Die österreichische Mundartband

Die SEER: Das müssen Sie über die Band wissen

STARNACHT aus der Wachau Mautern, SEER - Sabine HOLZINGER, Fred JAKLITSCH, Astrid WIRTENBERGER
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Die SEER ist eine österreichische Mundartband, die eine wilde Mischung aus Volksmusik und Pop bedient

Die SEER wurden 1996 von Popkünstler Alfred Jaklitsch als Mundartband ins Leben gerufen. Seit ihrem Album „Junischnee“ im Jahr 2002 gibt es für die Musiker kein Halten mehr. Seitdem versorgt die achtköpfige Band ihre Fans regelmäßig mit Lieder und Alben. Alles über ihre Karriere und Mitglieder.

  • Die SEER wurden Mitte der 1990er Jahre von Sänger Alfred Jaklitsch gegründet.
  • Seit 2002 ist die Band eine feste Größe in der Schlagerwelt und vor allem in der österreichischen Heimat sehr beliebt.
  • Die Künstler versorgen ihre Fans nicht nur regelmäßig mit Alben, sondern legen auch immer wieder soziales Engagement an den Tag.

Grundlsee (Österreich) – 1996 beschloss der Sänger und Gitarrist Alfred Jaklitsch ein neues Musikprojekt auf die Beine zu stellen. Ziel war es, traditioneller Volksmusik mit moderner Popmusik einen neuen Anstrich zu verleihen. Schließlich hat der gebürtige Bad Ausseer acht Leute zusammengetrommelt, die mit ihm diese abenteuerliche Reise wagen sollten. Zwar wechselten die Mitglieder der Band im Laufe der Zeit, doch heute gelten Die SEER als eine der beliebtesten Schlagerbands in ihrer Heimat Österreich und halten nicht nur ihr Erfolgslevel, sondern auch die Fans bei Laune.

Die SEER – Die Anfange der österreichischen Mundartband.

Die SEER wurden 1996 in Grundlsee, im steirischen Teil des Salzkammerguts, als Musikprojekt ins Leben gerufen, das traditionelle Volksmusik und moderne Popmusik miteinander verbinden sollte.

Gründungsmitglied Alfred Jaklitsch hatte sich eben erst von der Popband „Joy“ getrennt und versuchte zunächst unter dem Namen Freddy Jay als Solokünstler Fuß zu fassen. Gemeinsam mit weiteren Musikern brachte er 1995 schließlich in Eigenproduktion 100 Maxi-CDs auf den Markt. Da sich diese gewinnbringend verkauften, ging man den nächsten Schritt und gründete ein Jahr später offiziell die Band „Die SEER“. Noch im selben Jahr gingen die Musiker mit ihrem Debütalbum „Über’n See“ an die Öffentlichkeit.

Die Seer – Über die Mitglieder der Band

Neben Bandleader Alfred „Fred“ Jaklitsch sind von Anbeginn an die beiden Sängerinnen Astrid Wirtenberger und Sabine „Sassy“ Holzinger sowie der Schlagzeuger Wolfgang Luckner der feste Kern der Truppe. Sänger Friedrich Hampel – der liebevoll „Spitz“ genannt wurde – verließ die Band 2012. Bis 1999 übernahm Klaus Neuper noch die Steirische Harmonika. Er wurde 1999 durch Jürgen Leitner ersetzt. Und für E-Bassist Franz Rebensteiner kam 2006 Dietmar Kastowsky. Zur aktuellen Besetzung zählen noch E-Gitarrist Thomas Eder (seit 2003) und der Keyboarder Daniel Schröckenfuchs (seit 2016). Zu den weiteren ehemaligen Mitgliedern zählen Alois Huber, der bis 2010 am Keyboard stand und in den fünf darauffolgenden Jahren durch Mario Pecoraro ersetzt wurde sowie Manfred Temmel, der bis 2008 noch als Gitarrist in der Band fungierte.

Die SEER – Mischung aus Volksmusik und Pop

Die wilde Mischung der Band macht sich vor allem an den vier Hauptprotagonisten deutlich. Alfred Jaklitsch war zwölf Jahre lang mit der Popgruppe Joy auf Tour. Frontfrau Sabine Sassy Holzinger hat ihre musikalischen Wurzeln dagegen eher in der Country-Musik, Astrid Wirtenberger gehörte dagegen ursprünglich einer Rockband an. Und Friedrich Hampel, der die Band 2012 verließ, war in der Volksmusik beheimatet. Die genreübergreifende Mischung war das Erfolgsrezept der Musiker und sorgte für wachsende Beliebtheit in der Heimat.

Die Seer – Der Durchbruch mit „Junischnee“

Bis es zum finalen Durchbruch der Band kam, mochten erst sechs weitere Jahre ins Land ziehen. Zwar konnten sich Die SEER mit dem Album „Guats G’ühl“ bereits 2001 Gold-Status in den österreichischen Charts sichern. Doch erst „Junischnee“ bescherte der achtköpfigen Band im Sommer 2002 den finalen Durchbruch. Das Album verkaufte sich in Österreich 90.000 Mal und hielt sich insgesamt 112 Wochen in den österreichischen Charts. Es erhielt dreimal Platin und im Folgejahr wurden Die SEER für ihr Erfolgsalbum mit dem „Amadeus Austrian Music Award“ in der Kategorie „Gruppe Pop/Rock national“ ausgezeichnet.

