Rocklegende Ray Manzarek

"The Doors"-Keyboarder in Rosenheim gestorben

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 "The Doors": John Densmore (v.l.), Robbie Krieger, Ray Manzarek und Jim Morrison.

New York - Mit Jim Morrison gründete er eine der legendärsten Bands der Rockgeschichte. In einer Klinik in Rosenheim erlag der Keyboarder Ray Manzarek nun im Alter von 74 Jahren einer Krebserkrankung.

Mit Songs wie „Riders On The Storm“ und „Light My Fire“ schrieben The Doors in den 1960er Jahren Musikgeschichte. Nach Jim Morrisons frühem Tod im Jahr 1971 ist nun ein weiteres Gründungsmitglied der legendären US-Rockband gestorben. Keyboarder Ray Manzarek starb am Montag in einer Klinik im bayrischen Rosenheim. Nach einer Mitteilung auf der Facebookseite der Band litt der Musiker seit längerem an Krebs der Gallenwege. Manzarek wurde 74 Jahre alt.

Doors-Gitarrist Robby Krieger sagte in der Mitteilung, dass ihn der Tod seines Freundes und Bandkollegen „tief betrübt“ habe. „Ich bin froh, dass ich im letzten Jahrzehnt noch viele Doors-Lieder mit ihm spielen konnte.“ Auf ihrem Stern auf dem „Hollywood Walk Of Fame“ wurden am Montag Blumen abgelegt. 2007 waren The Doors auf dem berühmten Bürgersteig in Hollywood verewigt worden.

