Moderatorin wuchs in der DDR auf

Andrea Kiewel macht überraschende Vergangenheits-Beichte - „Klar war ich regimetreu“

Andrea Kiewel im Dirndl bei der Moderation des ZDF-Fernsehgartens.
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Andrea Kiewel spricht im NDR-Talk über ihre DDR-Vergangenheit.

Andrea Kiewel wuchs in der DDR auf. Viel ist über ihre Vergangenheit nicht bekannt. In einer NDR-Sendung machte sie nun aber ein überraschendes Geständnis.

  • Andrea Kiewel wuchs in der DDR auf - über ihre Vergangenheit ist allerdings nicht viel bekannt.
  • Die „ZDF-Fernsehgarten“-Moderatorin gab nun in einer NDR-Show Einblicke in ihre Jugend.
  • Im Talk mit Michel Abdollahi machte Andrea Kiewel ein überraschendes Geständnis.

Hamburg - Seit 20 Jahren ist Andrea Kiewel nun schon Moderatorin des „ZDF-Fernsehgartens“. Jährlich ist die Show im Sommer ein Quoten-Hit, die Fans schalten Woche für Woche am Sonntag ein, wenn „Kiwi“ moderiert. Trotz ihrer riesigen Star-Präsenz ist über ihr Privatleben bisher wenig bekannt gewesen. Aktuell gibt die beliebte Moderatorin aber häufiger Einblicke in ebenjenes.

Erst vor Kurzem schrieb sie in ihrer Biographie über ihre aktuelle große Liebe. Ihr Partner kommt aus ihrer zweiten Heimat, Tel Aviv in Israel. Über die Beziehung der beiden sprach Kiewel auch mit Barbara Schöneberger. Im Talk verriet sie ihre spezielle Dating-Strategie - und da spielt auch gut und gerne Mal eine Lüge eine wichtige Rolle. Nun gab der „Fernsehgarten“-Star auch tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit.

Andrea Kiewel („ZDF-Fernsehgarten“): Überraschendes Geständnis über ihre DDR-Vergangenheit

Kiewel wuchs in Ost-Berlin auf. Über ihre DDR-Vergangenheit wissen die Fans bisher recht wenig. In den 80er-Jahren war sie Teil der Jugend-Schwimm-Nationalmannschaft. In der NDR-Sendung „Käpt‘ns Dinner“ sprach sie mit Moderator Michel Abdollahi auch über diese Zeit. „Kiwi“ feierte als Leistungsschwimmerin sogar einige Erfolge mit der Lagen-Staffel des SC Dynamo Berlin. Ihre Eltern seien damals trotzdem aber zuerst nicht gerade begeistert von ihrem Schwimm-Plan gewesen. .

Erst nach der Wiedervereinigung wurde Kiewel zunächst als Moderatorin im Sat.1-Frühstücksfernsehen“, dann eben als Gesicht des „ZDF-Fernsehgarten“ zum absoluten Star. Über ihre Zeit vor der TV-Karriere macht sie nun ein überraschendes Geständnis: „Ich war Schwimmerin. Klar war ich regimetreu“, gibt die 55-Jährige preis.

Andrea Kiewel („ZDF-Fernsehgarten“): Klare Antwort! Das vermisst sie an der DDR

Unter besonderer Beobachtung habe sie aber nicht gestanden, was sie aber scheinbar verkraften kann. „Es gibt keine Stasi-Akte über mich. Keiner hat mich bespitzelt. Auch doof. Alle hatten ‚Das Leben der Anderen‘, nur ich nicht“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Auch auf die Frage, was sie an der DDR vermisse, hat Kiewel eine klare Antwort: „Nichts“. Eine Begründung liefert sie auch. „ In dem Moment, wo sich welche über andere überheben und sagen, wie es gemacht wird, kann es nicht funktionieren“. Trotzdem hieße das aber nicht, dass sie ihre Kindheit und Jugend in der DDR bedauern würde.

Im Jahr 2021 wird Andrea Kiewel dann schon in ihr 21. Jahr als „Fernsehgarten“-Moderatorin gehen. Erst in diesem Jahr wurde bekannt, wie hoch ihre Gage für die beliebte Show sein soll. (han).

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