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Lindenstraße-Star lag 17 Tage im Koma: Verzweifelter Kampf gegen die Langzeitfolgen von Corona

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Von: Julia Volkenand

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Der ehemalige Lindenstraßen-Star Christian Kahrmann (49) hat ein verheerendes Jahr hinter sich. Er verlor beide Eltern an Corona und erkrankte auch selbst. Bis heute kämpft er gegen die Folgen.

München - Es war vermutlich das schwierigste Jahr seines Lebens. Der ehemalige Lindenstraße-Schauspieler Christian Kahrmann (49) musste gleich mehrere schreckliche Schicksalsschläge verkraften. Anfang 2021 erkrankte er an Corona. Sein Gesundheitszustand war sogar so ernst, dass er für 17 Tage in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Während dieser Zeit verstarb sein Vater, der sich ebenfalls infiziert hatte, an dem Virus, Kahrmann konnte sich nicht verabschieden. Kurz darauf verlor auch noch seine Mutter das Leben an Corona.

Eric Stehfest, Mimi Fiedler, Christian Kahrmann, Monika Sozanska, Hardy Krüger Jr., Ekaterina Leonova, Susi Kentikian, Jasmin Tawil, Marvin Linke, Osan Yaran
Eric Stehfest, Mimi Fiedler, Christian Kahrmann, Monika Sozanska, Hardy Krüger Jr., Ekaterina Leonova, Susi Kentikian, Jasmin Tawil, Marvin Linke, Osan Yaran (v.l.) sprechen bei „Unbreakable“ über ihre Schicksalsschläge. © RTL/Matea Smolcic

Diese traumatischen Ereignisse will Kahrmann nun hinter sich lassen. Bei „Unbreakable - Wir machen dich stark“ bei RTL sprach der Schauspieler über die Erlebnisse.

Lindenstraße-Star berichtet über Folgen von Corona-Erkrankung

Denn neben den seelischen Spuren hatte die Zeit im Krankenhausbett auch körperliche Folgen. „Viele Menschen fragen mich, woher die Narben sind, ob ich in einer Schlägerei oder Messerstecherei gewesen bin“, erklärt er. Diese seien aber vom Beatmungstubus, man lege nämlich Intensivpatienten acht Stunden am Tag auf den Bauch und dann liege man eben auf dem Gerät drauf. „Dann platzt irgendwann die Haut auf“, schilderte er.

Intubations und Schauspieler Christian Kahrmann.
Christian Kahrmann musste lange intubiert werden. © imago/ Hans Lucas/Sabine Gudath (Collage)

Bis heute könne sein Körper oft nicht so viel leisten, wie sein Kopf es gerne hätte, bedauert er seiner Mitstreiterin Jasmin Tawil (39) bei RTL gegenüber. Auch bei „Zervakis und Opdenhövel. Live“ sprach der 49-Jährige über die Corona-Erkrankung und wie sie ihn bis heute beeinträchtige. Dort berichtete er mit Tränen in den Augen, dass er sich eine Rückkehr in die Normalität wünsche und dass er „dieses Drama und diese Tragödie“ überwinden könne. (jv)

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