Spielerfrau macht Geständnis

„Als ich die Straße überquerte...“: Cathy Hummels überrascht mit traurigem Geständnis über ihre Vergangenheit

Cathy Hummels sprach ehrlich über ihre Depressionen.
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Cathy Hummels sprach ehrlich über ihre Depressionen.

Cathy Hummels ist für viele junge Frauen ein Vorbild. Jetzt verrät die Influencerin, dass sie jahrelang unter Depressionen litt und sogar Selbstmordgedanken hatte.

  • Cathy Hummels führt ein Leben, um das sie viele beneiden.
  • Der Frau von Mats Hummels ging es nicht immer so gut.
  • Die Influencerin spricht über ihren Kampf gegen Depressionen.

München - Sie lebt ein Leben, von dem viele Frauen wohl träumen: Als Spielerfrau an der Seite von Nationalspieler Mats Hummels stehen ihr beinahe alle Türen offen. Cathy Hummels ist ein erfolgreiches Model und auch als Moderatorin zunehmend gefragt. Für ihre erste eigene Trash-TV-Show „Kampf der Reality-Stars“ stand die 32-Jährige mit den Kandidaten zuletzt in Thailand vor der Kamera. Als ihre Kollegin Jana Ina Zarella mit dem Coronavirus infiziert wurde, sprang sie kurzfristig als Moderatorin der RTL 2-Kuppelshow „Love Island“ ein.* Auf Instagram* folgen der Influencerin zudem über eine halbe Million Follower. Doch gerade dort sieht sich Cathy immer wieder Mobbing-Attacken ausgesetzt. Zuletzt verriet die Stilikone, dass sie früher selbst Mobberin war.

Cathy Hummels mit Selbstmordgedanken - Blackout beim Abi

In ihrem neuen Buch „Mein Umweg zum Glück“ erzählt die Brünette über ihre inneren Kämpfe mit sich selbst. Seit ihrem 16. Lebensjahr kämpfte sie gegen Dämonen und Ängste: Depressionen, Essstörungen, Allergien, psychogenes Asthma, Atemstörungen, ausgelöst in extremen Belastungssituationen. „Ich bin ein sehr mutiger Mensch, aber meine Seele machte mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Ganz schlimm war es in meinen Abiturprüfungen. Ich wusste alles, bekam dann einen kompletten Blackout. Diese Momente begleiteten mich viele Jahre lang. Ich wollte liefern, konnte aber nicht, da ich mich innerlich selbst blockierte“, sagte Hummels im Interview mit Bunte. Inzwischen mache sie vor jedem neuen Job ein Coaching, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Auch Yoga helfe ihr enorm und bringe sie in Balance.

Damals haben sie sogar Selbstmordgedanken geplagt. „Ich weiß noch, dass ich ins Fitnessstudio lief. Ich fühlte mich sehr schlecht. Als ich die Straße überquerte, ging mir durch den Kopf, dass es egal sei, wenn mich jetzt ein Auto überfahren würde. Diese Gedanken hatte ich mehrfach“, verrät Hummels.

Cathy Hummels feiert ihren größten Sieg im Kampf gegen Depressionen

Mittlerweile hat sie den Kampf aber gewonnen und zu ihrem Glück gefunden. „Ich bin jetzt genau an dem Punkt, wo ich dazu bereit bin. Mein Buch soll bewirken, mal hinter die Fassade zu blicken. Millionen Menschen leiden an Depressionen. Leider wird dieses Thema oft unter den Tisch gekehrt, da es den Betroffenen peinlich ist. Sie befürchten, als psychisch gestört abgestempelt zu werden. Was falsch ist. Eine Depression ist eine schlimme Krankheit der Seele. Die Seele kann genauso krank werden wie der Körper.“

„Mir war es irgendwann völlig wurscht, was andere über mich sagen oder schreiben“, sagte Hummels in der Bunte. „Mir ist wichtig, von dem überzeugt zu sein, was ich tue. Diesen Rat möchte ich vor allem Mädchen und jungen Frauen geben. Ich möchte sie darin bestärken, mehr auf sich zu schauen und weniger auf das, was andere über einen denken.“

Cathy Hummels geheilt: „Ja, ich bin eine glückliche Cathy“

Seit sechs Jahren sieht sie sich als geheilt an. „Ab und zu verspüre ich eine leichte Form dieser Angst vor der Angst, so nennt man das im Fachjargon. Aber ich kann diesen Triggerpunkten mittlerweile gut entgegentreten“, erklärt die Influencerin. Viel Halt in ihrem Leben geben Hummels ihre Familie. „Mein Kind, mein Mann und unsere Familien haben für mich heute oberste Priorität. Unser kleiner Ludwig erdet mich und gibt mir enorm viel Halt. Es ist einfach wunderschön, Mutter zu sein“, strahlt Hummels.

Die 32-Jährige hat ihren Seelenfrieden gefunden. „Ich habe meinen Weg zum Glück – über einen Umweg – gefunden. Ich bin stolz auf das, was ich erschaffen habe. Ich werde im Job immer perfektionistisch sein, habe eine große Moral und ganz viel Pflichtbewusstsein. Aber mittlerweile kann ich auch mal abschalten und fünfe gerade sein lassen. Deswegen sage ich aus tiefstem Herzen: ‚Ja, ich bin eine glückliche Cathy.‘“ (ck) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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