Pitch begeistert

Reality-Star schnappt sich „Höhle der Löwen“-Deal - Nach der Show kommt aber alles anders

Mit dem Start-up GreenBill begeisterten Giulia Siegel und ihre Partner die Investoren bei „Die Höhle Der Löwen“. Es kam zu einem Deal, der jedoch wieder platzte.

Köln - Am meisten Aufmerksamkeit bekam Giulia Siegel zuletzt wohl durch ihre Teilnahme bei „Promis Unter Palmen“, wo sie trotz Abbruch der Ausstrahlung als Siegerin hervorging, und auch sonst ist das ehemalige Model eher in seichteren Formaten zu sehen. Nun aber stattete sie zusammen mit ihren Geschäftspartnern, darunter auch ihr Freund Ludwig Heer, den knallharten Investoren bei „Die Höhle Der Löwen“ (VOX) einen Besuch ab - und konnte überzeugen. Noch mehr Infos rund um die aktuellen TV-Highlights gibt es übrigens jetzt mit unserem brandneuen, kostenlosen TV-Newsletter.

„Höhle Der Löwen“ (Vox): Giulia Siegel mit Pitch - GreenBill soll Kassenbon ablösen

Das Start-up GreenBill, das Siegel zusammen mit Heer und dem Entwickler Tobias Kiessling vorstellte, soll vor allem eins: Den klassischen Kassenbon ablösen. Dieser sei nicht nur nervig und unpraktisch, weil er beispielsweise das Portemonnaie vollmüllt, sondern auch gefährlich. 50.000 Tonnen der auf giftigem Thermopapier gedruckten Belege würden in Deutschland nämlich jedes Jahr produziert. „Es ist an der Zeit, dass dieser Irrsinn endlich ein Ende nimmt“, machte Ludwig Heer deutlich.

Gemeinsame Sache jetzt auch als Unternehmer: Giulia Siegel und Ludwig Heer stellen „GreenBill“ vor

Giulia Siegels Start-up GreenBill: Belege digital statt gedruckt

GreenBill soll Gastronom und Co. helfen, „auf einfachste Art und Weise digitale Belege zu erstellen“. Diese sind von gewöhnlichen Belegen kaum zu unterscheiden, müssen aber eben nicht gedruckt werden und können stattdessen ganz bequem auf Tablet und Smartphone angezeigt werden. Ein Kunde kann seinen Beleg dann über einen zugehörigen QR-Code selbst aufrufen, ausfüllen und abspeichern, anstatt ihn wie bisher irgendwo abheften zu müssen.

Die Höhle der Löwen (Vox): Giulia Siegel und GreenBill überzeugen die Löwen

250.000 Euro wären laut Siegel und ihren Kollegen nötig, um das GreenBill-Konzept auf die Beine zu stellen, 10 Prozent würde man dafür als Firmenanteile abtreten. Drei der Investoren überzeugte die Präsentation vollends: Carsten Maschmeyer, Nils Glagau und Dagmar Wöhrl erklärten sich zu einem Deal bereit. Den benötigten Betrag würde man bereit stellen, möglicherweise sogar noch weitere 150.000 - dafür aber für 18 Prozent der Firmenanteile. Giulia Siegel und ihre Partner waren sichtbar erleichtert und zufrieden mit der Entscheidung der Investoren: „Emotional geht es bei mir hoch und runter“, so die gebürtige Münchnerin.

Enttäuschung nach der Show: GreenBill-Deal geplatzt

Leider platzte der ersehnte Deal jedoch wieder. Zu sehen bekamen Zuschauer das zwar nicht, Carsten Maschmeyer äußerte sich in einer Instagram-Story aber zu den Hintergründen der Entscheidung. Gelegen hätte es vor allem an einer Änderung in der Unternehmerstruktur von GreenBill. Tobias Kiessling, der vor allem zur technischen Entwicklung des Start-ups beitrug, wäre zur Zeit der Dreharbeiten noch kein offizieller Teilhaber gewesen, berichtet Gründerszene.de. Bei den anschließenden Verhandlungen konnte man sich diesbezüglich dann nicht mehr einigen, weshalb der Entwickler das Projekt verließ. Eine Investition in ein „komplementäres Dreiergespann“, wie Ludwig Heer es beschreibt, war also nicht mehr möglich.

Auch wenn der Deal letzten Endes nicht zustande kam, Unterstützung erfährt das Start-up von den Löwen dennoch. Laut Gründerszene.de half Maschmeyer den GreenBill-Gründern, in Kontakt mit anderen Start-ups zu treten, während Dagmar Wöhrl den digitalen Kassenbon in der Hotelkette Dormero einen ersten Testlauf durchleben lässt. (le)

Rubriklistenbild: © Screenshot/TV Now

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