Dieter Bohlens Lebensweg

Dieter Bohlens Karriere und Privatleben: Alle Infos zu Deutschlands Pop-Titan

Dieter Bohlen ist Deutschlands erfolgreichster Sänger, Komponist und Musikproduzent
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Dieter Bohlen ist Deutschlands erfolgreichster Sänger, Komponist und Musikproduzent

Dieter Bohlen trägt nicht umsonst den Titel „Pop-Titan“. Kein anderer deutscher Musiker feierte bislang so viele Erfolge als Sänger, Komponist und Produzent.

  • Dieter Bohlen ist seit vier Jahrzehnten erfolgreicher Sänger, Komponist und Musikproduzent.
  • Seine gemeinsame Band mit Thomas Anders, „Modern Talking“, wurde zur erfolgreichsten deutschen Popgruppe aller Zeiten.
  • Bohlen hat sechs Kinder aus drei Ehen und zählt zu den 1.000 reichsten Deutschen.

Hamburg - Wenn ein deutscher Musiker den Titel „Pop-Titan“ verdient, ist es definitiv Dieter Bohlen. Seit vier Jahrzehnten ist Bohlen erfolgreicher Sänger, Komponist und Produzent. Seine Band Modern Talking ist bis heute die erfolgreichste deutsche Gruppe aller Zeiten. Auch als Komponist und Produzent für andere Künstler schreibt Bohlen seit Jahrzehnten Nummer 1 Hits am laufenden Band. Einem Millionenpublikum ist er außerdem als Jury-Mitglied der RTL-Shows „Deutschland sucht den Superstar“ und „Das Supertalent“ bekannt. Auch Bohlens Privatleben steht im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit. Er hat sechs Kinder aus drei Ehen und zählt zu den 1.000 reichsten Personen Deutschlands.

Dieter Bohlen: Erste Erfahrungen im Musik-Business

Obwohl Dieter Bohlen einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre der Universität Göttingen besitzt, entschied er sich von Anfang an für eine Karriere im Musik-Geschäft. Bereits während seiner Schulzeit komponierte Bohlen Musik. Sein Talent als Komponist und Songschreiber brachte ihm Ende der 1970er-Jahre einen Job beim Hamburger Musikverlag Intersong ein, bei dem er Songs für zahlreiche Schlagersänger komponierte.

Ab 1980 arbeitete er für das Berliner Plattenlabel Hansa und trat unter dem Pseudonym Steve Benson als Solokünstler auf. Er nahm drei Singles auf, von denen es jedoch keine in die Top 100 schaffte. Aufgrund der Erfolglosigkeit stellte Bohlen das Projekt ein Jahr später ein. 1981 trat er der Gruppe Sunday bei und hatte mit ihr 1982 einen Auftritt in der ZDF-Hitparade. 1983 nahm Dieter Bohlen erstmals an der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson (dem heutigen Eurovision Song Contest) teil. Er komponierte für den deutschen Schlagersänger Bernd Clüver den Titel „Mit 17“, der den dritten Platz in der Vorentscheidung erreichte.

Dieter Bohlen: Die Gründung von Modern Talking

Mit 28 Jahren kreuzten sich die Wege Dieter Bohlens und eines Mannes, mit dem er gemeinsam den musikalischen und kommerziellen Durchbruch schaffte: Thomas Anders. Anfänglich stand die Zusammenarbeit der beiden jedoch unter keinem guten Stern. Bohlen produzierte für den Schlagersänger Anders sechs Singles mit deutschen Texten, die nur mäßigen Erfolg hatten. Ende 1984 hatte Bohlen schließlich die Idee, gemeinsam mit Anders ein englischsprachiges Eurodisco-Projekt ins Leben zu rufen – die Geburtsstunde von Modern Talking.

Bis zur endgültigen Auflösung der Band im Jahr 2003 verkaufte Modern Talking international rund 120 Millionen Tonträger. Die Debüt-Single des Duos „You’re My Heart, You’re My Soul“ hielt sich sechs Wochen lang oben in den deutschen Single-Charts. Auch die zweite Single von Modern Talking „You Can Win If You Want“ schaffte es auf Platz 1 der Single-Charts. Ähnlich erfolgreich war das im April 1985 veröffentlichte Debüt-Album der Band. „The 1st Album“ verkaufte sich über 600.000 Mal und wurde mit Gold ausgezeichnet.

Dieter Bohlen: Weitere Erfolge mit Modern Talking

Nach dem großen Erfolg ihres ersten Albums spielten Dieter Bohlen und Thomas Anders innerhalb von nur vier Jahren fünf weitere Studioalben mit Modern Talking ein.

Die Diskografie der Band:

  • Let’s Talk About Love – Oktober 1985
  • Ready for Romance – Mai 1986
  • In the Middle of Nowhere – November 1986
  • Romantic Warriors – Juni 1987
  • In the Garden of Venus – November 1987

Auch mit dem zweiten, dritten und vierten Album feierte Modern Talking große Erfolge in Deutschland und im Ausland. „Ready for Romance“ und „In the Middle of Nowhere“ schafften es ebenso an die Spitze der deutschen Album-Charts. „Let’s Talk About Love“ belegte Platz 2 in den Charts. Alle drei Alben verkauften sich je über 400.000 Mal. Mit dem fünften Album begann der Abschwung von Modern Talking. „Romantic Warriors“ erreichte „nur“ Platz 3 der Charts und verkaufte sich gerade einmal 35.000 Mal. Mit ihrem letzten Album erreichte Modern Talking nur noch auf Platz 35 der Charts. Bohlen und Anders trennten sich 1987 im Streit.

