„Entschuldigen Sie, sind Sie ...“

Musikstar traf einst Charlie Watts zufällig in deutscher Großstadt: Ihm fehlten danach sogar die Worte

Charlie Watts wurde einst von einem A-Promi in Dresden angesprochen.
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Charlie Watts wurde einst von einem A-Promi in Dresden angesprochen.

Charlie Watts ist eine Musik-Legende. Der Drummer der Rolling Stones starb diese Woche - nun erzählt ein anderer Musiker seine Begegnung.

Dresden - Die sächsische Stadt Dresden ist ein beliebtes Ziel unter Urlaubern. Das an der Elbe liegende Panorama und die Architektur ziehen viele einheimische Touristen in den Osten Deutschlands. Auch internationale Superstars kommen hin und wieder hier vorbei. Das sogenannte Elbflorenz ist auch gerne Gastgeber für Kunst und Kultur. Die Musik-Legende sowie Rolling-Stones-Schlagzeuger Charlie Watts war hier einst zu Gast - und wurde von einem anderen Musiker angesprochen.

„Man kennt sich in Musikerkreisen“ - ein Spruch, der richtig sein mag, aber nicht immer muss. Rea Garvey erzählt eine rührende Anekdote von einem zufälligen Treffen mit Charlie Watts, bei dem der A-Promi auf einen Schlag wieder der unbekannte Fan war.

Charlie Watts mitten in Dresden: Rea Garvey kann es kaum fassen

„Ich verließ damals das Hotel in Dresden, nach einem anstrengenden Workout. Ich war so fertig, ich konnte kaum grinsen. Wir wollten gerade ins Auto einsteigen, als ich den Hinterkopf eines Mannes wahrnahm. Es war - ohne Witz - Charlie Watts“, schreibt Garvey auf seinem Instagram-Profil.

Er flüsterte zu seinem Fitnesstrainer: „Ich glaube, das ist Charlie Watts“. Doch der Fitnesstrainer dachte, dass es immer noch Nachwirkungen des Trainings seien - dieses Mal mentale. Garvey blieb hartnäckig. „Ich ging zu den vier Männern, die in ein Schaufenster eines Juweliers neben dem Hotel schauten und fragte: ‚Entschudligen Sie, sind Sie Charlie Watts?‘“.

Charlie Watts musterte Rea Garvey skeptisch und fragte: „Was macht ein Ire in Dresden?“

Der Moment der Wahrheit war gekommen. Garvey beschreibt es wie folgt: „Er musterte mich skeptisch an und fragte: ‚Was macht ein Ire in Dresden?“. Garvey klärte die Situation auf. Er spielte in der vorigen Nacht an dem Ort, an dem Charlie Watts noch spielen würde. „Ah, du bist ein Musiker, das ergib Sinn“, sagte Charlie Watts wohl zu Garvey. Sie machten ein Foto und Rea Garvey bedankte sich.

Er war vom Verhalten und dem Auftritt der Musik-Legende hin und weg. So perplex, dass er erstmal kein Wort mehr herausbekam. „Karsten und ich stiegen ins Auto und redeten eine Weile nicht miteinander, bis ein kleines Wort herauskam: ‚Legende‘“.

Auch A-Prominente wie Garvey können in manchen Momenten wieder auf die andere Seite wechseln und zum Fan werden. (ank) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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