Diese Promis könnten Doppelgänger sein

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Diese beiden Hollywood-Schauspieler könnten Zwillinge sein: Jeffrey Dean-Morgan (bekannt aus der US-Serie "Grey's Anatomy" oder "P.S. Ich liebe Dich") und Javier Bardem ("Eat, Pray, Love", "No Country for Old Men", rechts) © dpa/ap
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Nein, das ist nicht die Schwester von US-Politikerin Sarah Palin (l.). Schauspielerin und Autorin Tina Fey sieht der ehemalige Gouverneurin von Alaska jedoch sehr ähnlich. © dpa/ap
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Schauspieler Joseph Gordon-Levitt (bekannt aus dem Kinofilm "Inception") erinnert viele an den im Jahr 2008 verstorbenen Schauspieler Heath Ledger (l.).  © dpa/ap
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Verblüffend ähnlich sehen sich auch Schauspielerin Brigitte Bardot und Model Claudia Schiffer. © dpa/ap
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Nicht nur die roten Haare erinnern bei Schauspielerin Amy Adams ("Verwünscht", "Julie & Julia") an Nicole Kidman (l.). © dpa/ap
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In der US-Serie "Grey's Anatomy" ist Patrick Dempsey (l.) der begehrte Arzt McDreamy. Der französische Schauspieler Guillaume Canet (bekannt aus "The Beach" oder "Last Night") macht dem Frauenschwarm allerdings Konkurrenz. © dpa/ap
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Auch Schauspielerin Jessica Biel ("Next", "A-Tem") hat eine heimliche Doppelgängerin: Michelle Monaghan ("Mr. & Mrs. Smith", "Verliebt in die Braut"). © dpa/ap
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Auch Männer und Frauen können als Doppelgänger durchgehen. Torwart-Legende Oliver Kahn (r.) und die deutsche Curlerin Andrea Schöpp. © dpa/ap
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Solch strahlende Augen gibt es nicht oft. Bei Schauspielerin Cameron Diaz (r., "Verrückt nach Mary", "Drei Engel für Charlie") und Model Helena Christensen sind diese Augen das Markenzeichen. © dpa/ap
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Auch die beiden Schauspielerinnen Marion Cotillard ("Inception") und Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
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Die dunklen Rehaugen sorgen für die Ähnlichkeit zwischen Desperate-Housewives-Schauspielerin Teri Hatcher auch bekannt aus ("James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie") und dem italienischen Model Elisabetta Canalis. © dpa/ap
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Und noch ein Desperate-Housewife hat eine Doppelgängerin: Felicity Huffman (l.) und Sängerin Sheryl Crow. © dpa/ap
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Auch diese beiden Männer sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Der brasilianische Fußballtrainer Luiz Felipe Scolari und der US-Schauspieler Gene Hackman (r.). © dpa/ap
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Weil Jessica Schwarz der unvergesslichen Romy Schneider ("Sissi") wie aus dem Gesicht geschnitten ist, spielte sie im Jahr 2009 die Film-Diva in einer TV-Verfilmung. © dpa/ap
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Nicht nur Hollywood hat Schönheiten wie Catherine Zeta-Jones zu bieten. Mariella Ahrens könnte als Doppelgängerin der US-Schauspielerin arbeiten. © dpa/ap
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Das kanadische Fotomodell Linda Evangelista hat verblüffende Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element", "Resident Evil") © dpa/ap
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Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Schauspielerinnen Keira Knightley und Natalie Portman ist nicht zu übersehen. © dpa/ap
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Diese beiden Damen sind nicht nur beide spanische Schaupielerinnen. Penélope Cruz (r.) und Paz Vega sind auch äußerlich kaum zu unterscheiden. © dpa/ap
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Und auch diese zwei Schönheiten sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten: Sängerin Nicole Scherzinger ("Pussycat Dolls") und das US-It-Girl Kim Kardashian (r.) © dpa/ap
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Bezaubernd verrückt sind beide und auch äußerlich gibt es Ähnlichkeiten. Grandprix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und Schauspielerin Nora Tschirner ("Keinohrhasen"). © dpa/ap
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Hollywood-Schauspieler Owen Wilson ("Starsky & Hutch", "Die Hochzeits-Crasher") und Nationaltorwart René Adler. © getty/dpa
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Auch Sänger Bruce Springsteen (r.) hat einen Doppelgänger aus der Fußballwelt. Der italienische Kicker Alssandro Del Piero sieht dem Rockstar verblüffend ähnlich. © dpa/ap
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Hat Popstar Shakira eine Zwillingsschwester? Das nicht, aber auch Mexiko hat eine heiße Sängerin: Paulina Rubio. © dpa/ap
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Die britische Schauspielerin Rachel Weisz ("About a Boy", "Die Mumie") könnte die Tochter von Brooke Shields ("Die blaue Lagune", "Lipstick Jungle") sein. © dpa/ap
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Schauspieler Robert Redford hatte in seinen jungen Jahren verblüffende Ähnlichkeit mit Frauenschwarm Brad Pitt. © dpa/ap
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Beide Topmodel und beide haben mit ihrer Schönheit schon Leonardo di Caprio den Kopf verdreht: Bar Rafaeli und Gisele Bündchen. © dpa/ap
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Auch Pop-Star Justin Timberlake und Schauspieler Ryan Phillippe ("Eiskalte Engel") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
Tennisprofi Nicolai Davydenko hat nicht nur wegen der hohen Stirn eine gewisse Ähnlichkeit mit Bayern-Star Arjen Robben. © ap/sam
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Fussballer Marco Reus und Sängerin/ Schauspielerin Miley Cyrus, wobei letztere ihre Frisur auch mal gerne radikal ändert © dpa

Manzarek wuchs als Sohn polnischstämmiger Einwanderer in Chicago auf. Zum Studieren ging er 1960 nach Los Angeles. Wie Jim Morrison schrieb er sich an der UCLA-Filmschule ein. Am Strand von Venice Beach lernte er den Rock-Poeten 1965 kennen. Manzarek gefielen Morrisons Songs und Gedichte, spontan gründeten sie die Band. Der Name The Doors stammte von dem psychedelischen Essay „Die Pforten der Wahrnehmung“ von Aldous Huxley. Gitarrist Robby Krieger und Drummer John Densmore kamen dazu.

Sie hatten gerade einmal sechs Jahre Zeit, um Hits wie „The End“ „Light My Fire“, „Break On Through (To the Other Side)“ und „Moonlight Drive“ zu schreiben. Sie lieferten den Soundtrack zu Drogen-Partys von Hippies, Vietnam-Kriegsgegnern und aufbegehrenden Studenten. Mit „L.A. Woman“ brachten sie ihr sechstes Studioalbum heraus, das letzte vor Jim Morrisons Tod 1971. Er starb im Alter von 27 Jahren in Paris. Sein früher Tod ließ die Band zur Legende werden.

