Pop-Titan mit deutlichen Worten

Hintergründe zu Bohlens DSDS-Aus bekannt - nun packt Ex-Jurychef aus: „Man merkt, wer hinter einem steht“

Es war ruhig um den Pop-Titan, zu den Hintergründen seines DSDS-Aus äußerten sich bisher nur andere. Jetzt spricht Dieter Bohlen auf Instagram Klartext.

Update vom 02. April 2021, 18.41 Uhr: Nachdem die Meldung über Dieter Bohlens Jury-Aus bei „Deutschland sucht den Superstar“ in der vergangenen Woche einschlug wie eine Bombe, werden nun immer mehr Details über die wahren Hintergründe des plötzlichen Bruchs zwischen dem Pop-Titan und RTL laut (s. unten). Dabei handelt es sich sogar um Informationen quasi aus erster Hand, denn das einstige „DSDS“-Gesicht nimmt auf seinem Instagram-Account gerade kein Blatt vor den Mund. Er hatte ja bereits angekündigt, immer die Wahrheit zu sagen, und daran hält er sich offenbar auch.

In einem neuen Post legte Dieter Bohlen gerade nochmal einen drauf und ließ einstige TV-Kollegen nicht sonderlich gut wegkommen. So erklärte der Ex-Jurychef, er wundere und freue sich über die vielen Leute, die sich nun bei ihm meldeten, obwohl er damit absolut nicht gerechnet habe. „Gestern zum Beispiel: Loredana sagte: ,Mensch, Dieter, was immer du machst, melde dich, wenn du ne neue Jury machst, ich bin dabei!‘“, erzählt der Poptitan und freut sich, das habe er wirklich „super“ gefunden. Doch während ihn viele kontaktierten und ihm so „Power“ gäben, erlebe er auch das genaue Gegenteil. „Viele melden sich auch nicht und ich denke: ,War das vielleicht nur Geschäft für euch?‘“, wundert sich Bohlen über den offenbar fehlenden Zuspruch einstiger Wegbegleiter, auch wenn er die nicht im Einzelnen benennt. „Deshalb, in solchen Situationen merkt ihr, wer wirklich hinter euch steht und wer eben nicht“, so das Fazit des Ex-DSDS-Aushängeschildes.

Update vom 01. April 2021, 10.18 Uhr: Es war ein großer Knall, als bekannt wurde, dass Dieter Bohlen in Zukunft nicht mehr bei „DSDS“ und „Supertalent“ in der Jury sitzen werde. Nach seinem eingereichten Krankschreiben für die beiden gerade laufenden DSDS-Liveshows, wurde er durch Thomas Gottschalk ersetzt.

Inzwischen hat sich auch Bohlen selbst dazu geäußert. Unter anderem verkündete er per Instagram-Video: „Nein, ich bin nicht ausgerastet, ich war auch nicht böse, gar nichts. Sondern RTL will einfach einen neuen Weg gehen, familienfreundlicher - da hat so ein Revoluzzer, der immer ein bisschen auf die Kacke haut wie ich, eben nichts mehr zu suchen.“

Die Zeitung Bild soll nun noch weitere Hintergründe kennen, wie es dazu kam. Bohlen soll kurz vor der Bekanntgabe noch einen Termin mit der neuen RTL-Geschäftsführung im Hamburger Medienhaus von Gruner+Jahr gehabt haben. Dort sollte zu seinem Vertrag gesprochen werden. Eine Verlängerung gab es bekanntermaßen dann nicht, es wurde das Aus verkündet.

Sehr ähnlich der Äußerung Bohlens selbst, soll der Grund für den Schlussstrich Bohlens Art gewesen sein, die nicht mehr zur neuen Ausrichtung des Senders passe. Stattdessen wolle RTL mehr Familiensender sein. Auf eine Anfrage habe sich aber keiner der Beteiligten weiter dazu geäußert, so Bild.

Dieter Bohlen mit Klartext-Ansage zum DSDS-Aus - „Werde immer die Wahrheit sagen“

Erstmeldung vom 31. März 2021:
Köln - Lange schwieg Dieter Bohlen, nachdem bekannt geworden war, dass er in der nächsten Staffel nicht mehr Teil der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ sein wird. Dann folgte die nächste Bombe - der Pop-Titan meldete sich krank, in den Live-Shows wird er spontan durch Star-Moderator Thomas Gottschalk ersetzt. Und während zahlreiche andere Prominente sich zum DSDS-Aus des Pop-Titan äußerten, blieb es von Bohlens Seite ziemlich lange ruhig.

Dieter Bohlen spricht nach DSDS-Aus: Er passe nicht zum neuen RTL-Image

Jetzt bricht der 67-Jährige sein Schweigen: In einem Video auf seinem Instagram-Profil gibt der Ex-Juror seiner Community ein kurzes Statement - das unerwartet freundlich ausfällt. Bohlen erklärt, warum der Sender und er zukünftig getrennte Wege gehen werden:  „Nein, es lag nie am Geld, darum ging es überhaupt nicht. Nein, ich bin nicht ausgerastet, ich war auch nicht böse, gar nichts. Sondern RTL will einfach einen neuen Weg gehen, familienfreundlicher - da hat so ein Revoluzzer, der immer ein bisschen auf die Kacke haut wie ich, eben nichts mehr zu suchen.“ Bohlen könne die Entscheidung des Senders gut verstehen, er selbst würde zu den neuen Image-Plänen aber eben überhaupt nicht passen: „Ich werde immer die Wahrheit sagen“, so der Pop-Titan.

Dieter Bohlen bei DSDS: „Ich bin so wie ich bin“

An seiner markanten Persönlichkeit wolle er eben festhalten, er könne nun mal nicht aus seiner Haut: „Ich bin so wie ich bin, und da kann ich mich auch nicht ändern.“ Er werde sich jetzt Gedanken machen wie es weiter geht: „Ich werde mich weiter optimieren, noch ehrlicher sein und noch mehr Sprüche“ verspricht er seinen Follower:innen, die ihn in den Kommentaren unterstützen. „Wir werden dich auf jeden Fall vermissen! Du bist toll Dieter“ und „Bleib so wie du bist, Dieter!“ schreibt die Community unter dem Beitrag - sie werden dem Pop-Titan weiterhin treu bleiben und dürfen sich nun eben auf neue Projekte freuen. (eu)

Ein paar böse Lästereien konnte sich Bohlen aber dann doch nicht verkneifen: Nach der ersten Live-Show zog er ziemlich über seinen Jury-Ersatz Thomas Gottschalk her.

Rubriklistenbild: © Instagram/dieterbohlen

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