Interview mit Pop-Titan

„Das bricht mir das Herz“: Dieter Bohlen besucht Gnadenhof - und spricht über Fleischkonsum

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Dieter Bohlen.

Pop-Titan Dieter Bohlen besucht den Gnadenhof Gut Aiderbichl - und verrät im Interview, warum er Tiere nicht für die besseren Menschen hält.

  • Dieter Bohlen hat den Weihnachtsmarkt auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl besucht
  • Der Pop-Titan hat selbst bereits sehr viele Tiere gehabt
  • Im Interview verrät er, warum Tiere trotzdem nicht für die besseren Menschen hält

Gerade hat Pop-Titan und Supertalent-Juror Dieter Bohlen (65) fast alle Konzerte für nächstes Jahr abgesagt – es wurde ihm alles zu viel. „Ich schaffe es einfach nicht.“ Und: „Family first.“ Doch die Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf Gut Aiderbichl ließ sich der sechsfache Vater Dienstagabend nicht entgehen. Bohlen wurde in den letzten Jahren mit Lebensgefährtin Carina Walz (35) zum erklärten Freund von Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber. Und er kommt regelmäßig, nicht nur, weil er, wie er behauptet, der loyalste Mensch auf diesem Planeten ist. Warum also? Die Antwort gibt er im Interview mit tz-Kolumnistin Ulrike Schmidt:

Dieter Bohlen: Ich hab ja schon sehr viele Tiere gehabt und habe jahrelang mit ihnen zusammengelebt – Hunde und Pferde. Vor einem halben Jahr hab ich mir auch wieder einen Malteser gekauft. Er heißt Rocky, aber ich nenn ihn Tutti, weil er auf Rocky nicht hört. Ein Tier gibt mir sehr viel. Und ich kann das überhaupt nicht verstehen, dass Menschen Tiere verstoßen, sich nicht mehr darum kümmern – das bricht mir das Herz. Wenn man dann irgendwie ein bisschen helfen kann, mach ich das!

Das ist also, was das Bohlen-Herz rühren kann – ein Tier, ein Hund...

Bohlen: Auf alle Fälle. Weil Rocky ist immer da, wenn die anderen nicht da sind. Ich komme ja manchmal erst um fünf Uhr früh oder sechs nach Hause, wenn ich von Auftritten komme. Und er steht da, freut sich, wackelt mit dem Schwanz und leckt mich ab. Carina und die Kinder schlafen – zu Recht – und er ist fröhlich, hat nie schlechte Laune. Wenn viele Menschen so wären wie mein Hund, dann würde es auf dieser Welt nur noch Liebe geben.

Ist das Tier der bessere Mensch?

Bohlen: Das sagt man ja immer so. Aber ich finde jegliche Art von Verallgemeinerung blöd. Es gibt bestimmt auch fiese Tiere, und berechnende. Wenn ich bei meinen Pferden bin, und irgendjemand anders mit einer Karotte kommt, dann gehen die da hin. Das hat mir immer ein bisschen wehgetan bei den Pferden.

Tiere sind bestechlich, ihre Liebe käuflich. Wie kann man Sie bestechen?

Bohlen: Mich? Mit nem treuen Blick, wie das meine Tochter immer gut macht. Da braucht es keine Worte. Die guckt mich an, sagt Papa, und dann geht alles.

Sie arbeiten viel, machen viel Sport, wie ernähren Sie sich? Vegetarisch?

Bohlen: Nein, ich glaube, dass der liebe Gott das auch so vorgesehen hat, dass wir uns sowohl von Gemüse, aber auch von Fleisch ernähren. Bei uns gibt es fleischfreie Tage. Und oft ist es so, wenn ich ein Steak gegessen habe, fühle ich mich schlechter, als wenn ich einen Salat gegessen habe. Aber ab und zu... Manchmal gibt Fleisch ja auch Kraft.

Video: Dieter Bohlen muss Konzerte im Jahr 2020 absagen

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