In Podcast von Barbara Schöneberger

Stromberg-Star Bjarne Mädel beschreibt einen schlimmen Unfall: „Ich hätte meine Hand verlieren können“

Bjarne Mädel bei seinem Auftritt bei der Lit Ruhr im Zollverein in Essen
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Bjarne Mädel hat offenbar keine handwerklichen Talente.

Man kennt ihn als „Ernie“ aus Stromberg. Auch in ernsteren Rollen wusste Bjarne Mädel zu glänzen. Ein Talent hat der Schauspieler dagegen nicht - mit krassen Folgen.

München - Durch seine Rollen als nerdiger Außenseiter Berthold „Ernie“ Heisterkamp in der ProSieben-Serie Stromberg wurde er zum Star. Später feierte Bjarne Mädel unter anderem mit dem „Tatortreiniger“ (NDR) große Erfolge. Als Heimwerker taugt der Schauspieler aber offenbar nicht für höhere Aufgaben.

Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger schilderte er, dass ihn ein dramatischer Unfall sogar fast die Hand gekostet hätte. „Ich habe jemanden geholfen, bei der Gartenarbeit im Schrebergarten“, beschrieb Mädel den fatalen Vorfall. Dabei kam es zu einem unglücklichen Missgeschick.

Bjarne Mädel: Säge-Unfall kostete Schauspieler fast seine Hand

Sein Kumpel habe ihm „die Säge durch die Hand gezogen. Der ist abgerutscht und hat dann da Unheil angerichtet“, sagte der Stromberg-Star über den Unfall. „Ich habe extremes Glück gehabt. Es wurde ganz toll vernäht, sodass es noch funktioniert“, befand Mädel erleichtert. „Ich hätte da meine Hand verlieren können und auch die Fähigkeit, mir die Schuhe zuzubinden“, meinte der Schauspieler.

Grundsätzlich sei er bei der Heimarbeit eher untalentiert. „Ich hab zwei linke Hände“, gestand Mädel. „Du müsstest mich privat mal erleben, wenn ich versuche ein Bücherregal anzubringen. Da stimmt nichts überein.“ Und das, obwohl er sogar im Zuge seines ersten Kinofilms „Die Könige der Nutzholzgewinnung“ den Motorsägenschein erlangte.

Video: Bjarne Mädel privat - Für seine Freundin brachte der „Tatortreiniger“ ein großes Opfer

Bjarne Mädel: Stromberg-Star wollte eigentlich Fußballer werden

Auch Mädels erster Berufswunsch hatte mit dem Thema Handwerk wenig zu tun. „Ich wollte Fußballer werden. Ich dachte da verdient man richtig Geld und hat mit Mitte 30 ausgesorgt“, meinte der 52-Jährige. Aber dazu kam es nicht, auch aufgrund der eigenen Körpergröße. Er habe immer zu den Kleinsten gehört. „Ich war nie so begabt“, gab Mädel im Gespräch mit Barbara Schöneberger zu. „Es gibt ja so Leute wie Lionel Messi, die sind auch klein, aber technisch hervorragend.“ Das sei bei ihm nicht der Fall gewesen.

Schließlich beerdigte er den Traum von der Fußballerkarriere. „Bis zur B-Jugend habe ich gespielt. Dann habe ich mit dem Rauchen angefangen.“ In seiner Jugend sei er auch im Gegensatz zu seinen Rollen wie in Stromberg kein Außenseiter gewesen. Er habe es zu Schulzeiten mit seinen Freunden krachen lassen. Während der Oberstufe seien er und seine Schulkameraden „von Mittwoch bis Sonntag“ in Feierlaune gewesen, wie Mädel sich erinnerte. (kh)

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