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Günther Jauch rettet Mann das Leben - mit einem winzigen Gegenstand

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Von: Moritz Bletzinger

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Guenther JAUCH mit Corona infiziert. Archivfoto: Guenther JAUCH, Fernsehmoderator.
Günther Jauch: Der TV-Moderator empfahl Corona-Infizierten, ihr Blut regelmäßig zu überprüfen. Für mindestens einen Mann, war dieser Tipp ein Lebensretter. © Malte Ossowski/SVEN SIMON/Imago

Während er selbst in Quarantäne saß, hat Günther Jauch ein Menschenleben gerettet. Ohne den TV-Moderator hätte ein Corona-Patient wohl nicht überlebt.

München - Günther Jauch sitzt in Quarantäne und rettet währenddessen Menschenleben. Ein kleines, unscheinbares Gerät ist der Schlüssel. Ohne die TV-Ikone wäre Jürgen Krüger jetzt wohl tot.

Günther Jauch hat Corona - und gibt wertvollen Tipp im TV

Selbst an Corona erkrankt, berichtet Günther Jauch Ende April bei SternTV: „Man soll die Sauerstoffsättigung des Blutes nach Möglichkeit überwachen“, und zuckt mit den Schultern, „aber wie soll ich das überwachen?“ Die Lösung: Ein Pulsoxymeter, das man sich auf den Zeigerfinger steckt. Einfach bedient, kann so der Sauerstoffgehalt zuhause überprüft werden.

„Wenn zu wenig Sauerstoff da ist, können bestimmte Organe nicht funktionieren“, erklärt Arzt Johannes von Blumenthal in der RTL-Sendung, wie wichtig der Wert ist. Ist zu wenig Sauerstoff im Blut, fallen Patienten zumeist in ein Koma und versterben dann oft sehr schnell.

Günther Jauch empfiehlt Testgerät für Corona-Infizierte: Pulsoxymeter rettet 79-Jährigem das Leben

Jürgen Krüger erkrankte trotz einmaliger Impfung ebenfalls. Für den 79-Jährigen verlief Corona äußerst bedrohlich. „Sehr geehrter Herr Jauch, ohne Ihren Tipp in Interview wäre mein Vater jetzt tot. Ich bin Ihnen unendlich dankbar“, schreibt Tochter Heike Gundlich an den den Moderator.

Sie hatte den Ratschlag von Günther Jauch im Fernsehen mitbekommen und bestellte prompt einen Pulsoxymeter für ihren Vater. Die Geräte kosten etwa 20 Euro. Aus der Isolation gab Jürgen Krüger regelmäßig durch, wie es um ihm steht.

„Er hat es gar nicht gemerkt“: Blutwerte rauschen in den Keller - Corona-Patient läuft noch durch die Wohnung

Die Werte seien an einem Tag zwischen 80 und 95 Prozent hin und her gesprungen. Dann alarmierte die Familie den Hausarzt. Das tückische für Jürgen Krüger: „Er hat es gar nicht gemerkt“, schildert seine Tochter, „niemand hätte gedacht, dass seine Sauerstoffstättigung so schlecht ist, dass ein Organversagen droht.“ Sein Arzt, Johannes von Blumenthal, zeigt sich ebenfalls verwundert. Normalerweisen träfe er Patienten mit ähnlichen Blutwerten hechelnd und völlig mitgenommen an, doch Herr Krüger sei noch in der Wohnung herumgelaufen und habe Sachen zusammengesucht.

Corona-Rettung in letzter Sekunde: Günther Jauchs Tipp ermöglicht lebenswichtigen Test

Die Rettung kam im letzten Moment. Hätte Jürgen Krüger seinen Blutwert nicht überprüft, wäre er ohne Hilfe kurz später umgekippt. Den Arzt hätte dann niemand alarmiert. Günther Jauchs Pulsoxymeter-Tipp war der Retter.

Im Krankenhaus stellten die Ärzte eine Lungen- und eine Herzmuskelentzündung fest. Die Rentner besiegt sie. „Mir geht es ausgezeichnet“, sagt er im Video-Call, „tausend Hände haben mich dahin gebracht, wo ich heute wieder bin.“ Eine Hand war die von Günther Jauch.

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