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Pietro Lombardi ist nach Karnevalsbildern entsetzt und wütet gegen Feiernde: „F***t mich unnormal ab“

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Von: Julia Hanigk

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Pietro Lombardi in seinem Instagram-Video mit karierter Jacke.
Pietro Lombardi thematisiert in seinem Video den Karnevalsstart unter Corona. © Screenshot Instagram/Pietro Lombardi

Pietro Lombardi lebt in Köln und thematisiert in einem Instagram-Video den Start des Karnevals unter Corona. Der Sänger ist sauer, findet das Verhalten „verantwortungslos und egoistisch“.

Köln - „Vielleicht sagen viele jetzt: ‚Pietro, halt die Schnauze‘. Sollen sie sagen“, sagt Pietro Lombardi in seinen Instagram-Storys. Der Sänger und ehemalige DSDS-Sieger ist stinksauer. Und er weiß offenbar, dass er mit seinen Aussagen polarisieren wird. Der Grund für seine Emotion: Corona und der Beginn des Kölner Karnevals.

Am 11. November startete mit großem Andrang ganz nach Tradition um 11.11 Uhr die neue Karnevalssaison, samt tausenden Feiernden. Etwa 50.000 Jecken hatten sich laut Stadt Köln in den Feierzonen aufgehalten. Vor Ort galt zwar überall die 2G-Regel, doch aufgrund der sich aktuell massiv verschärfenden Corona-Lage stießen die Menschenansammlungen auch im Netz auf Unverständnis. Ebenso bei dem in Köln lebenden Pietro Lombardi.

Pietro Lombardi sauer wegen feiernden Menschen am 11.11 zur Corona-Zeit

Er führt aus: „Ich sage euch ehrlich, ich habe gerade die ganzen Bilder aus Köln gesehen. Ich lebe selber in Köln, Karneval ist auch ganz okay. Aber was da gestern abging, das war too much. Und am Ende des Tages müssen viele Menschen darunter leiden. [...] Die haben Party gemacht, die haben gefeiert, [...] geschmust.“ Andere Menschen würden ihre Existenz verlieren, „aber das interessiert euch nicht“, fügt der Sänger in einem Video hinzu, das er später als feststehenden Post auf der Social Media-Plattform hochlädt.

„absolut unverschämt“ findet Pietro Lombardi die feiernden Karnevals-Menschen

Pietro Lombardi verweist auch auf seine eigene Situation als Sänger: „Wir spielen dann Konzerte auf Tour, da dürfen eigentlich 10.000 Leute in die Halle und es dürfen nur 2.000 kommen. Sicherheitsmaßnahme, alles schön und gut. Respektiere ich. Aber da muss man nen Stopp machen, versteht ihr? Ich will nicht wissen, wie die Zahlen hochgehen in Köln in den nächsten zwei, drei Tagen. Und das ist das Problem: [...] Menschen auf einem Fleck dürfen Party machen und andere müssen drunter leiden.“ Und weiter: „2G und 3G, das respektieren wir alle, wirklich, wir versuchen alles möglich zu machen, dass so viele wie möglich kommen können mit den ganzen Regeln. Aber, dass die Leute alle Party machen auf unsere Kosten am Ende. Weiß ich nicht, ob das so geil ist.“ Er appelliert: „Man müsste sich da mal ernsthafte Gedanken drüber machen, weil das ist absolut unverschämt.“

In seinem Video-Post führt er noch einmal aus: „Keiner weiß, sind die Leute 2G, 3G, oder hat vielleicht jemand Corona und geht trotzdem in die Massen feiern.“ Das Verhalten ist für ihn „verantwortungslos und egoistisch“.

Pietro Lombardi ist auch als Vater sauer

Aber Pietro Lombardi ist auch sauer aus der Sicht eines Vaters für seinen kleinen Jungen Alessio, der erst kürzlich Einschulung feierte: „Auch aus Papa und Mama-Sicht. Das f***t mich unnormal ab. Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht mal richtig mit der Laterne laufen.“ - „Und ihr Vollpfosten macht alle Party“

„Sorry, aber musste raus“, schreibt Pietro Lombardi zu seinen Storys. Unter seinem Post häufen sich die Kommentare, auch von prominenten Menschen. Oliver Pocher schreibt: „Absolut korrekt vom Vermieter auf den Punkt gebracht!!!“ Detlef Stevens betont: „Von ganzem Herzen deiner Meinung Bro.“ Und auch Lola Weippert schickt ein rotes Herz. Auch auf Twitter trendete der Name des Sängers, die Botschaft wurde geteilt und vielfach kommentiert. (jh)

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