: Wer will denn monatelang im Hotel leben? Das ist eine Qual, die Kinder gehen kaputt. Ich habe ihm also gesagt: Hier ist mein Schlüssel“, erklärte der Freund der Pochers bei Instagram. dpa

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