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Coronavirus: Jetzt platzt Monika Gruber endgültig der Kragen - „Was ist los mit eich?“

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Prost! In Sachen Corona schenkt Monika Grüber den Deutschen ein.
Prost! In Sachen Corona schenkt Monika Grüber den Deutschen ein. © Sigi Jantz

Kabarettistin Monika Gruber kam aus Italien und musste in Heim-Quarantäne. Den Italienern stellt sie ein gutes Zeugnis aus, für Deutsche gibt‘s auch Kritik.

München - Ja, auch die Gruberin hat sich zu Anfang über Corona lustig gemacht, so nach dem Motto: „Die ganze Hysterie! Des hamma jetzt wieder den Chinesen zu verdanken, die alles fressen, was Haxn hat außer Möbel.“ Dann aber war Monika Gruber (48) in Italien, in Florenz, um endlich ihren 20 Jahre alten Traum wahr zu machen, einen Sprachkurs, um fließend Italienisch zu lernen und nebenbei das Dolce Vita zu genießen – mit Cafés, Museen, dem ganzen italienischen Flair. 

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Monika Gruber über Corona in Italien: „super, solidarisch“

Das allerdings nahm schnell ein jähes Ende, wie sie jetzt in einem Facebook-Video erzählt. „Drei Tage war i in dem Sprachkurs, hab’ dann abgebrochen und bin jetzt in Heim-Quarantäne.“ Den Italienern stellt sie in der Krise ein gutes Zeugnis aus: „Die waren wirklich super, solidarisch, und sie haben sich an alle Vorgaben der Regierung gehalten.“ Ganz im Gegensatz zu vielen Deutschen. Ein Freund habe ihr geschrieben: „In der Krise entpuppt sich der Deutsche Gut-und-besser-Mensch als unsoldiarisches egoistisches A..., der anderen Leuten das Klopapier, die Nudeln, den Reis und Damenhygiene-Artikel vor der Nasn wegkauft.“ 

„Was ist los mit eich?“, fragt sich die Gruberin angesichts der Menschenmassen in der Sonne, als ob nix wär. Und sie fordert: „Haltet’s zam, reißt’s eich zam, seids solidarisch und bleibt’s ma gsund!“ Neben Gruber gibt es weitere Prominente, die sich zur Corona-Krise äußern. So auch der Comedian Addnfahrer.

Mega-Zoff am Deutschen Theater in München: Monika Gruber soll vom Chef beschimpft worden sein. Das hat Folgen für den bayerischen Ministerpräsidenten. Nun gibt es eine Wende. 

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