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Wegen ihres Aussehens: Ältere Menschen starren Caro Robens auf Straße manchmal an

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Caro und Andreas Robens
In Caros Wahlheimat Mallorca werde sie nie schief angeguckt © IMAGO/nicepix.world

„Goodbye Deutschland“-Star Caro Robens spaltet mit ihrem gewagten Aussehen die Gemüter. Auf der Straße ernte sie immer wieder schiefe Blicke.

Über die Jahre hinweg hat sich Caro Robens (43) optisch sehr verändert. Die „Goodbye Deutschland“-Bekanntheit ging stets offen mit ihren Schönheitsoperationen um und machte nie ein Geheimnis daraus, dass sie beim Beauty-Doc nachhelfen ließ. Auch mit ihren Muskeln, den zahlreichen Tattoos und ausgefallenen Frisuren erregt die Bodybuilderin immer wieder große Aufmerksamkeit.

Doch was steckt eigentlich hinter ihrem ständigen Drang zur optischen Veränderung? „Ich bin jemand, der immer etwas an sich verbessern will“, verrät die Frau von Andreas Robens (56) im Interview mit der Mallorca Zeitung. Zufrieden sei sie eigentlich nie mit ihrem Aussehen. „Ich fand mich immer zu dick und zu pummelig und habe Gefallen an Muskeln gefunden. Auch Tattoos haben mir immer gefallen. Hat man erstmal eines, hat man bald auch mehrere Tattoos. Und Geschmäcker verändern sich. Was mir vor 20 Jahren gefallen hat, hat mir dann vor 10 Jahren nicht mehr gefallen“, erläutert Caro Robens.

Caro Robens: „Alles, was nicht unbedingt der Norm entspricht, polarisiert“

Allerdings fallen die Reaktionen zu ihrem Aussehen nicht immer positiv aus. Zwar habe die Mallorca-Auswanderin noch niemand direkt auf der Straße angesprochen, aber Blicke sagen schließlich mehr als tausend Worte. „Wenn man in Deutschland ist, schauen gerade ältere Leute zum Teil etwas pikiert. Meistens weiß ich aber nicht, warum sie schauen: weil sie uns erkennen, weil wir polarisieren oder weil sie uns toll finden“, schildert sie.

In Caros Wahlheimat werde sie dagegen nie schief angeguckt. „Hier in Spanien kriegt man gar nichts Negatives mit, höchstens ‚Oh wow, du hast so ein schönes Tattoo‘. Hier hört man eher Positives oder die Leute ignorieren einen einfach“, enthüllt sie. „Es ist nicht wie in Deutschland, dass alle schauen, wenn man einen Raum betritt.“ Wohl auch aus diesem Grund fühlt sich die Beauty-Liebhaberin rundum wohl auf der Baleareninsel. „Alles, was nicht unbedingt der Norm entspricht, polarisiert und eckt an – gerade bei den Deutschen, woanders eigentlich weniger“, fügt sie hinzu.

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