„Das ist alles so traurig“

Schock-Enthüllung bei Daniel Küblböck - Stiefmutter betroffen: „Das ist pietätlos“

Zwei Jahre nach dem Verschwinden des ehemaligen DSDS-Finalisten Daniel Küblböck soll der Sänger jetzt für tot erklärt werden - steckt dahinter ein Streit ums Erbe?

München - Das Verschwinden von Daniel Küblböck sorgt schon seit zwei Jahren immer wieder für Spekulationen. Der ehemalige DSDS-Finalist war bei einer Kreuzfahrt im Atlantik über Bord gegangen und gilt seitdem als verschollen. Das Unglücksschiff war zu diesem Zeitpunkt vor der Küste Kanadas unterwegs, Daniel Küblböck war zu diesem Zeitpunkt 33 Jahre alt.

Daniel Küblböck: Erklärt ihn das Amtsgericht Passau für tot?

Die Familie des Sängers glaubt immer noch fest daran, dass Daniel Küblböck noch leben könnte. Ein Aufruf des Amtsgerichts Passau sorgte jetzt aber für Schlagzeilen - Küblböck sollte offiziell für tot erklärt werden. Da der Entertainer und Sänger aus Passau kommt, ist das dortige Gericht für den Fall verantwortlich. Gegenüber dem Portal schlager.de äußerte sich der Vater von Daniel, Günther Küblböck: „Ich habe zum zweiten Mal Widerspruch eingelegt. Es kann also gut sein, dass das Gericht die Sache erst einmal aufschiebt“.

Stefmama Marianne Küblböck vermutet die Ex-Assistentin dahinter

Das führt jetzt zu einem weiteren Streitpunkt: Daniel Küblböcks Erbe. Solange er nicht für tot erklärt wird, werden seine Habseligkeiten nämlich auch nicht verteilt. Seine Stiefmama Marianne vermutet dahinter die ehemalige Assistentin Daniels. Sie sagt gegenüber der Zeitschrift „die aktuelle“: „Er hatte sich etwa drei Jahre vor dieser unglücklichen Schiffsreise von ihr getrennt. Bewusst und mit Absicht. Er wollte mit ihr nicht mehr zusammen arbeiten“. Sie fürchtet jedoch, dass er zu vertrauensselig gewesen sein könnte. „Wo er alles Unterschriften geleistet hat! Wer weiß?“.

Geht es um Daniel Küblböcks Erbe?

Sollte die ehemalige Assistentin für die Todeserklärung also auf dem Amt gewesen sein, liegt die Vermutung nahe., dass sie Zugang zu Daniel Küblböcks Erbe haben wollte. Stiefmutter Marianne: „Das ist alles so traurig. Das ist pietätlos“. (jh)

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Selbstmord-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Rubriklistenbild: © Fredrik von Erichsen/dpa

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