Die SEER auf Erfolgskurs

Durch weitere Fernsehauftritte und zahlreiche Konzerte steigerte sich der Bekanntheitsgrad der Band. Mit ihrem Album „Über’n Berg“ aus dem Jahr 2004 sorgten sie nicht nur für einen Bildschirmerfolg, sondern starteten damit auch gleich eine 60-tägige Tour, mit der sie über 150.000 Menschen erreichten. 2007 landeten sie mit dem Album „1 Tag“ ihren nächsten großen Hit. In Österreich wurden sie dafür mit Platin ausgezeichnet. Und mit ihrem Album „Dahoam“ aus dem Jahr 2013 spielten sich ins Herz sämtlicher heimatverbundener Zuhörer.

Die SEER – Kurzübersicht an Preisen und Auszeichnungen

Der Erfolg der Band lässt sich auch an den zahlreichen Ehrungen ablesen. Anbei eine kleine Übersicht:

  • 2003: Amadeus Austrian Music Award für „Junischnee“ in der Kategorie „Gruppe Pop/Rock“
  • 2009: Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Schlager“
  • 2016: Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Schlager“
  • 2016: Großer Josef-Krainer-Preis

Die SEER – Die Alben und Singles in der Übersicht

Die österreichische Band hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche Alben produziert und veröffentlicht, von denen einige es neben den österreichischen auch die deutschen Charts schafften. Anbei eine Übersicht sämtlicher Alben, welche die Band von 1996 an produziert hat.

  • 1996: Über’n See (mit Bonustrack „Hey, Schäfer“)
  • 1998: Auf + der Gams nach
  • 1999: Baff!
  • 2000: Gössl
  • 2001: Gold
  • 2001: Guats G’fühl
  • 2002: Das Beste (Wild’s Wasser)
  • 2002: Junischnee
  • 2003: Gold Vol. 2
  • 2003: Aufwind
  • 2004: Über’n Berg
  • 2005: Lebensbaum
  • 2006: S’Beste!
  • 2006: Seerisch – Ihre größten Stimmungshits
  • 2007: 1 Tag
  • 2008: Seer Live
  • 2009: Hoffen, glauben, liab’n
  • 2010: Wohlfühlgfühl
  • 2012: Grundlsee
  • 2013: Dahoam
  • 2014: Echt seerisch
  • 2014: Live! Jubiläums Open Air in Grundlsee – wia a wilds Wossa
  • 2015: Fesch
  • 2015: Weihnacht
  • 2016: 20 Jahre – Nur das Beste!
  • 2016: Duette… bei uns dahoam!
  • 2017: Des olls is Hoamat
  • 2019: Analog

Neben den drei Videoalben „Übern’n Berg“ (2005), „Live! – 10 Jahre Open Air Grundlsee“ (2008) und „Live! Jubiläums Open Air in Grundlsee – wie a wilds Wossa“ (2014) brachten Die SEER noch zusätzliche Lieder auf den Markt, von denen sich einige Chartplatzierungen in Österreich sichern konnten. Darunter:

  • 2002: Eiskristall
  • 2003: Es braucht 2
  • 2005: Sun, Wind + Regen
  • 2013: Hoamatgfühl
  • 2014: Wild’s Wasser

Das Lied „Wild’s Wasser“, das erstmals 1999 auf dem dritten Album „Baff“ veröffentlicht wurde, hielt sich ganze drei Monate in den Top40 der Airplaycharts. Der Song gilt inzwischen als Hymne der Band. Zu vielen Alben haben Die SEER Videos produziert, die auch auf ihrem Youtube-Kanal zu sehen sind.

Die SEER – Über ihr soziales Engagement

Nicht nur mit ihren Liedern, sondern auch mit ihrem sozialen Engagement bereiten Die SEER zahlreichen Menschen immer wieder eine große Freude. Unter anderem sammelten sie gemeinsam mit Lions & Rotary Club Gallneukrichenaus im Mai 2013 Spenden für einen guten Zweck. Aber auch für die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ unter der Schirmherrschaft von Karlheinz Böhm sowie für zahlreiche andere soziale Projekte hat sich die achtköpfige Band bislang stark gemacht.

Die Seer – Privates, Familie und Kinder

Alfred Jaklitsch: Der Bandgründer wurde am 22. Januar 1960 in Bad Aussee geboren. Er ist mit Ehefrau Gerlinde verheiratet und Vater zweier Kinder, Dario und Larissa. Bis heute lebt der Komponist in seinem Geburtsort Bad Aussee.

Sabine „Sassy“ Holzinger: Die brünette Sängerin wurde am 17. Juni 1966 in Salzburg geboren. In ihrer Jugend absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr als Altenpflegerin in Innsbruck. Als ihre geliebte Großmutter an einem Gehirntumor erkrankte, zog sie zu ihr und pflegte sie bis an ihr Lebensende. Eine Erfahrung, welche die Sängerin bis heute stark geprägt und auch in dem Lied „Oma“ verarbeitet hat. Für die alleinerziehende Mutter ist ihr Sohn Andreas, der inzwischen das Erwachsenenalter erreicht hat, das höchste Glück.

Astrid Wirtenberger: Das blonde Temperamentbündel erblickte am 12. Juni 1969 im österreichischen Sankt Valentin das Licht der Welt, wo sie auch heute noch wohnt. Zuhause schlägt die liierte Sängerin und Frontfrau der Band eher leisere Töne an. Bei ihren drei Töchtern Sahra, Elisa und Laura Alina blüht sie in ihrer Rolle als Mama auf. Dennoch bezeichnet sie sich selbst gerne als geerdeten Familienmensch. Die Vollblutmusikerin und Dreifach-Mama erlangte zusätzlich Popularität durch ihre Teilnahme an der österreichischen Tanzshow „Dancing Stars“.

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