Das Tiroler Volksmusiktrio

Die Grubertaler: Das sind die Mitglieder

Die Grubertaler: Immer wieder Sonntags
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Die Grubertaler gehören mit einem Dutzend Top-10-Alben und zehn Goldenen Schallplatten zu den erfolgreichsten Partyschlager-Interpreten in ihrer Heimat Tirol

Die Grubertaler gehören mit einem Dutzend Top-10-Alben und zehn Goldenen Schallplatten zu den erfolgreichsten Partyschlager-Interpreten in ihrer Heimat Tirol. Seit fast zwei Jahrzehnten sind Florian, Michael und Reinhard Klingenschmid dick im Geschäft. Alle Infos zur Band und ihre Erfolge.

  • Die Grubertaler schafften es seit ihrer Gründung 2002 im Eiltempo zum Grand Prix der Volksmusik.
  • Ihre jährliche Partyhits-Reihe wurde zum Erfolgsgarant für die Band.
  • Die Stimmungsmusiker machen nicht nur Party, sondern haben auch ein Herz für soziale Projekte.

Volderberg (Tirol) – Die österreichische volkstümliche Musikgruppe Die Grubertaler ist bereits 2002 ihre Erfolgsgeschichte in der Volksmusikwelt angetreten. Dabei hatten die Brüder Florian und Michael Klingenschmid sowie ihr Großcousin Reinhard Klingenschmid zunächst solide Ausbildungen absolviert, bevor sie sich zur Party-Band formierten. Die Mischung aus Schlager, Volksmusik und rockigen Elementen ist charakteristisch für ihre Musik. So versorgten sie knapp 20 Jahre lang fast jährlich ihre Fans mit Partyhits-Alben und wurden dafür mehrfach mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Die Grubertaler: Anfänge der Band

Die Grubertaler wurden 2002 von den Brüdern Florian und Michael sowie ihrem Großcousin Reinhard Klingenschmid im österreichischen Volderberg (Tirol) als Partyband ins Leben gerufen.

Die drei Tiroler sind Vollblutmusiker und haben bereits von Kindesbeinen an musiziert. Dennoch haben sie anfänglich noch einen soliden Beruf ergriffen. So ist Florian „Flo“ Klingenschmid (geboren am 5. Mai 1985) gelernter Zimmerer. Sein jüngerer Bruder Michael Klingenschmid (geboren am 25. Juli 1986), der auch liebevoll „Much“ genannt wird, hat eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker abgeschlossen. Und das älteste Bandmitglied, ihr Freund und Großcousin Reinhard Klingenschmid (geboren am 4. November 1983), auch kurz „Reini“ genannt, ist gelernter Maschinenbautechniker. 2002 schlossen sich die drei Tiroler zur Party- und Volksmusikband zusammen. Ihr Repertoire umfasst dabei Schlager- sowie Volksmusik-Lieder, die sie gelegentlich mit rockigem Sound auffrischen. Eine junge, freche und tirolerische Linie, die ihnen einen großen Erfolg bescherte und der sie bis heute treu geblieben sind.

Die Grubertaler: Im Eiltempo zum Grand Prix

Die drei Tiroler gaben seit ihrer Gründung als Die Grubertaler richtig Gas. Bereits 2004 erreichten sie bei der nationalen Vorausscheidung zum „Grand Prix der Volksmusik“ in Österreich auf Anhieb den 4. Platz. Sie begeisterten mit ihrer Art ein Millionenpublikum. Noch im selben Jahr erhielten sie den Herbert-Roth-Preis – ein Nachwuchspreis für volkstümliche Musik als erfolgreichste Musikgruppe in Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz. 2005 erkämpften sich Die Grubertaler den Titel „Musikantenkönig“ in der MDR-Sendung „Achim’s Hitparade“. Und mit ihrem Album „Made im Alpenland“ schafften sie es auch in die österreichischen Charts.

Die Grubertaler: Kommerzieller Erfolg mit den Partyhits

In den Folgejahren erhielten sie zwar weitere Preise, wie den „Top-of-the-Mountains“-Award (2007 und 2008) und nahmen auch weiterhin beim „Grand Prix der Volksmusik“ teil, wo sie 2009 ein weiteres Mal den vierten Platz belegten, jedoch blieb der kommerzielle Erfolg aus. Erst im Winter 2010 fuhren die drei Volksmusikanten eine neue Strategie. Anlässlich der Skisaison brachten sie ihr Album „Die größten Partyhits“ auf den Markt. Der Sound traf den Nerv des Publikums. Die CD schaffte es in die Nähe der Top 10 der österreichischen Chartplatzierungen.

Damit war auch er Grundstein einer ganzen Partyhits-Reihe gelegt, mit denen Die Grubertaler ihren Siegeszug im Musik-Business antraten. Mit „Volume 2“ schafften sie es 2011 endgültig in die Top 10 und belegten den sechsten Platz. Zusätzlich wurden sie für 10.000 verkaufte Exemplare mit Gold ausgezeichnet. Ein Erfolgsweg, der sich jährlich wiederholte. So wurde bis 2019 jeweils zu Jahresbeginn ein neues Partyhits-Album produziert, das es immer in die Top 10 schaffte und Goldstatus erhielt. Sowohl mit dem neunten als auch mit dem zehnten Album der Reihe schafften es Die Grubertaler sogar auf Platz 1 der österreichischen Charts.

