Barbara – Magazin und Titelfrau

Barbara Schönebergers Zeitschrift „Barbara“

Barbara Schöneberger ist das Titelgesicht der Zeitschrift Barbara
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Barbara Schöneberger ist das Titelgesicht der Zeitschrift Barbara

Ein näherer Blick auf die Zeitschrift „Barbara“ von Barbara Schöneberger – Was steckt hinter dem Erfolg?

  • „Barbara“ ist Teil des Portfolios von Gruner + Jahr im Sektor der Frauenmagazine.
  • Barbara Schöneberger ist Redaktionsmitglied, Erzählerisches-Ich des Magazins und Titelbild der Frauenzeitschrift, die den Anspruch hat, anders zu sein.
  • Das Erfolgsmodell: authentische Geschichten anstatt Ratgeber zur Selbstoptimierung

Barbara Schönebergers Frauenzeitschrift „Barbara“ – Eine Erfolgsgeschichte

Hamburg - Die Zeitschrift, deren Titelseite die Entertainerin und Moderatorin Barbara Schöneberger schmückt, tauchte erstmals im November 2015 in der deutschen Zeitschriften- und Magazinlandschaft auf und erscheint im Juli 2020 in der 47. Auflage. Die Zeitschrift erscheint monatlich, zehnmal im Jahr und ist zu einem Jahrespreis von 45 Euro im Abo zu erwerben oder einzeln im Handel für 4,20 Euro pro Heft zu kaufen.

Das Magazin reiht sich im Sektor der Frauenmagazine zwischen anderen renommierten Magazinen wie "Brigitte“ oder „Lisa“ ein und unterscheidet sich dennoch teilweise stark von ihnen, was der Anspruch des Magazins mit Schirmherrin Barbara Schöneberger ist. Die Entertainerin ist nicht nur Titelgesicht, sondern auch fester Bestandteil des Redaktionsteams und somit am Content aller Ausgaben maßgeblich beteiligt.

„Barbara“ – Ein Magazin der Gruner + Jahr Familie

Das Frauenmagazin „Barbara“ ist Teil des Verlagshauses Gruner + Jahr, das zu den größten Verlagen in Europa gehört und renommierte Magazine wie das Wissenschaftszeitschrift „Geo“ oder das Magazin „Stern“ herausgibt. Insgesamt gibt der Verlag über fünfhundert Zeitschriften und digitale Angebote heraus.

Der Verlag, von wo aus die über neuntausend Mitarbeiter des Unternehmens dirigiert werden, ist wie auf Google Maps zu sehen in Hamburg in unmittelbarer Nähe der Elbphilharmonie ansässig. Neben „Barbara“ gibt das Verlagshaus auch das vermeintlich konkurrierende Frauenmagazin „Brigitte“ heraus, was sich jedoch in Aufbau und Themenwahl vom Magazin „Barbara“ unterscheidet, sodass die Magazine tatsächlich nicht direkt um Leserschaft konkurrieren.

Barbara Schönebergers „anderes“ Frauenmagazin

Die Zeitschrift mit dem Namen der Schirmherrin ist klar im Sektor der Frauenmagazine einzuordnen, hat es sich aber von Anfang an zum Ziel gemacht, anders zu sein. Mit der Chefredakteurin Brigitte Huber und den führenden Redakteurinnen Julia Ballerstädt und Christine Rickhoff ist das Magazin von Frauen für Frauen konzipiert, was den Willen zur Authentizität Ausdruck verleiht. Die Tonalität des Magazins soll Frauen in ihrem Alltag erreichen und in ihrem Charakter bestärken, anstatt einen Prozess der Selbstoptimierung anzustoßen, was dem Magazin mehr als anderen Magazinen im Sektor gelingt.

Dies zeigt sich auch auf dem Internetauftritt des Magazins, der modern gestaltet ist und neben Artikeln auch kleinere Videosequenzen mit Barbara Schöneberger bereithält. Das Themenspektrum der Website ist dabei ebenso vielfältig wie die Interessen der Leserinnen und beinhaltet:

  • Buchtipps
  • Leben
  • Genuss
  • Zuhause
  • Unterwegs
  • Mode
  • Beauty

Ziel der „Barbara“ ist es, andere Themen anzusprechen und den Leserinnen neue Geschichten zu bieten, anstatt die nächste, neuere und noch bessere 48-Stunden-Diät schmackhaft zu machen. Dabei scheint die Zeitschrift von Barbara Schöneberger den Anspruch zu haben, auch unbequeme Themen anzusprechen, die die Leserinnen beschäftigen, wie das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen oder Kinderlosigkeit. Der Mix aus tiefgründigen, bewegenden Geschichten aus dem Leben, Artikeln zum Schmunzeln und Ratgebertexten für den Alltag machen das Magazin „Barbara“ zu einem unterhaltsamen Medium und einer gelungenen Abwechslung zu anderen Frauenmagazinen am Markt.

Auch auf den Social-Media-Kanälen ist die Zeitschrift bemüht, ihren Leserinnen Gehör zu verschaffen und eine Stimme zu geben, anstatt zu belehren, wofür regelmäßige Instagram Posts mit Kommentaren von „Barbara“-Leserinnen ein Beispiel sind.

Authentisch und modern

Das Magazin von Barbara Schöneberger gehört mittlerweile zu den Frauenmagazinen mit den höchsten Auflagen und dies nicht ohne Grund. Die Idee, etwas anders zu machen, stößt bei der Lesergruppe der Frauen zwischen 30-50 auf Gehör und ist gerade deshalb so beliebt. Auch wenn es sich mit den teilweise schrillen und skurrilen Coverfotos von Barbara Schöneberger nicht von anderen Magazinen abhebt, wird dies inhaltlich erfolgreich versucht. Dennoch ist auch die „Barbara“ an manchen Stellen ein Drahtseilakt zwischen zu vielen Werbeanzeigen und Ratgeberartikeln zu Ernährung und Gewicht.

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