Forbes-Liste: Das sind die einflussreichsten Promis

Als prominenteste Deutsche holte Supermodel Heidi Klum den 83. Platz in dem Top-100-Ranking und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Positionen. “Forbes“ erstellt seine Liste nach dem Einkommen der Stars, bezieht aber auch die Popularität in den Medien ein. Dazu zählen Auftritte im Fernsehen, Magazin-Titelbilder und Internet-Präsenz. © dpa
Platz 20: Ex-Beatle Sir Paul McCartney rundet die Top 20 der "mächtigsten Stars der Welt" ab. Er ist vor allem in der Presse präsent und kann sich über ein Einkommen von 67 Millionen Dollar freuen. © ap
Platz 19: Der amerikanische Schauspieler und Produzent Tyler Perry (41) belegt den vorletzten Rang der Forbes-Liste. Er ist zwar weder in den Medien noch im Internet besonders präsent, kann aber mit einem Einkommen von 130 Millionen Dollar glänzen. © ap
Platz 18: Fernsehmoderator Dr. Phil McGraw belegt mit einem Jahreseinkommen von rund 80 Millionen Dollar Rang 18. © ap
Platz 17: Er belegt zwar einen der hinteren Plätze, dennoch ist Donald Trump nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern auch einer der mächtigsten Promis. In den vergangenen zwölf Monaten verdiente er übrigens "nur" 60 Millionen Dollar. Dafür war er sehr häufig im Radio und im Fernsehen präsent. © ap
Platz 16: Die Black Eyed Peas belegen mit einem Jahreseinkommen von 61 Millionen Dollar und viel Präsenz in sozialen Netzwerken Rang 16 der "mächtigsten Promis der Welt". © ap
Platz 15: Schauspieler Leonardo DiCaprio ist der Star, der auf der Forbes-Liste den größten Sprung nach oben gemacht hat. Vergangenes Jahr belegte er noch Rang 71. Dank seiner erfolgreichen Filme "Inception" und "Shutter Island" und einem Einkommen von rund 77 Millionen Dollar, kann er sich dieses Jahr über Platz 15 freuen. © dpa
Platz 14: Der Lakers-Spieler Kobe Bryant ist der bestbezahlte Spieler in der NBA. Allein im vergangenen Jahr betrug sein Einkommen 53 Millionen Dollar. Auch seine Präsenz in der Presse und in sozialen Netzwerken trägt zu seiner Berühmtheit bei.  © ap
Platz 13:  Gerade startet in Deutschland der 4. Teil von Fluch der Karibik mit Johnny Depp. Auch sonst ist der Schauspieler als Promi sowohl in den Medien als auch im Internet immer wieder präsent. Deshalb belegt er auch Platz 13 der mächtigsten Stars der Welt. Ach ja, er verdiente in den vergangenen zwölf Monaten 50 Millionen Dollar. © ap
Platz 12: Sängerin Katy Perry hat sich vor allem im Internet und in sozialen Netzwerken einen Namen gemacht. Ihr Jahreseinkommen: rund 44 Millionen Dollar. Zusammen reicht das für Rang 12. © dpa
Platz 11: Angelina Jolie ist der mit Abstand erfolgreichere Part von Brangelina. Ihr Mann Brad Pitt belegt nur Rang 45 der Forbes-Liste. Die 35-Jährige verdiente zwar 2010 nur rund 30 Millionen Dollar, reißt es aber durch ihre Präsenz im Internet wieder raus. © dpa
Platz 10: Der NBA-Superstar LeBron James, der für Miami Heat spielt und einen fetten Werbevertrag mit Nike hat, rundet die Top 10 der zwölf Monaten 48 Millionen Dollar. Er ist übrigens mit JayZ befreundet. © dpa
Platz 9: Der britische Musik- und Filmproduzent Simon Cowell (51) belegt Platz 9 der mächtigsten Stars der Welt. Sein Einkommen betrug im vergangenen Jahr rund 90 Millionen Dollar. © ap
Platz 8: Jon Bon Jovi sorgt zwar nicht unbedingt für Schlagzeilen, verdient aber trotzdem ganz ordentlich. 2010 betrug sein Einkommen rund 125 Millionen Dollar. Immerhin: In der Kategorie "soziale Netzwerke" belegt er Platz 12 und sichert sich so die 8. Position in der Gesamtwertung. © ap
Platz 7: Sängerin Taylor Swift konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze verbessern. Vor allem ihre Präsenz im Internet und in sozialen Netzwerken half ihr dabei. Ihr Jahreseinkommen: rund 45 Millionen Dollar. © ap
Einfluss Prominente Forbes Liste
Platz 6: Trotz dem Karriereknick der auf eine Reihe von Sexaffären folgte, verschlechterte sich Golfstar Tiger Woods lediglich um einen Platz. Bei seinem Einkommen musste er hingegen erhebliche Einbußen wegstecken: Während er 2009 noch einen Jahresverdienst von rund 105 Millionen Dollar vorweisen konnte, sind es dieses Jahr nur noch 75 Millionen Dollar. © dpa
Platz 5: Elton John ist nicht nur ein stolzer und glücklicher Papa, sondern auch der 5. mächtigste Promi der Welt. Zwar belegt er in den Bereichen Medien- und Internetpräsenz nur Plätze in den Top 20 oder sogar noch schlechter, aber ein Einkommen von 100 Millionen Dollar reißt das wieder raus. © dpa
Platz 4: In Sachen Geld liegt Bono (35) von U2 hinter Talkmasterin Orpah Winfrey mit 195 Millionen Dollar auf Platz zwei. Doch mit seinen verhältnismäßig schlechten Ergebnissen in den Bereichen Medien- und Internetpräsenz schafft es der Sänger von U2 insgesamt nur auf Platz 4. © ap
Platz 3: Justin Bieber, der seine Berühmtheit vor allem dem Internet zu verdanken hat, ist der einzige Mann in den TOP 3. Mit seinen zarten 17 Jahren hat er in den vergangenen 12 Monaten 53 Millionen Dollar verdient. © dpa
Platz 2: Die amerikanische Talkmasterin Oprah Winfrey (57) rutschte trotz eines Jahreseinkommens von 290 Millionen Dollar (rund 200 Millionen Euro) auf den 2. Platz. Woran das lag? Die Dame auf Platz 1 machte in der gleichen Zeit einfach weitaus mehr Schlagzeilen und sorgte für größeren Wirbel. © dpa
Platz 1: Erst vor wenigen Tagen wurde Lady Gaga zur “Twitter Queen“: Die Sängerin knackte als erste die Marke von 10 Millionen Fans beim Internet-Kurzmitteilungsdienst. Jetzt kann sich die exzentrische Künstlerin mit dem Titel "mächtigster Promi" der Welt schmücken. Und das, obwohl sie im vergangenen Jahr "nur" 90 Millionen Dollar verdiente. © ap

