Vergangene Jugendsünden

Cathy Hummels‘ macht grausames Geständnis: In ihrer Schullaufbahn war sie böse - „Wir mobbten ihn systematisch“

Spielerfrau Cathy Hummels musste schon manche Mobbing-Attacke über sich ergehen lassen. Doch jetzt offenbarte sie, dass sie früher selbst Mobberin war.

  • Spielerfrau Cathy Hummels scheint ein Leben zu führen, dass sich viele nur erträumen können.
  • Dennoch sieht sie sich vor allem in den sozialen Medien häufiger Mobbing-Attacken ausgesetzt.
  • Doch offenbar kennt sie auch die andere Seite: Jetzt outete sie sich selbst als ehemalige Mobberin.

München - Sie lebt ein Leben, von dem viele Frauen wohl träumen: Als Spielerfrau an der Seite von Nationalspieler Mats Hummels stehen ihr beinahe alle Türen offen. Cathy Hummels ist ein erfolgreiches Model und auch als Moderatorin zunehmend gefragt. Für ihre erste eigene Trash-TV-Show „Kampf der Reality-Stars“ stand die 32-Jährige mit den Kandidaten zuletzt in Thailand vor der Kamera. Als ihre Kollegin Jana Ina Zarella mit dem Coronavirus infiziert wurde, sprang sie kurzfristig als Moderatorin der RTL 2-Kuppelshow „Love Island“ ein. Auf Instagram folgen der Influencerin zudem über eine halbe Million Follower. Doch gerade dort sieht sich Cathy immer wieder Mobbing-Attacken ausgesetzt. Böse Zungen könnten behaupten, ihr schlechtes Karma sei schuld daran: Denn wie sich jetzt herausstellte, war Cathy früher selbst nicht immer nett zu ihren Mitmenschen.

Cathy Hummels kämpft mit Mobbing - Dabei schikanierte sie früher selbst ihre Mitmenschen

Immer wieder wird Cathy Hummels unter ihren Instagram-Postings persönlich angegangen. Wenn sie über die Probleme ihres Sohnes Ludwig schreibt und danach sich eine Bewertung ihres Stylings wünscht, dann werfen ihr ihre Follower Oberflächlichkeit vor. Als sie später über Instagram auf Nachwuchsmodel-Suche geht, finden die User diesen Aufruf zu einem Shooting angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie verantwortungslos. Egal, was die Brünette also veröffentlicht, ihren Followern kann sie es offensichtlich nie recht machen. Diese finden immer wieder einen Kritikpunkt an der Moderatorin.

Was sich für das Model möglicherweise wie Mobbing anfühlt, könnte aber auch nur eine Retourkutsche aus ihrer Vergangenheit sein. Denn wie Cathy in ihrer im September 2020 (24.09.) erscheinenden Biografie „Mein Umweg zum Glück“ nun zugab, war sie früher selbst diejenige, die vermeintlich Schwächere in ihrem Umkreis schikanierte. „Es gab eine Phase in meiner Jugend, auf die ich rückblickend nicht stolz bin und für die ich sicherlich einige Negativ-Karmapunkte kassiert habe. In der siebten Klasse war ich Teil einer Mädels-Clique und wie das in dem Alter so ist, testeten wir unsere Grenzen aus. Das taten wir bei denen, die in unseren Augen die vermeintlich Schwächeren ware“, beschreibt die 32-Jährige ganz offen und ehrlich. Dabei hatten sie und ihre Freundinnen sich vor allem ein bestimmtes Opfer ausgesucht.

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Ihr Lieben, endlich kann ich euch sagen, woran ich solange gearbeitet habe. Ich habe zusammen mit meinem Bruder „Mein Umweg zum Glück“ geschrieben. Dieses Buch beinhaltet mein Leben, meine Story. Meine ups and downs und beschreibt meinen (Um)Weg raus aus den Depressionen ... Gemeinsam mit meinem Bruder Basti, der auch Psychiater ist, habe ich es geschafft, damit so gut es geht zu leben. Dieses Buch ist ein wahres und echtes Herzensprojekt von mir und ich hoffe, meine Geschichte wird euch helfen. Nähere Informationen folgen 🤫💖! Am 24.09. erscheint mein Buch 📖 und ihr könnt es bereits schon jetzt vorbestellen! Ich wünsche euch einen glücklichen Tag, genießt euer Leben 🌸🌺 #meinUmwegzumGlück

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Cathy Hummels wird oft angegriffen - Früher war sie jedoch selbst Mobberin

„Eines Tages nahmen wir einen unserer Lehrer ins Visier. Warum ihn? Er war eine gute Seele, tat keiner Fliege etwas zuleide, im Grunde hatten wir nichts an ihm auszusetzen. Nur nein sagen, das konnte er nicht, und genau das nutzten wir knallhart aus. Wir lachten über ihn in seiner Gegenwart, wir stichelten gegen ihn, wann immer sich eine Gelegenheit bot, wir mobbten ihn systematisch. Mit vierzehnjährigen Mädels ist nicht zu spaßen, erst recht nicht, wenn sie im Rudel auftreten und sich, wie wir in unserer Clique, stark, unangreifbar und cool fühlten.“ Und genau das war offensichtlich der Grund dafür, dass sich die junge Cathy genauso verhielt. „Ich mobbte, um cool zu sein. Ich wollte dazugehören, auf Teufel komm raus, obwohl es überhaupt nicht meinem Naturell entspricht, andere zu beleidigen oder zu schikanieren," weiß die Spielerfrau heute. Auch über ihre depressive Vergangenheit nur ein paar Jahre nach ihrer Mobbing-Phase legte sie ein Geständnis ab. (jbr)

Rubriklistenbild: © Instagram/cathyhummels

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