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„Das Schönste, was es gibt“: Semino Rossis Mutter kämpft gegen Armut in Argentinien

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Semino Rossi in der TV Show Die Giovanni Zarrella Show im Studio 12 der Bavaria Studios in Geiselgasteig. Grünwald, 13.11.2021
Semino Rossis Mama bekämpft die Armut im Heimatland des Schlagerstars © IMAG/Nicole Kubelka

Semino Rossi verrät, dass sich seine Mutter in Argentinien für Menschen in Not einsetzt. Die 87-Jährige sei ein Sinnbild der Nächstenliebe. 

Das Musiktalent wurde ihm in die Wiege gelegt: Schlagerstar Semino Rossi (60) wurde 1962 als Sohn einer Konzertpianistin und eines Tango-Sängers in der argentinischen Stadt Rosario geboren. Obwohl er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, genoss der Musiker eine glückliche Kindheit. Großen Anteil daran hatte seine geliebte Mutter, die ihm schon im jungen Alter Klavierunterricht gab. Doch auch in Sachen Nächstenliebe ist die 87-Jährige Semino bis heute ein großes Vorbild. Im Podcast Aber bitte mit Schlager erzählt der Sänger, dass seine Mutter stets ihr möglichstes tat, um anderen Leuten zu helfen, denen es weniger gut ging.

„Damals sind viele arme Menschen zu uns gekommen und haben an der Tür geklopft, für etwas zu Essen. Die Mama hat ihnen immer etwas gegeben“, berichtet er. Auch das Alter halte seine Mutter nicht davon ab, sich für andere einzusetzen und hungrige Bäuche zu füllen. „Das macht sie bis heute, mit 87 Jahren immer noch. Diese Schule werde ich nie vergessen!“, versichert der gebürtige Südamerikaner.

Schlagerstar Semino Rossi mahnt: „Wir sollten zusammenhalten“

Für Semino Rossi ist klar: Nächstenliebe ist eines der wichtigsten Dinge auf der Welt. Deshalb verspürt der Schlagerstar viel Dankbarkeit, diese wichtigen Werte schon als Kind vermittelt bekommen zu haben. „Ich glaube, wir sollten nie vergessen, Menschen mit weniger Möglichkeiten zu helfen. Wir sollten zusammenhalten und helfen - das ist das Schönste, was es gibt“, fordert der „Rot sind die Rosen“-Interpret.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Semino seine argentinische Heimat leider seit zweieinhalb Jahren nicht mehr besuchen. Umso mehr sehnt er sich danach, seine geliebte Mutter wieder in den Arm nehmen zu können. „Ich habe mit Mami den 85. Geburtstag gefeiert. Das war ein großer Wunsch von mir, weil du nie weißt, wie lange wir auf dieser Erde sind“, schildert er. Der Künstler hofft aber, dieses Jahr endlich von Österreich nach Argentinien reisen zu können. Wir drücken die Daumen, dass es bald mit einem Wiedersehen klappt!

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