Rettungsaktion in Berlin

Bekannter Sänger bezieht aktuell Grundsicherung: Jetzt muss die Feuerwehr ihn mit Kran aus drittem Stock hieven

Er wollte nur seine Familie in Berlin besuchen - doch der Besuch endet für Sänger Buddy dramatisch. Mit einem Kran musste er von der Feuerwehr aus dem dritten Stock geholt werden.

  • Dramatische Rettungsaktion in Berlin: Sänger Buddy musste aus Wohnung befreit werden.
  • Bekannt wurde der 43-Jährige im Jahr 2003 durch seinen Nummer 1-Hit „Ab in den Süden“.
  • Der Sänger bezieht aktuell die Grundsicherung.

Berlin - Es sollte ein harmonischer Besuch bei der Familie sein. Doch für Sänger Buddy aka Sebastian Erl, endete er mit einer dramatischen Rettungsaktion und einem Krankenhausbesuch. Der 43-Jährige erzählt, dass er sich nicht mehr bewegen konnte: „Ich habe eine seitliche Bewegung gemacht und bekam schlimme Schmerzen, konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen, lag dann regungslos auf dem Boden im Schlafzimmer.“

Die Feuerwehr konnte ihn bei einem Gewicht von 110 Kilo, nicht durch den Flur transportieren - denn Flur und Aufzug wären für den Rettungstransport zu eng gewesen. Der Sänger bestätigt Bild.de gegenüber: „Die Feuerwehr musste mich mit einem Kran aus dem 3. Stock rausholen, weil die Treppe zu klein war, um mich rauszutransportieren. Ich weiß immer noch nicht, was los ist, wahrscheinlich ist ein Nerv eingeklemmt. Ich fühle mich noch zu jung für solche Sachen, habe versucht, die letzten Monate gesund und gut zu leben und habe mich von den Bierchen ferngehalten.“ Die Bilder zeigen, wie dramatisch die Rettungsaktion gewesen ist - Buddy nahm die Hilfe der Feuerwehr selbstverständlich an und wird nun ärztlich versorgt.

„Ab in den Süden“-Sänger Buddy: Er bezieht Grundsicherung

Es war der Sommerhit: 2003 landete Buddy mit seinem Song „Ab in den Süden“ einen Volltreffer und schoss an die Spitze der Charts. Doch der Erfolg hielt sich nicht lange. 17 Jahre später erklärt der 43-Jährige Expresse.de gegenüber, wie sein Leben derzeit aussieht, denn er bezieht unter anderem die Grundsicherung: „Natürlich gibt es Phasen nicht nur an der Spitze, sondern mal Jahre, wo es richtig schlecht geht. Wie eben jetzt: Ich habe seit März die Grundsicherung, ich kann nichts dafür, wir haben ja alle Berufsverbot bekommen. Ich schlidder an Depressionen vorbei. Früher war ich auf jedem Kanal. Das ist halt der deutschlandweite Sommerhit gewesen. Dadurch ruft ab und zu immer wieder jemand an.“ 

Sebastian Erl kann sich damit abfinden, ein „One-Hit-Wonder“ zu sein - doch sein Song bleibt ein beliebter Party-Hit: „Ich sing es immer noch gerne. Mein Name ist eng verbunden mit dem Titel. Ich habe mich mit dem One-Hit-Wonder-Stempel abgefunden. Ich komme damit klar. Ich habe aber auch weitere Titel gemacht. Aber ‚Ab in den Süden‘ ist outstanding. So einen Titel muss man erst mal haben. So einen Hit, der mich seit 20 Jahren begleitet, der eine Leichtigkeit versprüht.“ Auch wenn der 43-Jährige, wie viele andere Künstler und Musiker aktuell nicht arbeiten kann und derzeit keine Auftritte planen kann, ist ihm eines trotzdem bewusst: „Ab in den Süden überlebt auch Corona und den Terror, die Leute wollen die Leichtigkeit wiederhaben.“

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

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