+++ Eilmeldung +++

Kran im Arabellapark umgestürzt - Großeinsatz läuft - Münchner filmt Unglück hier im Video

Kran im Arabellapark umgestürzt - Großeinsatz läuft - Münchner filmt Unglück hier im Video

Wird er jetzt für tot erklärt?

Neue Entwicklungen schockieren Küblböck-Familie - Vater gibt emotionales Statement ab

Es rückt immer näher: Ein Gericht in Passau könnte Daniel Küblböck in nur wenigen Wochen für tot erklären. Der Vater des ehemaligen DSDS-Stars lehnt sich dagegen auf.

  • Vor zwei Jahren verschwand Daniel Küblböck spurlos von Bord eines Kreuzfahrtschiffes.
  • Nun soll der TV-Entertainer von einem Gericht in Bayern für tot erklärt werden.
  • Seine Familie legt Widerspruch ein und zeigt sich von den Entwicklungen schockiert.

Passau - Im vergangenen September war es genau zwei Jahre her, dass Daniel Küblböck während einer Kreuzfahrt über Bord ging und spurlos in den Tiefen des Atlantiks verschwand. Seitdem gilt er als verschollen. Doch nun könnte er in wenigen Wochen für tot erklärt werden. Allerdings wehrt sich sein Vater weiterhin vehement gegen diesen endgültigen Schritt. Er glaubt, dass sein Sohn noch leben könnte.

Bereits im August ereilte die Familie von Daniel Küblböck die Schock-Nachricht. Die ehemalige Assistentin des DSDS-Stars hatte beim Amtsgericht Passau einen Antrag auf Todeserklärung gestellt – gegen den Willen seiner Angehörigen. „Ich habe zwei Mal schriftlich Einspruch gegen das Verfahren eingelegt. Wir als Familie möchten jedenfalls nicht, dass Daniel auf diesem Weg für tot erklärt wird“, erklärt Daniels Vater Günther gegenüber Bild.

Wird Daniel Küblböck bald für tot erklärt? In wenigen Wochen steht das Ergebnis fest

Allerdings ist die vom Gericht gesetzte Frist, in der sich Daniel noch hätte melden können, bereits verstrichen. Der Antrag ist daher jetzt in Prüfung. „Es ist derzeit noch nicht abzusehen, wann die Prüfung abgeschlossen ist“, erklärte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bild. Es sei davon auszugehen, dass eine Entscheidung erst in etwadrei bis vier Wochen erfolgen könne.

Die Einsprüche von Daniels Vater bestätigt sie zwar offiziell, sagt aber auch, dass man das Verfahren nicht mehr stoppen könne. Eine schwierige Situation für die Familie des verschollenen TV-Stars. „Ich hänge in der Luft“, beschreibt Vater Günther seine Gefühlslage gegenüber der Zeitschrift Das neue Blatt. Zwei Jahre seien keine übermäßig lange Zeit. Er habe es nicht eilig, dass sein Sohn für tot erklärt wird.

Vater von Daniel Küblböck: Er glaubt noch an eine Heimkehr seines Sohnes

Denn Günther Küblböck hält an der Hoffnung fest, dass sein Sohn noch lebt und irgendwann zu seiner Familie zurückkehrt. Einen eindeutigen Beweis für den Tod seines Sohnes gebe es jedenfalls nicht, sagt er zu dem Blatt. Doch auch sein Glaube und seine Liebe kann das Verfahren vor Gericht nicht aufhalten.

Sollte der Antrag nach der Prüfung durchgehen und der Tod erklärt werden, müsste das Amtsgericht in Passau das auch mit der Öffentlichkeit teilen.  „Sollte eine Todeserklärung per Beschluss erfolgen, ist dieser Beschluss nach §24 Verschollenheitsgesetz öffentlich bekannt zu machen, sagt die Gerichtssprecherin zu Bild. Auch Daniels Familie würde den Beschluss als Verfahrensbeteiligte erhalten. Doch bis dahin kämpft Günther Küblböck weiter. (mam)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Henning Kaiser/dpa

Auch interessant

Kommentare