Im Januar 2020 gab es zum ersten Mal kein Partyhits-Album mehr. Die Fans mussten sich noch ein paar Monate gedulden, bis die drei Tiroler im Mai 2020 mit ihrem neuen Album „Echt Schlager - Die große Fete – Volume I“ auf den Markt kamen. Die Kursänderung tat dem Erfolg jedoch keinen Abbruch. Das neue Album schaffte es in Österreich wieder auf Platz 2 der Charts. Erstmals konnten sich Die Grubertaler aber auch in Deutschland eine Chartplatzierung sichern.

Die Grubertaler: Die jährlichen Zusatz-Alben

Zusätzlich zur Partyhits-Reihe brachten Die Grubertaler fast jedes Jahr aber auch eigene Alben auf den Markt, wie hier in der Übersicht zu sehen ist:

  • 2005: Made im Alpenland
  • 2009: Schneidig drauf
  • 2010: Wenn, dann jetzt
  • 2011: Am Sonntag nach der Kirch’n
  • 2012: Was kann denn schöner sein
  • 2013: Im Tagebuch vom Muatari
  • 2014: Best of
  • 2015: 20 Sommer Partyhits
  • 2016: Schlager Party auf Mallorca
  • 2017: Schlagerparty in Dubai
  • 2017: 15 Jahre Jubiläumsalbum
  • 2019: Schlagerparty in Kroatien

Die zusätzlich produzierten Alben liefen jedoch weitaus weniger erfolgreich. Lediglich mit „Im Tagebuch vom Muatari“ erreichten sie auch außerhalb der Partyhits-Reihe Goldstatus. Allerdings stürmten sie 2015 mit den „20 Sommer Partyhits“ zum ersten Mal auch die Schweizer Hitparade. Doch auch mit einzelnen Musikstücken und Songs wie „Böhmischer Traum“ (2017) oder „Dem Land Tirol die Treue“ (2019) oder „Aber nur fast“ (2020) haben sich die drei Musiker in die Herzen der heimatverbundenen Fans gespielt und gesungen.

Die Grubertaler: TV-Auftritte und soziales Engagement

Das Trio aus Tirol zeigt auch bei zahlreichen TV-Formaten rund das Thema Schlager und Volksmusik Dauerpräsenz. So waren Florian, Michael und Reinhard Klingenschmid neben dem „Grand Prix der Volksmusik“ auch bei „Wenn die Musi spielt“, „Herzlichst Hansi Hinterseer“, „Melodien der Berge“, „Musikantenstadl“, „Feste der Volksmusik“ und „Immer wieder sonntags“ zu Gast. Auch bei Charity-Sendungen wie „Licht ins Dunkel“ sind die Tiroler gerne mit von der Partie.

Auch sonst sind die drei Stimmungsmusiker dafür bekannt, sich für einen guten Zweck einzusetzen. So beteiligten sie sich auch bei der Wieser Schlagernacht, aus deren Erlös der Bau der Chulute-Schule in Äthiopien finanziert wurde. Ein Projekt, das 2.000 Kindern den Zugang zu schulischer Bildung erleichtern soll. Ihre Hilfsbereitschaft zeigt sich aber auch in familiärer Hinsicht, als ein Cousin aus der Familie tödlich verunglückte. Sie organisierten ein Weihnachtskonzert in Volders, bei dem sie über 11.000 Euro für die Hinterbliebenen des Verstorbenen erspielten.

Die Grubertaler: Heimat, Familie, Kinder, Privatleben

In ihren Liedern und Songs besingen Die Grubertaler nicht nur die Schönheit ihrer Heimat Tirol, der Wohnort Volderberg und die Region Hall-Wattens liefert mit den zahlreichen Wintersport- und Wandermöglichkeiten zusätzlich den idealen Ausgleich zum ausgefüllten Tour-Alltag.

Florian Klingenschmid: Im Gegensatz zu seinen beiden Musikerkollegen genießt der Sänger und Gitarrist nach wie vor sein Single-Dasein. Daher zählt laut eigenen Homepage-Angaben neben Fußball und Musizieren auch Flirten zu seinen Lieblingshobbys.

Michael Klingenschmid: Gerade das jüngste Bandmitglied ist bereits dreifacher Familienvater. Sein Herz schlägt vor allem für seine Kinder Mathias, Johannes und Anna-Lena. Der Bariton, E-Bassist und Sänger findet aber auch in der Landwirtschaft die nötige Ruhe und Erdung.

Reinhard Klingenschmid: Der Akkordeonspieler und Keyboarder ist bereits seit 2011 mit seiner Bettina verheiratet. Über die Hochzeit der beiden wurde sogar im ORF berichtet. Wie Bandkollege Michael haben Bettina und Reinhard ebenfalls drei Kinder. In der Freizeit stehen für den Großcousin der Klingenschmid-Brüder Schwimmen und Skifahren auf dem Programm.

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