Auftritt in Las Vegas: Schlagerstar Jürgen Drews geht noch mal auf die Bühne
Offiziell hat Schlagerstar Jürgen Drews seine Bühnenkarriere beendet. In Las Vegas scheint er noch mal auf den Geschmack zu kommen. Auch von neuer Musik ist plötzlich die Rede.
Las Vegas – Schlagerstar Jürgen Drews (79) äußerte sich jetzt zu seinem aktuellen Gesundheitszustand und seinen Karriereplänen. Die hatte er ja eigentlich auf Eis gelegt und Ende 2022 die Bühnen des Schlagers offiziell verlassen. Scheinbar hat Drews aber noch genügend Material für ein Comeback, wie er jetzt auf einer bedeutsamen Reise sagte.
Reise sorgt für Erinnerungen bei Jürgen Drews
Glaubt man dem bekannten Spruch „Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas“, sollte Jürgen Drews‘ Bühnencomeback auf einer USA-Reise vor wenigen Tagen eine einmalige Sache bleiben. Wie er im Interview erzählt, soll das allerdings nicht so bleiben. Für die ARD-Sendung „Brisant“ wird er von einem Kamerateam ins amerikanische Las Vegas begleitet. Mit dabei sind auch Tochter Joelina (28) und ihr Freund Adrian Louis (28). Kürzlich erklärte er, warum Ehefrau Ramona Drews auf der Reise nicht dabei war.
Bei einem Besuch im lokalen Hofbräuhaus greift Jürgen Drews tatsächlich zum Mikrofon und singt seinen Mega-Hit „Ein Bett im Kornfeld“. Das Gefühl auf der Bühne und der Applaus der Besucher scheint ihn zu elektrisieren: „Darauf hab ich mein Leben lang gewartet“, sagt er ganz emotional inmitten der stilechten Blasmusiker über die Gelegenheit, diesen Hit einmal in der Entertainment-Hauptstadt Las Vegas zu singen. Nach dem Auftritt denkt er sogar über neue Veröffentlichungen nach. „Ich will noch einen Riesenhit“ machen, sagt Drews. Material daheim habe er „für mehr als 200 Lieder“.
Jürgen Drews vergleicht Las Vegas mit dem „Ballermann“
Unbekanntes Territorium ist die Bühne in Las Vegas nicht für den gebürtigen Brandenburger. Vor 26 Jahren gastierte er vor amerikanischem Publikum schon einmal in der Wüstenstadt. Bei den „Les Humphries Singers“ in den 70er Jahren konnte man ihn sogar auf Englisch hören, bevor er 1976 in Deutschland seinen Durchbruch mit deutschem Schlager schaffte. Als selbsternannter „König von Mallorca“ gehörte Drews später jahrzehntelang auf der spanischen Insel zu den berühmten deutschen Partysängern. Auch in Las Vegas erkennen ihn deutsche Urlauber auf dem „Sunset Strip“ beim Schlendern, wie in „Brisant“ zu sehen ist.

Las Vegas sehe er als „Rummelplatz für jedermann“, der eine spezielle Energie habe. Er wäre mit der Show-Welt dort gut zurechtgekommen, wenn er dort aufgewachsen wäre, sagt er. Heute sei er immerhin Mallorcas berüchtigte Partymeile, den „Ballermann“ gewöhnt. Drews ist sich sicher: „Der Ballermann ist manchmal härter als Las Vegas“. Ob seine Gesundheit die möglichen Karrierepläne trägt, wird sich zeigen. Im Interview spricht er offen über seine Erkrankung, über die nach seinem Rückzug viel spekuliert wurde. Er leide an der Nervenkrankheit Polyneuropathie, die sich bei ihm aber nicht zu stark äußere.
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Er könne noch laufen und fühle sich insgesamt fit. Betroffene haben häufig Gefühlsstörungen in den Nerven und der Haut, was sich auch in Gangschwierigkeiten zeigt und zu Organschäden führen kann. Derzeit gibt es Hinweise darauf, dass man Jürgen Drews sogar bald wieder im ZDF auf der Bühne sehen kann. Verwendete Quellen: „Brisant“, ARD-Mediathek (Folge vom 16. April 2024)