Dieter Bohlen: Produzent und Blue System

Nach der Auflösung von Modern Talking arbeitete Dieter Bohlen abermals als Produzent und Komponist für andere Künstler. Mit der von ihm entdeckten Künstlerin C. C. Catch gelangen ihm weitere Erfolge. Außerdem komponierte Bohlen die Filmmusik für mehrere Tatort-Episoden. Einer der erfolgreichsten Titel war der von Chris Norman Song „Midnight Lady.

Auch mit Bonnie Tyler arbeitete Bohlen für den Tatort zusammen. Ebenfalls schrieb er die Titelmusik und produzierte den erfolgreichen Soundtrack für die ZDF-Serie „Rivalen der Rennbahn“. Und auch für den Grand Prix Eurovision war Bohlen als Komponist tätig. Er schrieb die Lieder für die Teilnehmer Nino de Angelo, Thomas Forstner und Tony Wegas.

Weniger Erfolg war Bohlen mit seinem eignen musikalischen Nachfolgeprojekt von Modern Talking beschieden. Unter dem Namen Blue System veröffentlichte er im Zeitraum von 1987 bis 1997 13 Alben, von denen lediglich eines den Sprung in die Top 10 der Album-Charts schaffte. 1997 beendete Bohlen Blue System aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit.

Dieter Bohlen: Wiedervereinigung von Modern Talking

Das Plattenlabel Sony BMG verfolgte seit dem Ende von Modern Talking 1987 den Plan, mit dem Duo ein „Best-of“-Album aufzunehmen. Dieter Bohlen sperrte sich jahrelang gegen die Idee und machte 1997 den Gegenvorschlag, anstelle einer Best-of-Platte ein völlig neues Album aufzunehmen und Modern Talking wiederzubeleben. Auch Thomas Anders war mit der Idee einverstanden.

Mit dem 1998 veröffentlichten Comeback-Album „Back for Good“ gelang Modern Talking ein sensationeller Erfolg. Das Album setzte sich an die Spitze der Charts und wurde mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. „Back for Good“ verkaufte sich international über fünf Millionen Mal.

Auch die fünf weiteren nach ihrem Comeback veröffentlichten Platten waren große Erfolge. „Alone“ aus dem Jahr 1999 und „Victory“ aus 2002 gelang ebenfalls Platz 1 der deutschen Album-Charts. „America“, veröffentlicht 2001, und „Universe“ aus dem Jahr 2003, belegten Platz 2. Und das 2000 produzierte Album „2000: Year of the Dragon“ kam auf Platz 3. 2003 löste sich Modern Talking endgültig auf.

Dieter Bohlen im TV: DSDS und Das Supertalent

Neben seiner Tätigkeit als Sänger und Produzent ist Dieter Bohlen auch einem Millionenpublikum aus dem Fernsehen bekannt. Seit 2002 ist der Jury-Mitglied der Musik-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). 2003 nahm er mit den Finalisten der Show den Song „We Have a Dream“ auf, der in Deutschland zur meistverkauften Single des Jahres avancierte. Auch das erste DSDS-Album „United“ wurde zu einem kommerziellen Erfolg.

Seit der ersten Staffel von DSDS arbeitet Dieter Bohlen mit Siegern und weiteren Talenten der Castingshow sehr erfolgreich zusammen. Bohlen schrieb und produzierte Songs und Alben unter anderem für diese DSDS-Teilnehmer:

  • Alexander Klaws
  • Daniel Küblböck
  • Mark Medlock
  • Daniel Schuhmacher
  • Pietro Lombardi
  • Sarah Engels
  • Daniele Negroni
  • Luca Hänni
  • Beatrice Egli
  • Prince Damien 
  • Marie Wegener
  • Ramon Roselly

Neben seiner Tätigkeit bei Deutschland sucht den Superstar ist Dieter Bohlen seit 2007 auch ständiges Jury-Mitglied der RTL-Castingshow „Das Supertalent“, in der Menschen mit besonderen Talenten gesucht werden.

Dieter Bohlen: Sein Privatleben

Aufgrund seiner vielen Beziehungen ist das Privatleben von Dieter Bohlen seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil der Boulevardpresse. 1983 heiratete er seine langjährige Freundin Erika Sauerland, mit der er drei Kinder hat. 1989 trennte sich das Ehepaar und Bohlen begann eine mehrjährige Beziehung mit der Sängerin Nadja Abd el Farrag. 1996 trennten sich die beiden und Bohlen heiratete noch im selben Jahr die Moderatorin Verona Feldbusch. Die Ehe hielt nur vier Wochen lang.

Von 1997 bis 2000 war Dieter Bohlen erneut mit Abd el Farrag liiert. 2001 lernte er die Tänzerin Estefania Küster kennen, die fünf Jahre lang seine Lebensgefährtin war. Küster und Bohlen haben einen gemeinsamen Sohn. Seit 2006 ist Fatma Carina Walz die Ehefrau an Bohlens Seite. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter und einen Sohn.

Bohlen lebt mit seiner Familie im Tötensen. Google Maps verrät, dass die kleine Ortschaft südlich von Hamburg liegt. Mit einem geschätzten Vermögen von rund 250 Millionen Euro gehört er zu den 1.000 reichsten Deutschen.

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