Ex-Gouvernator vs US-Präsident

"Verrückt": Schwarzenegger kritisiert Trumps Einreiseverbot

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Arnold Schwarzenegger findet deutliche Worte.

Los Angeles - Er kam aus Österreich in die USA und wurde dort zum Weltstar und Gouverneur. Jetzt findet Arnold Schwarzenegger deutliche Worte für das Einreiseverbot von Donald Trump. 

Arnold Schwarzenegger (69), Hollywoodstar und früherer Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, hat das von US-Präsident Trump erlassene Einreiseverbot scharf kritisiert. "Es ist verrückt und lässt uns lächerlich aussehen, wenn das Weiße Haus schlecht vorbereitete Maßnahmen einfach heraushaut", sagte der zu den Republikanern zählende Schwarzenegger dem Unterhaltungssender "Extra TV", der das Interview am Montag (Ortszeit) ausstrahlte.

Das Problem sei, dass das Dekret schlecht vorbereitet worden sei, sagte Schwarzenegger. "Ich weiß, was er (Trump) erreichen will. Er fürchtet, dass Menschen, die aus anderen Ländern einreisen, unserem Land schaden könnten. Aber es gibt eine andere Art und Weise, damit richtig umzugehen und das Ziel dennoch zu erreichen", sagte der Schauspieler. "Ich denke, sie haben übereilt gehandelt."

Der aus Österreich stammende Schwarzenegger wirkte in dem Interview erzürnt: "Menschen abzuweisen, die eine Green-Card haben, die einem das Recht gibt, dauerhaft in den Vereinigten Staaten zu arbeiten - damit ist man auf dem Weg, ein Staatsbürger zu werden... So war es bei mir." Nun zum Beispiel Studenten an der Grenze abzuweisen, nachdem sie ihre Eltern in der Heimat besucht hätten, sei "verrückt".  

dpa

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