Brit Awards: Take That für Comeback belohnt

London - Zwei Tage nach der Verleihung der Grammys hat die Musikbranche auch die Brit Awards an die Musiker gebracht. Viele Geehrte räumen doppelt ab. Take That wird fürs Comeback belohnt.

Zwei Tage nach ihrem Überraschungserfolg bei den Grammys haben Arcade Fire bei der Verleihung der Brit Awards ihren Triumph wiederholt: Die kanadische Band wurde am Dienstagabend in London als beste internationale Gruppe und für “The Suburbs“ als bestes internationales Album ausgezeichnet. In Anspielung auf ratlose “Wer?“-Zwischenrufe des Publikums am Sonntag in Los Angeles riet Sänger Win Butler allen, die mit dem Namen seiner Band nichts anfangen können: “Schaut bei Google nach!“

Von Rihanna bis Indie-Rock: Die Musik-Elite bei den Brit-Awards

Starauflauf bei den Brit Awards: Neben Boris Becker und seiner Lilly war auch die gesammelte Musik-Elite da - hier sehen Sie die Bilder. © AP
Adele © AP
Rihanna © AP
Rihanna © AP
Die Indie-Rock-Megastars Arcade Fire © AP
Avril Lavigne © AP
Avril Lavigne © AP
Justin Bieber © AP
James Blunt © AP
Cee Lo Green © AP
Cheryl Cole © AP
Cheryl Cole © AP
Eliza Doolittle © AP
Sophie Ellis Bextor © AP
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Mumford And Sons © AP
Rihanna © AP
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Rihanna © AP
Rihanna © AP
Rihanna © AP
Rihanna © AP
Robbie Williams © AP
Ganz Take That © AP
Will Young mit Avril Lavigne © AP

Den Preis als beste britische Gruppe erhielten die wiedervereinigten Take That um Robbie Williams, die Singer/Songwriterin Laura Marlin durfte sich über den Preis als beste britische Solokünstlerin freuen, und Soulsänger Plan B wurde als bester britischer Solokünstler geehrt. Der 22-jährige Rapper Tinie Tempah erhielt zwei Preise: als bester britischer Newcomer und für “Pass Out“ als beste britische Single.

Für ihr mit Mandolinen- und Banjoklängen versetztes Debüt “Sigh No More“ erhielt die Folk-Rock-Band Mumford & Sons den Preis für das beste britische Album des Jahres. “Das ist sehr bizarr, sehr seltsam“, sagte Bandmitglied Marcus Mumford. In den USA haben Mumford & Sons die Top Ten erreicht, und am Sonntag spielten sie bei den Grammys an der Seite von Bob Dylan - in ihrer Heimat aber war ihr TV-Auftritt bei den Brit Awards der erste zur besten Sendezeit.

Als beste internationale Solokünstler wurden Cee Lo Green und Rihanna ausgezeichnet, Teenagerschwarm Justin Bieber erhielt den Preis als bester internationaler Newcomer. Rihanna legte einen sexy Auftritt hin, samt breitbeinigen Posen, knallrotem Haar und einem teils durchsichtigen Spitzen-Outfit (siehe Fotostrecke oben).

Bei der großen Gala in der O2 Arena traten neben Green und Rihanna unter anderen Adele, Mumford & Sons und Arcade Fire live auf. Stürmische Begeisterung erzielten Take That, die mit ihren Song “Kidz“ auftraten. Sie ließen sich von Tänzern in Polizeikostümen begleiten, offenbar eine Anspielung auf die jüngsten Studentenproteste.

