Jüngste Gründer bei DHDL

„Nutzloses Produkt“: Zuschauer zerreißen digitale Visitenkarten von jungem Start-Up Taag

Davis und Berkay führen ihr Produkt vor
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Die jüngsten Gründer, die sich den Löwen jemals vorstellten.

In der „Höhle der Löwen“ stellt sich ein junges Gründer-Duo vor. Mit ihren digitalen Visitenkarten wollen sich Davis und Berkay selbstständig machen. Doch Zuschauer sind vom Start-up nicht überzeugt.

Sie sind das jüngste Gründer-Team, das sich jemals bei „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt hat. Berkay ist 18 und studiert, während der 17-jährige Davis noch zur Schule geht. Doch für die beiden Jungs stand schon immer klar: Sie wollen sich einmal selbstständig machen. Das Unternehmen ist bereits gegründet - nun fehlt nur noch ein Investor. Und den hoffen die Gründer nun im TV zu finden.

Taag-Gründer stellen sich bei „Die Höhle der Löwen“ vor

Die Idee ihres Unternehmens ist simpel: Davis und Berkay wollen in der Digitalisierung voranschreiten und setzen deshalb auf digitale Visitenkarten. Taag, so der Name des Unternehmens, soll Kontaktaustausch in sekundenschnelle ermöglichen. Die Daten sind per QR-Code abrufbar. Nachhaltigkeit spielt dabei eine große Rolle. Denn wie die beiden Gründer erzählen, werden jährlich zehn Milliarden Visitenkarten auf Papier gedruckt. 80 Prozent davon landen nur wenige Tage später im Müll. Ein veraltetes Konzept, das die Taag-Gründer revolutionieren wollen.

In Carsten Mayschmeyer finden die Gründer ihren Investoren.

Doch in der „Höhle der Löwen“ angekommen, beeindrucken Davis und Berkay weniger mit ihrem Produkt und mehr mit ihrem Engagement. Denn gerade für ihr junges Alter legen die beiden Gründer ein starkes Selbstbewusstsein, viel Willenskraft und eine Menge Unternehmergeist an den Tag. Sie sind von ihrer Idee überzeugt und wollen es schaffen. Ob Davis und Berkay schaffen, die Löwen von sich zu überzeugen? Einer nach dem anderen steigt aus - der Deal sei nichts für sie (alle Juroren im Überblick). Bis nur noch einer übrig bleibt: Carsten Maschmeyer (62).

Und tatsächlich: in dem letzten verbliebenen Löwen finden Davis und Berkay ihren Investor. Zwar sieht der 62-Jährige ein, dass noch viel Arbeit vor den beiden Gründern liegt. Doch er findet, die Jungs haben Hilfe verdient. Und so verhandelt er gar nicht. Er gibt ihnen die geforderten 50.000 Euro im Gegenzug für 30 Prozent der Geschäftsanteile (alle DHDL-Sendetermine im Überblick).

„Höhle der Löwen“-Fans schimpfen über Taag

„So simpel und doch genial: Berkay und Davis haben mich sehr beeindruckt – nicht nur aufgrund ihres jungen Alters. Mit ihrer Idee lösen sie ein echtes Problem. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit @mytaag!“, schreibt Carsten Maschmeyer auf Twitter. Doch nicht alle sind so überzeugt von der Idee des Gründer-Duos.

Die Twitter-Nutzer sehen die Erfindung der Taag-Gründer eher kritisch

Im Netz liest man vor allem kritische Stimmen. „Das Mindset der zwei Gründer gefällt mir! TOP! Produkt leider (meiner Ansicht nach) bedenklich“, heißt es beispielsweise auf Twitter. Den beiden wird vor allem vorgeworfen, dass es ähnliche Produkte bereits auf dem Markt gibt: „Idee ist uralt. Kopiert von diversen Unternehmen, die bereits vorhanden sind.“ Ein weiterer Twitter-Nutzer meint: „Taag, leider wieder ein nutzloses Produkt, das ein nicht vorhandenes Problem lösen will.“ Und noch ein weiterer Punkt wird kritisiert: „Datenschutzrechtlich BEDENKLICH!“

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