Die übrig gebliebenen Musiker veröffentlichten weitere Platten ohne ihren Sänger - sie hinkten dem Erfolg ihrer früheren Welthits hinterher. Zwei Jahre später löste sich die Band auf. Nur selten standen Krieger, Densmore und Manzarek noch gemeinsam auf der Bühne, etwa 1993, als die Band in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen wurde.

Unter dem alten Band-Namen mit dem Zusatz Doors of the 21st Century machten Manzarek und Krieger ab 2002 wieder gemeinsame Sache. Doch es gab Krach mit Densmore, der selbst nicht mitspielte. Er verklagte sie wegen Vertragsbruch, um ihnen die Benutzung des alten Bandnamens zu verbieten.

Mit dem neuen Frontmann Ian Astbury rockten die Altmitglieder Manzarek und Krieger 2004 in Brüssel vor einer neuen Generation von Musikfans. „Vor allem vermitteln die Doors ein Gefühl der Hoffnung, aber auch eine gehörige Portion Kraft und eine Leidenschaft für die Kunst“, sagt Rockveteran Manzarek damals der dpa. „Unsere Musik sagt ganz viel darüber, wie man sich vernünftig verhält in einer chaotischen Welt.“ In den 60ern hätten sie versucht, „den Wahnsinn in Vietnam zu stoppen. Das war der Grund, dass es die Doors überhaupt gab. Neben der Musik sind bestimmte Dinge zu tun. Unseren bescheidenen Beitrag dazu liefern wir noch heute.“

dpa

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