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Ex-Glücksrad-Fee und Dschungel-Queen Maren Gilzer will Bürgermeisterin werden

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Von: Julia Schöneseiffen

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Maren Gilzer
Maren Gilzer kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin. © Daniel Reinhardt / dpa

Vom TV-Bildschirm in die Politik. Die ehemalige Glücksrad-Fee und Gewinnerin des Dschungelcamps Maren Gilzer strebt das Amt der Bürgermeisterin von Oberkrämer an.

Oberkrämer - Glücksrad-Fee, Dschungelkönigin und jetzt Bürgermeisterin? Bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL) schnappte sich Maren Gilzer 2015 die Dschungelkrone. Jetzt strebt die ehemalige „Glücksrad“-Fee einen weiteren Titel an: Sie möchte Bürgermeisterin von Oberkrämer werden.

Maren Gilzer kandidiert für das Bürgermeister-Amt

11.833 Menschen zählen zur Dorfgemeinschaft Oberkrämer in Brandenburg. Sieben Dörfer gehören zu der im Kerngebiet des Havellandes gelegenen Gemeinschaft. „Der Bürgermeister, der es bisher gemacht hat, geht in Rente“, verrät Gilzer der B.Z. Berlin. „Ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, das zu machen. Da ich als Moderatorin seit Jahren gewohnt bin, unterschiedliche Meinungen und Prozesse zu moderieren und genau hinhöre, was Menschen bewegt, habe ich Ja gesagt.“

Die ehemalige Glücksrad-Fee und Schauspielerin engagiert sich bereits seit mehreren Jahren politisch in der FDP. In ihrem Wohnort Hennigsdorf ist die 61-Jährige bereits stellvertretende Vorsitzende der Freien Demokraten. 2017 lernte sie FDP-Chef Christian Lindner in Potsdam kennen: „Ich bin wegen ihm in die FDP eingetreten, da er mich mit seinen Zielen überzeugt hat,“ berichtet Gilzer gegenüber B.Z. Berlin.

Maren Gilzer: Das wären ihre Ziele als Bürgermeisterin

Die Bürgermeister-Wahl findet am 23. Januar 2022 statt. Als Bürgermeisterin wolle sie sich für eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, schnelleres Internet, eine weiterführende Schule im Ort, Ladestationen für E-Autos und E-Bikes und mehr Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten in der Dorfgemeinschaft einsetzen.

Ihr oberstes Prinzip als Bürgermeisterin wäre dann: „Als Bürgermeisterin würde ich es einfach wörtlich nehmen wollen, sagen: Kommt zu mir und sagt, wo drückt der Schuh? Dann würde ich schauen, kann ich in meinem Amt da etwas tun oder ist der Kreis oder das Land dafür verantwortlich.“ (jsch)

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