Ex-First Lady

Bettina Wulff will ihr Image verbessern

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Auf der Suche nach einem neuen Image: Bettina Wulff.

Ex-Präsidentengattin Christina Wulff (40) hat nicht gerade den besten Stand in der Öffentlichkeit. Das soll sich nun ändern. Ihre Autobiografie bereut sie mittlerweile.

Was macht eigentlich Bettina Wulff (40)? Die ehemalige Bundespräsidenten-Gattin arbeitet an ihrem Image. Sie möchte das Bild, das die Öffentlichkeit von ihr hat, wieder korrigieren. Mit professioneller Hilfe. Unter Anleitung des Marketiers und Werbers Florian Krumrey, ein ehemaliger Tennisprofi, arbeitet sie daran, in der Öffentlichkeit wieder positiv wahrgenommen zu werden.

Kein leichtes Unterfangen. Die Frau von Ex-Präsident Christian Wulff, vom dem sie seit zwei Jahren getrennt lebt, ist zwar 88 Prozent der Deutschen bekannt, aber, so die "Süddeutsche Zeitung", bei "weniger als der Hälfte beliebt."

Das liegt auch an der Trennung von ihrem Mann Christian Wulff (55), nachdem der von seinem Amt zurückgetreten war. Außerdem hat ihr autobiografisches Buch "Jenseits des Protokolls" ihre Beliebtheit nicht gesteigert.

Anja Kling verkörperte im TV-Film "Der Rücktritt" Bettina Wulff. Hier gibt es ein Interview zum Film

Bettina Wulff bereut eigenes Buch

"Das Buch war ein Fehler", sagt Bettina Wulff Redakteuren des Magazins der "Süddeutschen Zeitung", die sie über Wochen begleitet haben. "Aber zum Glück erscheinen jeden Tag zehn neue und meins verschwindet ganz hinten im Regal."

Natürlich habe es Menschen gegeben, die ihr im Vorfeld von der Autobiografie abgeraten hatten. "Aber ich wollte nicht darauf hören. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, mache ich es."

Angebote von "Promi Big Brother" und dem "Playboy"

In der Folgezeit habe es durchaus einige Interessenten gegeben, die mit Bettina Wulff arbeiten wollten. Der Media Markt habe Pläne für eine Werbekampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft gemacht. Außerdem habe es Anfragen von "Promi Big Brother" und dem "Playboy" gegeben.

Derzeit bereitet sie sich auf den Prozess gegen den Suchmaschinenbetreiber Google vor, der im Herbst stattfinden soll. Es geht um die Verbreitung von infamen Gerüchten, die sie in Verbindung mit dem Rotlichtmilieu gebracht haben. Sie habe lange gewartet, gegen Google zu klagen. "Wir wollten das Amt nicht beschädigen... Jetzt will ich es aber geklärt haben. Wenn ich mich wehre, ist es mit der Opferrolle vorbei."

Sie will sich bei einer Kampagne für Schüler gegen Mobbing im Internet engagieren - und sie will arbeiten, etwas Sinnvolles tun: "Ich bin jetzt vierzig Jahre alt. Soll ich jetzt mein Jodeldiplom machen? Ich habe studiert. Medienmanagement. Und nicht um des Studiums willen. Um zu arbeiten. Um Erfolg zu haben. Ich möchte Dinge gut machen und dass meine Umgebung zufrieden ist. Jetzt nur noch auf dem Stein sitzen und über das Leben sinnieren - also wenn wir schon über das öffentliche Bild reden, dann wäre das etwas, was nun wohl keiner verstehen würde: ,So, jetzt macht sie nur noch Dolce Vita, ne?'"

Spoton

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