DSDS-Star soll für tot erklärt werden

Daniel Küblböck: Neue Entwicklungen - Sein Vater reagiert entsetzt - und zieht vor Gericht

Das Verschwinden von Sänger Daniel Küblböck sorgte für große Rätsel. Nun könnte der Musiker schon bald für tot erklärt werden.

  • Das Verschwinden von Ex-DSDS*-Teilnehmer Daniel Küblböck im Jahr 2018 sorgte für Aufsehen.
  • Der Sänger ist am 9. September 2018 vom Bord der AIDAluna ins Meer gestürzt.
  • Daniel Küblböck sollte offiziell für tot erklärt werden - sein Vater wusste nichts davon (Update vom 18. August).
  • Jetzt versucht sein Vater vor Gericht den entsprechenden Antrag zu verhindern (Update vom 22. August).

Update vom 22. August 2020, 15:32 Uhr: Daniel Küblböck wird seit knapp zwei Jahren vermisst. Nun soll er für tot erklärt werden. Seine frühere Assistentin hat am beim Amtsgericht Passau den entsprechenden Antrag gestellt, wie die „Passauer Neue Presse“ berichtete (siehe Update vom 18. August).

Die Familie des ehemaligen DSDS-Teilnehmers will davon aber nichts gewusst haben und reagierte entsetzt. Daniels Vater Günther Küblböck versucht nun vor Gericht die Bewilligung des Antrags zu verhindern. Er sagte dazu laut AFP-Informationen, er habe er beim Passauer Amtsgericht „interveniert, dass dem Antrag nicht stattgegeben wird“. Große Erfolgschancen rechnet er sich aber nicht aus. Aus seiner Sicht gibt es keinen „stichhaltigen Beweis“, dass sein Sohn gestorben sei.

Unterdessen kam ein Ex-Bundesliga-Profi unter mysteriösen Umständen zu Tode.*

Daniel Küblböck: Er könnte bald für tot erklärt werden

Update vom 18. August 2020: Seit September 2018 wird Daniel Küblböck vermisst. Zwei Jahre später sollte sich das ändern, denn da sollte Daniel offiziell für tot erklärt werden, wie „Passauer Neue Presse“ am vergangenen Donnerstag unter Berufung auf einen in der Zeitung geschalteten Aufruf des Amtsgerichts Passau berichtete. „Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) - Abteilung für Verschollenheitssachen - zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann“, hieß es darin. Jetzt äußert sich erstmals sein Vater zu diesem Aufruf und ist entsetzt. Er wusste nämlich von all dem nichts und hat erst durch das Netz von dieser Aufforderung erfahren: „Das hat mit der Familie gar nichts zu tun. Dieser Antrag wurde von einer fremden Person gestellt, der mit Daniel und uns nur entfernt was zu tun hat. Wir sind überhaupt nicht damit einverstanden.“ 

Daniel Küblböck soll für tot erklärt werden - Fans spekulieren über mögliche Lebenszeichen auf Instagram-Account

Update vom 14. August 2020: Seit fast zwei Jahren gilt der Sänger Daniel Küblböck als vermisst, der ehemalige DSDS-Teilnehmer verschwand bei einer Kreuzfahrt an Bord der AIDAluna. Der damals 33-Jährige stürzte höchstwahrscheinlich vom Schiff, gilt seitdem als verschollen. Doch obwohl eine Leiche des Sängers nie entdeckt werden konnte, soll Küblböck nun offenbar für tot erklärt werden. Wie das Amtsgericht Passau in einer Anzeige in der Passauer Neue Presse erklärt, laufe die Frist am 25. September ab.

„Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) – Abteilung für Verschollenheitssachen – zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann.“ Bis zu diesem Datum sei es auch für Mitwisser möglich zu melden, falls der Sänger doch nicht verschwunden sei. Wie die PNP weiter berichtet, sei das Amtsgericht Passau für das „Aufgebotsverfahren“ zuständig, da Küblböck im Landkreis Passau seinen Hauptwohnsitz gemeldet hatte.

Lebenszeichen von Daniel Küblböck? Fans spekulieren über Bewegungen auf Instagram-Profil - „Vielleicht ...“

Ursprungsartikel vom 11. August 2020: München - Das Verschwinden von Sänger Daniel Küblböck (Hit: „You Drive Me Crazy“) im Jahr 2018 sorgte für Aufsehen und stellte Angehörige, Freunde und Fans des damals 33-Jährigen vor große Rätsel. Am 9. September 2018 war der Sänger vom Bord der AIDAluna ins Meer gestürzt. Sein Leichnam wurde bis heute nicht gefunden, die Küstenwache gab die Suche nach Daniel Küblböck auf. Noch immer halten sich Gerüchte, dass sich der Sänger vermutlich abgesetzt haben könnte. Schien es zuletzt ruhiger um das Verschwinden von Daniel Küblböck geworden zu sein, so sorgt nun sein offizieller Instagram-Account für mächtigen Gesprächsstoff und heizt jegliche Spekulationen erneut an.

Daniel Küblböck: Lebenszeichen? - Bewegungen auf seinem Instagram-Profil

Seit dem Verschwinden von Daniel Küblböck war auch dessen Instagram-Account stillgelegt. Sein letzter Instagram-Post stammt vom 28. Juli 2019. Wie Follower jedoch bemerkten, soll es nun Bewegungen auf dem Instagram-Profil des bis heute verschwundenen Daniel Küblböck gegeben haben.

Demnach seien offenbar Kommentare und Fotos gelöscht worden. So schrieb ein User: „Wenn man auf Daniels Instagram Kommentare löscht, macht es gegenüber den Followern Sinn sich zu erklären. Daniel selbst wird es ja nicht sein“. Ein anderer schrieb: „[...] Mir ist aufgefallen, dass jemand die Seite hier geändert hat. Alle Fotos, wo er als Frau verkleidet ist, vom Schiff und so weiter, sind plötzlich verschwunden.“

Seine Fans und Instagram-Follower* spekulieren nun heftig darüber, ob Daniel Küblböck womöglich doch noch am Leben ist.

Lebenszeichen von Daniel Küblböck? Fans spekulieren, ob er womöglich noch am Leben ist

„Vielleicht lebt er ja noch und hat die Kommentare selbst gelöscht“, schrieb eine Instagram-Userin. Ein anderer Follower kommentierte den letzten Post: „Mein Gefühl sagt mir, dass er noch irgendwo lebt.“ Andere vermuten jedoch, dass sein Vater die Fotos und Kommentare gelöscht habe. Eine anderer Follower kommentierte hingegen, dass überhaupt keine Fotos verschwunden seien.

Was dahinter steckt und ob es tatsächlich Bewegungen auf dem Instagram-Profil von Daniel Küblböck gegeben hat, bleibt wohl vorerst so ungeklärt wie sein Verschwinden vor rund zwei Jahren. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Netzwerks. (mbr)

Zwei Jahre nach Daniel Küblböcks Verschwinden will sein Vater die Hoffnung nicht aufgeben. Er wünscht sich, dass sein Sohn zurückkehrt.

Rubriklistenbild: ©  Fredrik von Erichsen/dpa

Auch interessant

Kommentare