Tochter verrät Geheimnis

David Bowie und Maria Schell: Geheime Affäre

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David Bowie (l.) und Maria Schell hatten eine Affäre. Das Foto zeigt beide in jungen Jahren.

Berlin - Vielen wird David Bowie als Musiker und Schauspieler in Erinnerung bleiben. Marie Theres Kroetz-Relin (49) aber auch als Liebhaber ihrer Mutter – der 2005 verstorbenen Maria Schell.

1978 hatten die beiden eine Affäre in Berlin. Das schreibt ­Kroetz-Relin in der Bild am Sonntag. Dort verrät sie: „Mein Vater Veit Relin war gerade zu Hause ausgezogen. Meine Mutter stand in Berlin mit David Bowie für den Film" Schöner Gigolo, armer Gigolo" vor der Kamera.“ Aufgefallen sei ihr, dass ihre Mutter auch nach dem Ende der Dreharbeiten immer häufiger nach Berlin musste und jedes Mal mit leuchtenden Augen zurückkam. „War das möglich? Ziggy Stardust als Stiefvater? Geil! Er war 31, sie 52. Beide lebten in Trennung. Reife Frau, junger Mann – damals wie heute ein Tabuthema.“

Die 49-Jährige erzählt ferner von ihrer Bewunderung für David Bowie: „Mein Zimmer war mit Postern meines Hero tapeziert. Es fehlte keine Schallplatte im Regal.“ Die Poster und die Schallplatten jenes Mannes, der sich gerade in ihre Mutter verliebt hatte.

Kroetz-Relin sagt: „Wie lange die Affäre ging, kann ich nicht sagen.“ Die Tagebücher ihrer Mutter hat sie nicht.

Marie Theres Kroetz-Relin.

Was die 49-Jährige aber sehr wohl weiß: Während die Welt nun um David Bowie trauert, scheint man Maria Schell vergessen zu haben. Das zumindest sagt Tochter Marie Theres gegenüber der tz. „Ich war am Freitag beim Bayerischen Filmball. Dort hat man Ruth Leuwerik gedacht. Zu meiner Mutter, die an diesem Tag 90 Jahre alt geworden wäre, gab es kein Wort, obwohl ich schon im November die Verantwortlichen darum gebeten hatte.“

Kroetz-Relin fragt sich, warum es nicht möglich war, zumindest eine kurze Filmszene einzuspielen. „Mich macht das sehr traurig … Sie war ein Weltstar, aber hat nie den Bayerischen Filmpreis bekommen.“ Dabei habe ihre Mutter eine Vielzahl von Fans. Das sei Kroetz-Relin erst vor Kurzem wieder bewusst geworden, als sie in Inga Lindströms Leg Dich nicht mit Lilli an gespielt habe (wurde am 27.12. im ZDF ausgestrahlt, Anm. d. Red.). „Da schrieben mir viele, ich sehe aus wie meine Mutter“, sagt die 49-Jährige. „Das ist vielleicht nicht immer das, was man als Tochter hören will. Aber wir haben nun mal die gleichen Augen.“

Bowie in Berlin: Weggefährten und Fans nehmen Abschied

wdp/ska

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