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback - Papa

Karriere von Popstar Robbie Williams
1990 entdeckte die Mutter von Robbie Williams eine Anzeige, in der Mitglieder für eine Boygroup gesucht wurden. So schaffte Robbie den Einstieg bei der britischen Boygroup Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Frontsänger der Band war Gary Barlow. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie war mehr der Spaßvogel innerhalb der Gruppe. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Im Jahr 1995 dann der Schock für die Fans: Robbie Williams verlässt Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Ein halbes Jahr später trennte sich dann auch die restliche Gruppe. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie Williams machte nach seinem Ausstieg aus der Boyband solo weiter, ist aber anfangs wenig erfolgreich. Die Singles seines Albums „Life Thru a Lens“ floppten. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie widmete sich mehr und mehr seinen Drogen- und Alkoholexszessen und musste in eine Entzugsklinik eingeliefert werden. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Seine Solokarriere schien bereits zu Ende, doch seine Single „Angel“ aus dem Jahr 1997 wurde ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Seither wurde Robbie Williams jährlich mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Unter anderem bekam er zahlreiche Brit Awards (hier verliehen von Spicegirl Geri Halliwell), MTV Europe Music Awards und den Echo. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Für eine Kampagne zur Aufklärung über Brustkrebs, stellte sich Robbie mit Brüsten vor die Kamera. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Das zweite Album „I‘ve Been Expecting You“, landete sofort auf Platz eins der britischen Charts. Auch in Europa war es erfolgreich. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
„Sing When You‘re Winning“ aus dem Jahr 2000 wurde sein Erfolgsalbum und machte ihn endgültig zum internationalen Superstar.  © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Auch andere bekannte Künstler waren mit auf dem Album. Beispielsweise Kylie Minogue beim Duett „Kids“. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie wird in die Reihe von Madame Tussaud‘s Wachsfiguren in London aufgenommen. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Im Jahr 2001 sang er für den Film „Bridget Jones“ eine Neuauflage von Frank Sinatras „Have You Met Miss Jones?“. Inspiriert von dieser Swing-Nummer nahm Robbie ein komplettes Album mit Swing-Klassikern auf. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Die Single „Somethin‘ Stupid“ mit Nicole Kidman und das gesamte Album  „Swing When You‘re Winning“ werden wieder ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit seinem Swing-Album schaffte Robbie Williams endgültig den Imagewechsel vom Boygroup-Mitglied zum international anerkannten Sänger. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Williams Konzerte in den größten Konzertstadien Europas waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit spektakulären Auftritten bei seinen Tourneen begeisterte er die Fans (hier im Münchner Olympiastadion im Jahr 2003). © dpa
Unterdessen feiert Take That im Jahr 2005, nach fast 10 Jahren Trennung, ihr Comeback - ohne Robbie Williams. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Er bleibt weiter auf Solopfaden. Sein Dance/Electro-Album „Rudebox“ aus dem Jahr 2006 verkauft sich allerdings schlechter als die Platten davor. Das neue Album seiner alten Band Take That übertrifft seine Verkaufszahlen bei weitem. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Danach wird es ruhiger um den Star (hier mit seiner Rottweilerdame Missy). © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
2007 kommt er wegen Tablettensucht erneut in eine Entzugsklinik. © dpa
Nach zwei Jahren Pause hat sich Robbie im Jahr 2009 wieder gefangen. © dpa
2010 dann der Paukenschlag: Robbie stieg wieder bei Take That (Archivfoto) ein. © dpa
Nach mehr als 15 Jahren feiert die Boygroup ihr Comeback in Originalbesetzung. © dpa
Im gleichen Jahr heiratet er die türkisch-US-amerikanische Schauspielerin Ayda Field © dpa
Im September 2012 kommt Töchterchen Theodora „Teddy“ Rose zur Welt. © dpa
Im November 2012 erscheint sein neues Solo-Album "Take the Crown" © dpa

Die Brit Awards werden seit 1997 jährlich vergeben. In einigen Kategorien der Brit Awards entscheiden die Fans, die meisten der Preise werden aber von der Brits Academy bestimmt, der mehr als 1.000 Experten aus Musikindustrie und Medien angehören.

dapd

Rubriklistenbild: © ap

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