In Südafrika im Krankenhaus

Charlène von Monaco erneut operiert - Quelle aus dem Fürstenhaus äußert sich zum Eingriff

Charlene Wittstock, Charlene de Monaco neben Prinz Albert
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Charlène von Monaco musste erneut operiert werden. Alles sei „sehr gut gelaufen“, sagte eine Quelle im Fürstenpalast am Samstag (Archivbild).

Fürstin Charlène von Monaco musste am Freitag erneut operiert werden. Seit mehreren Monaten leidet die ehemalige Profi-Schwimmerin an den Folgen einer schweren HNO-Infektion.

Durban, Südafrika - Schon im August musste sich Fürstin Charlène von Monaco aufgrund einer HNO-Infektion operieren lassen. Als der Heilungsprozess nicht so verlief wie geplant, kam sie im September erneut in eine Klinik. Vorangegangen war ein Zusammenbruch. Am vergangenen Freitag stand der bislang letzte geplante Eingriff an. Wie es der Fürstin geht, verriet eine Quelle aus dem Fürstenpalast am Samstag.

Ehemalige Olympia-Schwimmerin mit gesundheitlichen Problemen

Im Mai reiste Charlène von Monaco nach Südafrika. Ihr Ziel war es, auf den Schutz von Wildtieren, insbesondere Nashörnern, aufmerksam zu machen. Für sie eine Herzensangelegenheit. Allerdings fing sie sich auf der Reise eine schwere HNO-Infektion ein, die mehrfach operiert werden musste. Anfang September brach sie aufgrund von „Komplikationen im Zusammenhang mit ihrer Infektion“ zusammen und kam erneut ins Krankenhaus. Ärzte sollen ihr von einer Rückreise in ihre Wahlheimat Monaco abgeraten haben. Ihren zehnten Hochzeitstag verbrachte sie daher getrennt von ihrem Mann Fürst Albert, was Gerüchte anheizte. Doch Albert und die Kinder kamen sie Mitte August in Südafrika besuchen.

Charlène und Prinz Albert von Monaco kennen sich bereits seit über 20 Jahren, seit 2011 sind die beiden verheiratet. Die Fürstin setzt sich für verschiedene humanitäre Zwecke ein, unter anderem für unterprivilegierte Kinder oder den Schutz von Nashörnern. Sie leistet auch Aufklärungsarbeit über AIDS und war Botschafterin bei den Special Olympics. Im Jahr 2000 nahm die Profi-Schwimmern selbst bei den Olympischen Spielen in Sydney teil.

Quelle aus dem Fürstenpalast: „Es werden keine weiteren Operationen folgen“

Die Operation am Freitag soll der letzte geplante Eingriff gewesen sein, sagte ein Palastvertreter am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Fürstin war unter Vollnarkose medizinisch behandelt worden und muss sich nun erholen, „doch werde es danach keine weiteren Operationen infolge ihrer schweren HNO-Infektion mehr geben.“ 48 Stunden stünde die Fürsten noch „unter Beobachtung“, so die Quelle aus dem Palast weiter. Seit Monaten befindet sich die gebürtige Rhodesierin (heute: Simbabwe) nun in Südafrika, wo sie aufwuchs. „Das ist mein längster Südafrika-Aufenthalt seit ich 2007 nach Monaco übersiedelte“, verriet die 43-Jährige dem südafrikanischen Magazin You.

So schnell wie möglich will sie nach dem erneuten Eingriff am Freitag daher wieder nach Monaco zu ihrem Mann und ihren beiden Kindern zurückkehren. Zum Herbstbeginn wollte sie eigentlich wieder zuhause sein, sagte die Fürstin in einem ihren seltenen Interviews vor wenigen Wochen. Fürst Albert äußerte gegenüber dem Radiosender RMC die Hoffnung, dass seine Frau „sehr bald“ ins Fürstentum zurückkehren werde. Das klingt nach guten Nachrichten. Es scheint so, als wäre eine Rückreise bald möglich. Die Operation sei „sehr gut gelaufen“, bestätigte auch die Quelle im Fürstenpalast.

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