Cornelia Corba: Sorge um ihre Schwester

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Cornelias Schwester (Mitte) mit Ehemann Stephen Nobel bei einem München-Besuch im Winter 2010.

München - Vor zehn Jahren starb ihre Schwester Beatrice, vor drei Jahren verlor sie ihre große Liebe Tommy Fuchsberger. Jetzt bangt Schauspielerin Cornelia Corba (44) um ihre älteste Schwester Claudia.

Es scheint, als ob das Schicksal Cornelia Corba regelmäßig ihre geliebten Menschen entreißen wollte: Noch keine drei Jahre ist es her, als Cornelia Corbas große Liebe, Thomas Fuchsberger, auf so tragische Weise ums Leben kam. Der damals 53-jährige Sohn von Blacky Fuchsberger geriet im Oktober 2010 plötzlich in Unterzucker, wurde orientierungslos und ertrank in einem Bach.

Bereits zehn Jahre davor brach für Cornelia schon einmal eine Welt zusammen. Ihre Schwester Beatrice, ein Jahr älter als Cornelia, starb in einem Berliner Krankenhaus an Herzversagen – hochschwanger mit ihrem zweiten Kind. Den ersten Sohn, Benjamin, heute 16, hat die Schauspielerin und Sängerin seitdem liebevoll aufgezogen.

Seit Mittwochvormittag bangt Cornelia jetzt um ihre älteste Schwester Claudia. Ein Herzanfall ließ die 48-Jährige in der schwesterlichen Wohnung in Krailling zusammenbrechen. „Ich habe sofort den Notarzt gerufen. Ich kenne das ja noch vom Tommy!“ Bei Claudia ist es das Herz und der extrem hohe Blutdruck. „Das liegt bei uns in der Familie. Alle habe es, außer mir. Ich habe sogar einen sehr niedrigen Blutdruck.“

Auch die Mutter Gabriella ist an diesem Mittwoch bei Cornelia. Sie geht ans Telefon, als die tz anruft, um mit Cornelia über ihren Auftritt als Marilyn Monroe zu sprechen. „Meine Tochter kommt gerade ins Krankenhaus. Oh, Gott, ich habe doch schon mal eine Tochter verloren!“, klagt sie aufgeregt.

Als der Arzt Claudia stabilisiert hat, ruft Cornelia zurück. „Meine Schwester kommt jetzt ins Krankenhaus nach Pasing. Sie war zu Besuch hier, denn sie lebt jetzt in New York, sie hat erst kürzlich geheiratet.“ Die 48-Jährige machte eine große Karriere als Salesmanagerin für Giorgio Armani. „Doch als damals unsere Beatrice starb, hängte sie den Job an den Nagel, trat kürzer. Jetzt arbeitet sie als Coach“, erzählt Corba.

Sie selbst steckt mitten in Vorbereitungen für ihren nächsten Auftritt. Am 18. Juni will sie wieder in ihrer Parade- Rolle als Marilyn Monroe glänzen. Deutschlandweit war sie bereits damit erfolgreich auf Tournee – in München zeigt sie die schöne Marilyn im GOP-Theater: „Sie war eine Kämpfernatur.“ Wie jetzt Cornelia ...

MZ

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